Sonntag, 30. Juli 2017

12tel-Blick(e) im Juli

Im Juli sind wir mit dem Hund oft in den schattigen Wald geflohen, weil es uns einfach viel zu warm war.
Deshalb kamen wir auch etwas seltener an den allmonatlichen Fotostandorten vorbei. Der Weg entlang der Streuobstwiesen ist zum großen Teil schattenlos, so dass ich einen Tag mit etwas milderen Temperaturen auswählte. Auch wenn der Blick auf das Schlösschen in der Sonne liegt, der Weg dorthin geht meist am schattigen Waldrand entlang.

Aber es hat ja nicht nur die Sonne geschienen, es gab auch reichlich Gewitter und ab und an einen Regenguss. Und eben einen solchen verregneten Morgen wählte ich aus, um schnell hinunter zum See zu eilen. Ein junger Mann hatte für seinen Frühsport meinen Fotostandort ausgewählt und hüpfte mit Blick auf den See sehr sportlich Seilchen, während ein Hundebesitzer am Ufer entlang schlenderte.


Am See, 24. Juli, 8.00 Uhr
wolkig, erste Regentropfen, 15 Grad 



Im Seegarten wurden in dieser Woche wohl ein paar Äste gestutzt, da es wegen der Gewitter und Sturmböen zu Schäden kam.
So ganz ungeschoren kam auch mein zweiter Fotostandort da nicht davon. Wie ihr seht ist der hintere Obstbaum wohl vom Sturm niedergemacht worden.


Schlösschenblick, 23. Juli, 
sonnig,  24 Grad


Ob wohl ein Nachfolger gepflanzt wird? Eigentlich werden die Obstwiesen hier ja mit Liebe gepflegt.
Feld und Wiese hinter meinem Fotostandort wurden gemäht bzw. abgeerntet. Das Getreide war von Regen und Hagel arg nieder gedrückt worden, aber die Ernte scheint gelungen.  


Auch zwischen den Obstwiesen sind meist schon Stoppelfelder. Seht Ihr es? Die Äste des Baumes wurden mit Stöcken abgestützt, denn er trägt reich an Äpfeln.


Streuobstwiesen, 21. Juli, 16.40 Uhr,
sonnig, 26 Grad



Jetzt ist auch in der Reihe der Monate die zweite Hälfte angebrochen.


In Baden-Württemberg haben nun die Sommerferien begonnen. Ich glaube ja nicht, dass sich im August viel an meinen Fotostandorten tun wird. Höchstens werden sich am Seeufer Sommerfrischler tummeln (hört sich besser als Touris an...).


Am 30. eines jeden Monats bietet Tabea auf ihrem Blog den Teilnehmerinnen dieses feinen Fotoprojektes eine Plattform. Danke für dies tolle Aktion, liebe Tabea!

Kommentare:

  1. Ja, kaum ist der Begriff "Sommerfrischler" ausgegraben, hört & liest man ihn wieder öfter....
    Einiges passiert auf den Wegen und "Blicken". Doch wegen der vielen Unwetter wirkt alles noch recht grün.
    Mal schauen, was der August bringt. Uns Beiden hoffentlich gesundheitliche Fortschritte...
    Hab einen feinen Sonntag!
    Astrid

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  2. Ich bin immer wieder fasziniert, was sich im Laufe eines Jahres an den "Blicken" so tut. An deinen 3 verschiedenen Blicken kann man so schön sehen, wie unterschiedlich die Veränderungen sind.

    Ja, die Felder sind inzwischen überall ziemlich abgeerntet, das habe ich auch an meinem Blick gemerkt.

    Sommerfrischler, diesen Ausdruck habe ich noch nie gehört, hört sich aber nett an. Ich hoffe sie können alle Frische und Erholung tanken.

    Viele Grüße,
    Angelika

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  3. Ja, Sommerfrischler gefällt mir auch viel besser als Touristen, werd ich mir merken !
    Wunderschöne Bilder,liebe Andrea, interessant auch die Monatsbilder, zu sehen wie sich von Monat zu Monat die Natur verändert. Sei lieb gegrüßt von Carmen

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  4. ich musste erst mal aufs datum deines post gucken ;o) denn unsere ferien sind fast vorbei.ferien waren dringend nötig aber nach den wochen freue ich mich auch wieder auf den rhythmus für die kinderleins :o)
    mensch, klasse, wie treu und konsequent du deine drei blicke festhälst! sehr schöne serien sind es geworden!!!

    liebe grüße . die tabea

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  5. Sehr schöne Ausblicke aus du da gewählt, an denen man den Verlauf der Jahreszeiten gut erkennen kann. Kaum zu glauben, dass schon wieder über die Hälfte des Jahres rum ist. Es war doch grade gestern noch Silvester, oder?
    LG, Varis

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  6. Die Gedanken des Joggers würden mich interessieren!
    Die satten Farben des Sommers locken jetzt um in der Natur zu sein.
    Nach den Sommerregen zeigt sich die Natur besonders schön. Schade um den alten Baum.
    Den Weg hinauf bis zum Schlösschen würde ich mit meinen Fahrrad gerne fahren, von dort oben stelle ich mir die Aussicht besonders schön vor.
    L G Pia

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  7. Immer wieder schön, deine "Blicke". Ich finde es ja eigentlich ein wenig seltsam, dass man Bäume oder Pflanzen abstützen muss. Eigentlich ist die "Natur" doch ganz sinnvoll ausgerüstet.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  8. Sommerfrischler .. hihi .. davon haben wir hier auch reichlich!
    Ich mag deine Fotos!
    LG

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  9. ...die Äpfel am Bum sehen richtig gut aus, liebe Andrea,
    wie schön, bei uns hat der späte Frost die meisten Obstblüten zerstört...und die paar Äpfel, die am Baum hängen, fangen dort schon an zu faulen...na dann gibt es dieses Jahr mehr Bodenseeäpfel für mich ;-),

    liebe Grüße Birgitt

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  10. wie schade um den alten obstbaum! ich hoffe mit dir, dass ein neuer angepflanzt wird! und dass wir hier auch ab und zu mal bodenseeäpfel bekommen. sie sind bestimmt süßer als die aus dem alten land (bei hamburg), denn wir hatten längst nicht so viel sonne im juni wie ihr!
    liebe grüße
    mano

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  11. Jetzt sieht man überall den Sommer! Die größte farbliche Veränderung bietet natürlich dein Feldblick!
    LG Ulrike

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  12. Auch wenn der Sommer eine kleine Pause macht, deine Blicke sind wieder ganz toll.
    Schade um den Obstbaum, aber toll wie voll der Apfelbaum hängt.
    Liebe Grüße
    Anette

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  13. Wenn die Sommerblumen verblüht sind und das Getreide reift ist es wie das Warten auf das herbstliche Farbenspiel. Doch erst einmal sind Ferien und ob mit oder ohne Urlaub gibt es Zeit zur Erholung. Ich freue mich immer auf Deine Einblicke vom Seeblick.
    Viele Grüße und weiterhin eine gute Besserung,
    Karin

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  14. ...sehr interessant finde ich die Collage am Ende, die die einzelnen Monate im Überblick zeigt.
    LG Christiane

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  15. Wenn ich die Äpfel so an den Bäumen reifen sehe...und dann noch nach den Kastanien schaue, denke ich so...huch...;-). Eine schöne Bildserie! LG Lotta.

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  16. Meine Güte... es ist sooooooo schön bei dir!
    Hach!
    Die unzähligen Streuobstwiesen sind einfach zauberhaft!

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  17. Unglaublich wie weit schon die Natur ist, nicht wahr?! Die Felder abgeerntet, die ersten Äpfel reif.. es herrscht schon fast eine Erntedankstimmung. Deine Bilder sind wie immer wunderbar, Andrea. So einen schönen Blick hast Du gewählt.. hachz! Lieben Gruß, Nicole

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