Samstag, 31. März 2018

Nimmt man sich nicht in Acht...

"Eh man auf diese Welt gekommen
Und noch so still vorlieb genommen,
Da hat man noch bei nichts was bei:
Man schwebt herum, ist schuldenfrei,
Hat keine Uhr und keine Eile,
Und äußerst selten Langeweile.
Allein man nimmt sich nicht in acht,
Und schlupp! ist man zur Welt gebracht."

Wilhelm Busch 



GEFREUT: über die Nachricht, dass meine große Tochter die kleine M. -schlupp- zur Welt gebracht hat.

GELACHT: über den familiären Frauenüberhang, nur Töchter, nur Enkelinnen  (mal schauen, ob sich daran im Juni etwas ändert)


GENÄHT: Sommerkleider für die beiden Lockenmädchen und mich dabei
GEÄRGERT: dass ich bei einem Schnitt übersehen habe, dass die Nahtzugabe bereits enthalten war. Da musste ich während des Nähens ein bisschen tricksen und schnippeln. Am Ende habe ich es aber noch
GERETTET


GESCHOCKT: über den lieben Mann, der sich unachtsam fast eine böse Augenverletzung geholt hätte. Gerade noch vorbei geschrappt! Dafür schillert jetzt ein Veilchen...

GESAUST: Mitte der Woche zum Einkaufen am frühen Morgen, bevor die Massen in die Läden strömen (man muss ja drei Tage mit geschlossenen Läden überleben...)



GEHÖRT: dass sich der Zugvogelstau am Bodensee allmählich auflöst und dass der letzte Nördliche Breitmaulnashornbulle gestorben ist.

GELESEN: Kelly Barnhill: Das Mädchen, das den Mond trank

GECLICKT: Männer, die einen tatsächlich überraschen...



GEGUCKT: in morgendliche Nebelhimmel und Frühlingsblau

GEKAUFT: Blumen: Craspedia Trommelstock,  Ranunkeln, Anemonen u.a. Und natürlich einen Stoffvorrat für die Sommerkleidchen sowie für die Quiltrückseite des zweiten Babyquilts

GEZEIGT: habe ich Euch natürlich noch gar nicht den Babyquilt für das kleine M., aber das geht erst, wenn ihn die Eltern und das Baby begutachtet haben.



GEMERKT: Heute ist die letzte Chance für die Eye-Poetry # 13 - der Frühling ist da, was hält Euch noch ab? Schnell noch inspirieren lassen und auf Staffelei, in der Küche am Herd, draußen im Gartenbeet im Tun einfließen lassen.
Auf jeden Fall solltet Ihr noch einmal reinschauen, es lohnt sich!

GEKOMMEN: in die Versuchung es vielleicht doch mit einer Orchidee auszuprobieren - und es dann doch lieber gelassen. Stattdessen habe ich Hornveilchen für den Blumenkübel vor dem Haus gekauft - und ein paar robuste Sukkulenten.

GEWUSST: Vorsicht, heute und morgen ist diese Tierart in dringenden Angelegenheiten unterwegs

GEGRÜSST: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Vati!


Am Wochenende wird erst mal der Garten vom oben begossen (Möhren und Radieschen sind schon ins Hochbeet gesät), danach wird der große Schalter auf Frühling umgelegt.

Ich bin sehr gespannt, wie unser Frühlings-Paket in Vermont angekommen ist. Dort soll es am Ostermorgen schneien, aber sonst geht es auch allmählich Richtung Vorfrühling.

Ich wünsche Euch ein fröhliches buntes Osterfest!!!

 ..

Schaut noch mal rein, heute schließt die Linkparty

 

Freitag, 30. März 2018

12tel-Blicke im März

Eigentlich hätte ich Euch die 12tel-Blick-Standorte sowohl mit Schnee als auch mit frühlingshaften Sonnenschein präsentieren können. In diesem Monat war wirklich alles drin.

No. 1


Land: Blick auf den Mühlenweiher
Montag, 26. März 2018, 16.08 Uhr, 8 Grad, leicht bedeckt

Am Anfang des Monats war der Mühlenweiher noch zugefroren, im Laufe des Monats haben endlich mildere Temperaturen das Eis getaut. Der Liebste ist endlich wieder von der Virusgrippe genesen und tobt mit dem Hund über die Obstwiese.

Wenn wir uns vom Standort Richtung Hochsitz gehen, merken wir, wie hier die Wildschweine gewütet haben.


Hier habe ich schon oft unter dem Hochsitz Schutz vor einem Wolkenbruch gesucht, oder an die Leiter gelehnt, den Blick auf die Landschaft genossen.  


Nein, ich bin auch bevor das Schild angebracht wurde nicht auf den Hochsitz geklettert...




No. 2


Stadt: Auf der Laube, 7 Grad, sonnig
Samstag, 24. März 2018, 11.15 Uhr 

Endlich mal blauer Himmel und Sonnenschein. Hier ist einiges geschehen. Eine Bank wurde hinzu gestellt, rechts wurde plattiert und zwei Reihen Fahrradständer darauf montiert. Was für eine Infotafel uns demnächst erwarten wird, wurde noch nicht verraten. Wir haben dafür noch den vollen Durchblick.


Hinter uns befindet sich der 1990 errichtete "Konstanzer Triumphbogen" oder auch "Laubebrunnen" des Künstlers Peter Lenk.
Falls Ihr mehr darüber wissen wollt, beim 12tel-Blick Oktober 2016 habe ich schon ausführlich darüber berichtet.


Ich finde bei diesem Licht und mit noch unbelaubten Bäumen kommt er besonders gut zur Geltung.
Bald wird er wieder von Touristen umlagert und fotografiert werden.


Die Reaktionen der Passanten auf den Brunnen fällt immer wieder unterschiedlich aus, vom Empörung bis zum Lachen. Manche finden ihn spannend, andere diabolisch, ... Eigentlich ist es immer wieder lustig, die Reaktionen zu beobachten. 


Auf jeden Fall haben sich bei den 12tel-Blick-Standorten die Lichtverhältnisse endlich geändert. Es wird heller und freundlicher. Zumindest in der Stadt kommt Bewegung ins Bild.



Für den April wünsche ich mir deutlich sichtbare Frühlingsimpressionen!!!




Am Monatsende lädt Tabea wieder alle TeilnehmerInnen der 12tel-Blick-Aktion ein, ihre Beiträge bei Ihr zu verlinken.

Donnerstag, 29. März 2018

Monatscollage im März

Im März habe ich sehr viel gewartet: auf den Frühling, auf wärmere Tage, auf die Frühlingsblumen, auf das Ende der fieberhaften Grippe des Mannes, auf das neue Familienmitglied. Als es dann letztes Wochenende hieß, nächste Woche sei Ostern, war ich perplex. Was? Schon??   



Im März

* gab es von allem eine Portion: Schnee, Eis, Regen, Sonnenschein, Himmelsgrau bis Himmelsblau
* entdeckte ich die ersten Schlüsselblumen und Veilchen, freute mich am Monatsende über die Tulpenfarben
* summten die ersten Hummeln und wilden Bienen, schnüffelte der kleine Hund besuchsweise mit dem Lockenhund zusammen
* klapperte der Storch am Anfang nur auf dem Dach, und kam noch vor Monatsende vorbei, um ein kleines Mädchen bei der großen Tochter abzuliefern
*  eine neue Eye-Poetry # 14 gestartet,  schaut noch mal rein bei der Eye-Poetry #13 mit den schönen Beiträgen


Dienstag, 27. März 2018

Urban Jungle - Das Grün in und um meine vier Wände herum {Tell a story]


Im Interior-Bereich sieht man den "Urban jungle" meist als Zimmerpflanzendschungel im heimischen Wohnzimmer.
Aber auch in den "urbanen" Gassen (großstädtische Metropolen habe ich zum Fotografieren nicht direkt vor der Haustür...) mag ich kreativen städtischen Pflanzendschungel.   

 
Ich freue mich schon darauf, wenn bei mir und vielen anderen, der Dschungel aus dem Hausinneren wieder auf Terrassen, Balkone, Fenstersimse, Hauseingänge etc. ausbricht.
Lange wird es hoffentlich nicht mehr dauern.


Solange muss sich "Oma Schulzes" riesige Clivie (die wir mal vor 30 Jahren von einer Vermieterin geschenkt bekamen, die sie ihrerseits von ihrer Mutter geerbt hatte) gedulden und unserem Badezimmer zusammen mit anderen Pflanzen das Urwaldfeeling verleihen. Ebenso all die mittlerweile recht groß gewordenen Zimmerpflanzen, die es den Sommer über draußen auf der Terrasse lieben (und wachsen, wachsen und weiter wachsen). 



Ohne Zimmerpflanzen kann ich mir unser Haus gar nicht vorstellen. Da mein Daumen nicht so wirklich grün ist, muss alles was hier im und ums Haus herum wächst, recht robust sein.
Übersteht die Pflanze die ersten Wochen, dann hat sie eine Chance...
Meine Sukkulenten-Sammlung vor dem Küchenfenster (s.o.) hält sich da schon ganz tapfer.
Ich kann Sukkulenten in Gartencentern kaum widerstehen. Momentan hätte ich gern eine Monstera, aber da bin ich noch auf der Suche nach einem geeigneten hundesicheren Standort im Haus...

Birkenfeigen bekomme ich groß und alt, fechte aber gerade einen Kampf gegen Schildläuse aus (bin für Tipps dankbar).


Beistelltischchen oder Hocker frei im Raum üppig mit Zimmerpflanzen zu dekorieren, fällt bei uns flach. Auch wenn nicht mehr drei Vierbeiner, sondern nur noch ein einziger Hund rutenwedelnd oder Stoffhasis, -enten, -katzen durchschüttelnderweise durch die Zimmer rast, zöge er eine Spur der Verwüstung hinter sich her. 
Die Großpflanzen am Fenster überstehen das. Meine kleineren Pflanzen stehen geschützt und von allen Seiten sichtbar im großen gläsernen Gewächshaus vor dem bodentiefen Ostfenster (s.o.). 


Wo sich sonst noch ein Plätzchen findet, da keimen zur Zeit die Chili- und Tomatenpflänzchen. Da muss man aufpassen, dass sich nicht eine dicke Hundenase interessiert hineinbohrt.
Im Hintergrund stehen zwei Pilea (Chinesischer Geldbaum), die mir die liebe Mano im letzten Jahr als Stecklinge geschickt hat (Danke, liebe Mano, schau mal, sie haben überlebt!!) 



verlinkt bei Emmas Fotochallenge (Frühstück bei Emma)


Sonntag, 25. März 2018

Starke Frauen II {Bücher]

Habt Ihr Lust auf interessante Frauengestalten in den neuen Büchern des Monats März?
Die Autorinnen sind international, sie kommen aus den USA, Norwegen und Japan. 



Lisa Wingate: "Libellenschwestern"
Limes Verlag

Neugierig wartete ich schon auf die Übersetzung des Originals "Before we were yours". Der deutsche Titel klingt etwas trivial und lässt vielleicht nicht diese spannende, berührende Geschichte vermuten, die auf historischen Tatsachen beruht.

Die junge Anwältin Avery Stafford glaubt alles über ihre Politikerfamilie zu wissen, als sie durch Zufall in einem Altersheim auf May trifft. Die alte Dame May und Averys demente Großmutter Judy scheint irgendetwas zu verbinden, was Averys Neugierde weckt. Sie beginnt die Spuren zu verfolgen.

Auf einer zweiten Zeitebene lernen wir die Kinder der jungen Familie Foss kennen, die als Flusszigeuner in den 1930er Jahren auf dem Mississippi leben. Als die Eltern bei der Zwillingsgeburt ins Krankenhaus eilen und ihre anderen Kinder allein auf dem Hausboot lassen müssen, geraten diese unglücklicherweise in die Fänge von Georgia Tann und der Tennessee Children's Home Society in Memphis.

Georgia Tann ist leider keine Fiktion, sie und ihre Organisation haben von 1924 bis 1950 Adoptionen gegen  Bezahlung vermittelt. Allerdings waren die vermittelten Kinder in der Regel keine richtigen Waisen, sondern wurden mit betrügerischen Mitteln den Eltern entzogen oder gar von der Straße weg entführt und in ihre Gewalt gebracht. Die Zahl der betroffenen Kinder ging in die Tausende, manche von ihnen überlebten die harte Behandlung auch nicht.
Oft genug wurden die Machenschaften von den Behörden gedeckt und nicht hinterfragt.
Beispielhaft wird das Geschehen im Roman am Schicksal der Foss-Kinder dargestellt.

Das Buch ist ungemein spannend, berührend und bewegend. Rill Foss, die älteste Tochter führt uns als Ich-Erzählerin durch ihren Handlungsstrang. Mit 12 Jahren übernimmt sie die Verantwortung über die jüngeren Geschwister.

Mehr möchte ich nicht verraten, sondern kann nur empfehlen, dieses mitreißende Buch zu lesen. Das Schicksal dieser Kinder sollte nicht vergessen werden.   




Maja Lunde: "Die Geschichte des Wassers"
btb Verlag

Mit dem deutschen Titel und dem Einband hat der Verlag ganz bewusst Bezug genommen auf Lundes Bestseller "Die Geschichte der Bienen".
Im Norwegischen Original heißt ihr neues Buch allerdings "Blå" - Blau.

Mit "Blau" verbindet man schnell Wasser, Eis, Himmel, im Roman trägt das Segelboot der mittlerweile 70jährigen Umweltaktivistin und Journalistin Signe diesen Namen. Aufgewachsen unweit eines Gletschers an der Küste Norwegen hat sie schon in Kindheit und Jugend hautnah die Zerstörung der Natur zugunsten der Gewinnung von Wasserkraft miterleben müssen. Selbst ihre eigene Familie war zerrissen zwischen Profitgier und der Sorge um die Natur.
Nun soll selbst das letzte Gletschereis noch abgebaut und exportiert werden. Da will Signe einschreiten und geht allein auf diese Mission mit dem Boot auf dem Meer Richtung Frankreich. Währenddessen gehen ihre Erinnerungen zurück in die Zeiten, in denen der sorglose Umgang mit Natur und Wasser begann.

Die Auswirkungen der Klimaveränderung und der zunehmenden Wasserknappheit müssen 2041 die kleine Lou und ihr Vater David erleiden. Sie fliehen vor der Dürre und den Feuerstürmen im unfruchtbar gewordenen Süden Frankreichs Richtung der nördlichen Wasserländer, wo Wassermassen eher Schaden anrichten. Doch diese haben bereits ihre Grenzen vor den Klimaflüchtlingen aus Südeuropa dicht gemacht. Mutter und Bruder haben sie bereits verloren, als sie in einem Flüchtlingslager ankommen. Doch auch hier macht sich Hoffnungslosigkeit breit.

Zwei Handlungsstränge hat Maja Lunde angelegt, die sie am Ende mit einer zarten Hoffnungslinie miteinander verbindet.

Wie schnell liest und hört man über die Berichte über die Gefahren des sorglosen Umgangs mit dem Wasser und des Klimawandels hinweg. Doch eingebunden in eine Geschichte, bei der man sich im Leseprozess mit dem Schicksal und Gefühlen von Figuren identifiziert, reagiert man als Leser/in eher mit Betroffenheit.
Bei Lundes erstem Buch "Die Geschichte der Bienen" hat das auch hervorragend funktioniert.
So sehr mir das Thema "Wasser" am Herzen liegt - in neuen Buch fällt mir das Einfühlen doch leider schwerer.
Berührt haben mich vor allem zwei Frauengestalten, die mutige und bis ins Alter entschlossen handelnde Signe und das kleine Klimaflüchtlingsmädchen Lou.       




Sayara Murata: "Die Ladenhüterin"
aufbau Verlag

Keiko Furukura fällt schon seit ihrer Kindheit auf, dass sie  anders ist als die Menschen in ihrer Umgebung.  Emotionen gehen ihr sämtlich ab, deshalb zieht sie sich in sich zurück und meidet engere Kontakte.
Als sie auf dem Rückweg von der Uni von der Neueröffnung eines für Japan typischen Geschäftes, einem Konbini erfährt, beschließt sie, sich dort als Aushilfe zu bewerben. Konbinis, die Mini-Supermärkte die 24 Stunden, 7 Tage in der Woche geöffnet sind, findet man überall in Japan.
Bald fühlt sich Keiko in ihrer neuen Stelle geborgen, geht auf in der Vielfalt der Gemischtwaren, weiß um alle Serviceleistungen, die der Laden bietet, und sorgt sich um die frischen ongiri und bento.
Ihre Arbeitskleidung wird für sie eine zweite Haut. Sie streift die erlernten Gesichtsausdrücke über, übernimmt die gewünschte Sprechweise und verschmilzt förmlich mit ihrem Konbini. Er schenkt ihr Sicherheit, Lebensinhalt und ein Gerüst für den Alltag. Anstelle einer komplexen Gesellschaft findet sie ihr Glück in der Geborgenheit eines sicheren Mikrokosmos.

Als LeserInnen erfahren wir einiges über die japanische Art des Lebens, in der es irgendwann doch auffällt, als Keiko nun 18 Jahre als Aushilfe tätig ist, keinen erlernten Beruf hat und noch unverheiratet ist. Plötzlich fällt sie doch wieder aus dem gesellschaftlichen Rahmen und wird auch von der Familie und den Freunden  als Sonderling angesehen. Dabei ist doch ihr Wunsch, nicht aufzufallen...

Die Handlung des Romans ist minimal, dafür erhascht man einen Blick auf die japanische Gesellschaft und das kleine gefährdete Glück einer Außenseiterin.


Übrigens:
Alle drei Bucher sind keine Rezensionsexemplare, sondern alle selber gekauft.
Auch wenn mir ein Verlag mal ein Buch zur Rezension überlässt, erlaube ich mir, meine eigene persönliche Meinung als Leserin zu äußern. 

Samstag, 24. März 2018

Fragejahre

"Es gibt Jahre, die Fragen stellen, und Jahre, die sie beantworten."

Zora Neale Hurston


GEWÜNSCHT: den Frühling. Obwohl die Landschaft beim Sonntagsspaziergang wirklich wunderschön winterlich aussah. Wäre für einen Dezembermorgen richtig klasse gewesen.

GEWARTET: auf das Märzbaby... (das wartet vielleicht auch noch auf den Frühling...)

GEHOFFT: dass meine frisch gepflanzten Stiefmütterchen den Schnee überstehen.


GELESEN: Maja Lunde: "Die Geschichte des Wassers" 

GESAMMELT: Eindrücke von ein paar Bücherneuerscheinungen des Monats März. Unter dem Titel "Starke Frauen" habe ich schon etwas dazu geschrieben. Morgen stelle ich noch kurz drei andere neue Romane vor, u.a. das neue Buch von Maja Lunde. Vielleicht kennt Ihr ihr Debüt "Die Geschichte der Bienen"? 



GEFREUT: über den Kurzbesuch des Minihundes und meiner Tochter. Puh, den Minihund zu fotografieren ist nicht so leicht... Man beachte übrigens den tollen blauen Himmel. Dass es lausig kalt war, davon zeugt Minis Wintermäntelchen. Und - ja, sie darf das fressen, das ist ein Stück Trockenfisch...

GEÄRGERT: dass wir vergessen haben, Möhren für die drei Esel einzustecken. Die vorwurfsvollen Blicke verfolgten uns noch lange.

GEFRAGT: ob die Protestmärsche der jungen Menschen in den USA am heutigen Samstag (March For Our Lives) ausreichen werden, um in puncto Waffengesetze etwas zu verändern?  Also nicht nur kosmetische Änderungen...


GESCHNIPPELT: einen bunten Frühlingssalat inspiriert von dem Astrid-Lindgren-Zitat für die Eye-Poetry # 13. Ich wollte Euch auch ein bisschen dazu ermuntern, den Inspirationen freien Lauf zu lassen und in alle Richtungen zu denken. Es kommt nicht auf den Umfang an... Ihr habt noch eine Woche Zeit Euer Werk zu verlinken. Schaut mal hier, was sich mittlerweile an tollen Ideen angesammelt hat

GEGRÜBELT: über das Gedicht von Mascha Kaléko für die Eye-Poetry # 14. Für alle die, die sich noch etwas Zeit lassen wollen. Nach der Zeitumstellung werden die Ideen gewiss nur so purzeln...



GESESSEN: in der Arztpraxis und gemerkt, dass der Höhepunkt der Grippewelle hier vorüber sein muss. Es war auffällig wenig los. Die Hand hat der Arzt mir auch wieder geschüttelt.

GENERVT: nach einem Anruf bei einem Orthopäden, der leider für dieses Jahr keine (Kassen-)patienten mehr nimmt. Ich weine immer noch meinem alten Orthopäden nach, der leider in Rente gegangen ist.

GESCHLEPPT: das 15 kg Paket zur Post (nee, ich muss nicht wegen des Rückens zum Orthopäden)


GEKNIPST: Himmelsfarben für Katjas Himmelssammlung. Irgendwie sieht der See noch nach Winterblau aus...

GESTAUNT: dass am nächsten Wochenende schon Ostern ist.

GEFUNDEN: das erste Schlüsselblümchen in der freien Natur. Endlich!

GEKAUFT: Dünne Jeans für Frühling und Sommer, leichte Sneakers (in mutigem Puderton)



GENÄHT: einen Frühlingsmantel für das große Lockenmädchen, der schnell noch in das große Paket musste. In der Nähzeitschrift war er ungefüttert aus Cordstoff, da musste ich schnell noch einen Futterstoff hineinzaubern.
Da das Paket jetzt unterwegs ist, geht es jetzt an das Nähen der Sommergarderobe.

GEKEIMT: sind unsere Chili- und Tomatenpflanzensämchen. 

GELUNGEN: mich an den Raubvogel heranzuschleichen


Am Wochenende soll es hier am Bodensee sonnig werden, sehr schön! Bei Euch auch?

Was habt Ihr fürs Wochenende geplant? Vielleicht der Start zu einer Kurzreise über Ostern? Wenn es Richtung Frühling sein soll, müsstet ihr zumindest Athen anpeilen (sehr nett dort, übrigens...).

Ich werde erstmal auf den Wochenmarkt und in die Stadt, ich muss doch noch mein Foto für den 12tel-Blick einfangen.
Wenn ich heimkehre, schaue ich mal in Andreas samstäglicher Plauschrunde vorbei.


Donnerstag, 22. März 2018

Da haben wir den Salat, Ronja Rövardotter... {Eye-Poetry)



Mit der "Eye-Poetry" Aktion wollte ich Literarisches mal ganz anders umsetzen: einen Text als Inspiration begreifen, und ihn in eine nicht buchstabengebundene Form verwandeln.

Das Wort "Eye" (Auge) war für mich nur eine Möglichkeit, statt des Auges sollten ruhig auch andere Sinne angesprochen werden können. Gerade die Freiheit, auch in der Form, der Umsetzung, im Umfang, war und ist mir immer noch sehr wichtig.

Ein paar Ideen schlage ich Euch jedes Mal beispielhaft vor
- Foto, Fotoserie
- Darstellung in gemalter, gezeichneter, collagierter, gestempelter ... etc. Form
- künstlerische Installation oder Aktion
- Genähtes, gestricktes, gesticktes, gefilztetes, gekochtes, geschnitztes etc. Objekt
- Filmchen
- ...
- und - ja, wenn es zu einer Komposition inspiriert, würden wir es gern auf irgendeinem Weg auch gern hören!

Dabei habe ich mich bemüht, selber möglichst vielseitig zu bleiben. So habe ich mich gewagt an einen Alice-in- Wonderland-Quilt, einen Rilke-Rock, eine Ringelnatz-Fotoserie, eine Murakami-Collage, eine Kinderbuchillustration zu einem Neruda-Gedicht, eine Emily-Dickinson-Schachtel, Jandl-Faltvögel, Fried-Stempel, ein samtiges Yeats-Gewand, ein Haiku-Aquarell, Mühsam- und Morgenstern-Fotos und eine Lerchencollage.
Nach all dem Fotografieren, Collagieren, Malen, Stempeln, Falten, Kleben, und Nähen war mir nach etwas ganz anderem.

Friederrikes gebackene Lerchen haben mir bei der Eye-Poetry #12  ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ja, wir sollten die Eye-Poetry möglichst weit und offen lassen.
Schauen wir, wohin uns die Inspirationen treiben, grenzen wir uns nicht selber ein.



"Eine Weile standen sie schweigend da und lauschten dem Zwitschern und Rauschen, dem Brausen und Singen und Plätschern in ihrem Wald. Alle Bäume und alle Wasser und alle grünen Büsche waren voller Leben, von überall erscholl das starke, wilde Lied des Frühlings. "Hier stehe ich und spüre, wie der Winter aus mir herausrinnt", sagte Ronja. "Bald bin ich so leicht, dass ich fliegen kann."

aus Astrid Lindgren: 'Ronja Räubertochter' (Ronja Rövardotter)




Astrid Lindgren spricht in diesem Textauszug ganz deutlich unser Gehör an, ich wollte neben dem Auge den Geschmackssinn dazunehmen. Denn wenn ich an den Frühling denke, habe ich bestimmte Farben vor Augen und einen besonderen Geschmack auf der Zunge, bei dem ich das Gefühl habe "wie wenn der Winter aus mir herausrinnt." 

Ob ich Literatur in der Küche in einen frühlingsfarbenen Gaumenschmaus umsetzen kann, habe ich mir überlegt - bevor es draußen nach einer frühlingshaften Episode wieder zu schneien begann. Egal.
Ich hole mir jetzt dieses starke wilde Ronja-Frühlingsgefühl in meine Salatschüssel.


Mehrere Salatsorten (Rucola, Postelein, Feldsalat, Babyspinat, Kresse etc.), Radieschen, grüner Spargel, Tomaten, Gurken, Avocado, Feige, essbare Frühlingsblüten ... Hauptsache bunt und gesund (nur leider dieses Jahr noch von sehr weit weg hergeholt *schäm*).
Eigentlich hätten noch frisch gepflückte Löwenzahnblätter, die Blüten von Schlüsselblumen, Gänseblümchen und Veilchen reingehört... damit geizt der diesjährige März, deshalb müsst Ihr Euch denken.


Statt Ronja hat meine jüngste Räubertochter, die gerade spontan angereist war, mitschnippeln dürfen und wurde dann in die sonnige Kälte auf die noch winterlich anmutende Terrasse zum Fotografieren gestossen.

Da sie Veganerin ist, hat sie natürlich eine Portion ohne Ei bekommen...



Wer sagt, dass man Literatur nicht in den täglichen Alltag, auch in die Küche einfließen lassen kann?
Nehmt die Lyrik und Poetik mit ins alltägliche Leben und lasst Euch dadurch inspirieren...

Bis zum 31. März könnt Ihr noch an der Eye-Poetry #13 teilnehmen.
Vielleicht singt Ihr auch lieber bei der Eye-Poetry #14 Langschläfers Morgenlied. Da startet die Verlinkung erst Mitte April.

 

Mittwoch, 21. März 2018

Starke Frauen I {Bücher}

In diesem Monat erscheinen gerade so viele spannende neue Bücher, dass es mir schwer fällt, mich auf eine Buchempfehlung des Monats zu beschränken.
Deshalb werde ich mir heute und in den nächsten Tagen mal ein paar Rosinen rauspicken, in denen Frauen eine wichtige Rolle spielen.
Beginnen möchte ich mit dem Roman der französischen Filmschauspielerin und Regisseurin Laetitia Colombani.

Laetitia Colombani erzählt in ihrem Debütroman  von drei starken Frauenpersönlichkeiten, die jeweils auf unterschiedlichen Kontinenten leben, verschiedenen Ethnien und Gesellschaftsschichten entstammen und sich niemals kennenlernen oder treffen werden. Doch ihre Schicksale sind so kunstvoll miteinander verflochten wie ein Zopf. So lautet denn auch der Titel dieses spannenden Buches "Der Zopf" (im französischen Original "La Tresse").

Smita, die junge hinduistische Inderin gehört der rechtlosen Kaste der Unberührbaren an. Für ihre kleine Tochter erträumt sie sich eine bessere Zukunft, sie soll zur Schule gehen können und sich nicht in die demütigende Arbeit schicken müssen, die seit jeher den Frauen ihrer Familie zugedacht ist.
In Sizilien muss die junge Giulia nach dem schweren Unfall ihres Vaters die Verantwortung für das kleine, traditionsreiche Familienunternehmen übernehmen, in dem Echthaar-Perücken von Hand hergestellt werden.
Zielstrebig, erfolgreich und hart im Nehmen scheint die alleinerziehende Star-Anwältin Sarah in Montreal die Karriereleiter unaufhaltsam aufwärts zu klettern. Sie versucht im Haifischbecken ihrer Kanzlei möglichst keine Angriffsfläche zu bieten.

Alle drei Frauen werden damit konfrontiert, dass ihre Lebenspläne aus unterschiedlichsten Gründen ins Wanken geraten und durchkreuzt werden, dass sie harte Schicksalsschläge treffen. Von außen erfahren sie statt Unterstützung eher Hindernisse, sie müssen selber tätig werden.

Smita muss erleben, dass ihre Tochter in der Schule erniedrigt wird. Giulia macht die schockierende Entdeckung, dass das Familienunternehmen vor dem Bankrott steht und  Sarah wird mit einer unerwarteten Diagnose konfrontiert.

Wie beim Zopfflechten wird wechselweise  immer ein Erzählstrang aufgenommen und mit dem anderen verwoben, Gleichzeitig erfahren die drei Frauen ihre Krisen, Kämpfe, Durchhänger, Aufschwünge, bis erkennbar ist, was die drei Schicksale miteinander so unauflösbar verbindet.
Es ist das Haar, was wie ein roter Faden das Buch durchzieht, was gerade bei Frauen mit sehr persönlichen Empfindungen  verbunden ist. Im Roman bekommt es eine symbolische Kraft.

So unterschiedlich die Frauen und ihr Lebensweg auch sind, so ist ihnen doch der Mut und der Durchhaltewillen gemeinsam. Wie sie den Kampf um ihre Ziele und ihre Würde bestehen, ist ungemein kraftvoll und ermutigend erzählt. Der goldene Ton, der die Gestaltung des Buches vom Umschlag bis zum Buchbändchen durchzieht, vermittelt gerade diese Würde sehr gut.

Ich habe die intensive Sprache und die farbenprächtigen, lebendigen Bilder genossen, die beim Lesen entstehen. Die Frauenschicksale haben mich sehr berührt.  Kein Wunder, dass die Filmrechte schon vergeben sind. 

Laetitia Colombani:
Der Zopf
übersetzt von Claudia Marquardt
Verlag S. Fischer
ISBN 978 3103973518




Dienstag, 20. März 2018

Bäume und Wälder {Tell a story}

"Weißt Du nicht, dass die Wälder das Leben eines Landes sind?"

Babylonische Keilschrift

Alte Obstbäume

Ob es daran liegt, dass ich als Kind mitten im Ruhrgebiet aufwuchs, dass mir die Bäume und Wälder als erwachsener Mensch so am Herzen liegen?
Als Kind und Jugendlicher erkannte ich höchstens eine Birke auf Anhieb. Jedenfalls haben sich seitdem meine Kenntnisse auf diesem Gebiet schon ein wenig vergrößert. Nachdem ich nach dem Studium den Ruhrpott verließ, habe ich eigentlich immer in der Nähe von Wald oder ausgedehnten Streuobstwiesen gewohnt, so dass Bäume für mich zur Lebensqualität und Lebensfreude gehören.

Ich bin gern im Wald, in großen alten Parks, auf Alleen, auf Streuobstwiesen etc. unterwegs und schaue mir die Bäume sehr genau an.
 In meinen Augen sind Bäume Lebewesen, die miteinander kommunizieren, deren Fähigkeiten und Wesen wir noch lange nicht ausreichend erforscht haben.
Kein Wunder, dass in zahlreichen Kulturen Bäume und Haine verehrt wurden. 
So ein bisschen mystisch sehen sie auch aus, die alten Obstbäume (auf dem Foto oben) am Wegrand in der Morgensonne.

Keltischer Grabhügel

Ich kann mir vorstellen, dass auf diesem keltischen Hügelgrab in der Nähe unseres Wohnortes schon immer Bäume gestanden haben, denn die Kelten pflegten ja einen ausgeprägten Baumkult. Die Bäume verleihen diesem Ort auch etwas ganz Spezielles...


Auf dem keltischen Hügelgrab

Oft finde ich es traurig, dass man im Wald kaum jemanden anderen als Reiter, Hundebesitzer oder Mountainbiker trifft. Familien mit Kindern scheinen Wälder kaum noch zu betreten. Für viele Kinder ist der Wald ein Angstort geworden.
Besonders erschreckend ist das, weil man sich nicht mehr für etwas einsetzt - hier jetzt Natur, Wald, Bäume - was man nicht kennt und schätzt.

Deswegen habe ich mich sehr gefreut als  2015 in Konstanz massiver Bürgerprotest die Fällung von meist gesunden, rund 60 Jahre alten Pappeln einer wunderbaren, schmalen Allee verhinderte.

Tägermoospappel

Diese Fußgänger-Allee führt im Tägermoos auf Schweizer Boden am Seerhein entlang, gehört aber der Stadt Konstanz (eine Kuriosität über die ich einmal gesondert erzählen werde). Da sie direkt hinter der Grenze liegt und fußläufig von der Konstanzer Innenstadt zu erreichen ist, wird sie als herrliches und traditionelles Naherholungsgebiet sehr geliebt.
Der überraschenden Fällaktion der Stadt Konstanz fielen 41 Bäume zum Opfer, die restlichen 75 Hybridpappeln wurden durch die raschen Protestaktionen gerettet.

Heute steht diese Pappelallee unter Schutz, Eingriffe sind nur zugunsten der Sicherheit erlaubt.  Als Ersatz wurden bereits Schwarzpappeln gepflanzt, diese und Espen sollen nach und nach im Laufe von Jahren die Hybridpappeln in der Allee ersetzen.

Also, wenn ihr mal in Konstanz oder im schweizerischen Kreuzlingen seid, nutzt die Gelegenheit durch diese Allee am Ufer bis ins schweizerische Gottlieben zu laufen.   

Die gewundene Pappelallee im Tägermoos

Bäume finde ich zu jeder Jahreszeit wunderschön, deshalb streife ich auch gern ganzjährig durch den Wald und vor allem durch Parks, wo die Bäume alt werden dürfen.

Derzeit freue ich mich schon ganz besonders  auf die Blüte der Magnolienbäume. Da ich in einer Landschaft mit vielen Streuobstwiesen lebe, ist die Zeit der Obstbaumblüte natürlich auch ein Traum.
Dann komme ich mir manchmal wie in den Bilderbüchern von Astrid Lindgren vor, in denen die Illustratorin Ilon Wikland die fröhlichen Kinder gern mal in Wolken von Obstbaumblütenblättern spielen lässt.

Magnolienblüte

Im Herbst treiben es die Bäume ja auch wieder bunt, das ist so herrlich. Da freue ich mich immer ganz besonders auf die Ginkgoblätter.
Ja, ich glaube, dass Frühling und Herbst meine Lieblingsjahreszeiten sind, liegt nicht unwesentlich an den Bäumen...

Ginkgo

Der Ginkgo bilobo wurde als der Baum des Jahrtausends und Mahnmal für Frieden und Umweltschutz erklärt. Er kann 1000 Jahre und älter werden - wie klein und unbedeutend man sich da als Mensch fühlt.
Dieser hier wurde übrigens 1872 gepflanzt.

Ginkgo auf der Insel Mainau

Im Winter kann ich durch das fehlende Blattwerk einen ganz anderen Eindruck vom Charakter der Bäume gewinnen. Wie unterschiedlich die Äste in Höhe und Breite wachsen, mal gerade gestreckt, mal in Windungen, mal in Winkeln. Das Wort "Baumskelett" gefällt mir da gar nicht. Ich habe da eher das Wort "Baumgesten" im Kopf.

Wie ganz anders die Gruppe der Walnussbäume im Winter wirkt. Hoffentlich erfriert ihre Blüte nicht wie im letzten Jahr durch einen Spätwintereinbruch im April.

Walnussbäume

Das Kreischen der Motorsägen, das Lärmen der Holzerntemaschinen (sog. "Harvester") im Wald und dieses Schild (unten) lässt mich immer wieder erschaudern. Schwerer Maschineneinsatz führt zu Bodenverdichtungen und dauerhaften Schädigungen des Waldbodens.
Natürlich muss auch im Wald mal gefällt werden, aber derzeit sieht man hier auf dem Bodanrück viele Kahlschläge, die Waldgebiete werden zusehends schütterer, es wird einfach viel zu viel geholzt. Holz ist ein Wirtschaftsfaktor und bringt gerade satten Gewinn. An zukünftige Generationen wird da wenig gedacht, habe ich das Gefühl, auch wenn das Wort Nachhaltigkeit (auf dem Papier) gern benutzt wird.


"Wir springen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine in Reserve im Kofferraum."

Jane Fonda


Grrrrrrr!!!


verlinkt bei Emma (Frühstück bei Emma) und ihrer tollen Fotoaktion