Samstag, 21. Oktober 2017

Über kurz oder lang {samstagsplausch}

"Die Tage sind lang,
aber die Jahre sind kurz."



GEFREUT: dass wir während unserer Auszeit in den Bergen von morgens bis abends Sonne und warmes Wetter hatten, wieder daheim mussten wir uns erst einmal wieder mit dem morgendlichen, herbstlichen Bodenseenebel abfinden

GELIEBT: das Morgenlicht in den Bergen

GEWUNDERT: dass sich für dieses feine alte Haus noch kein Liebhaber gefunden hat. Es wird wohl ein "lost place" bleiben


GELESEN: im Kurzurlaub - allerlei aus dem digitalen Bücherstapel auf meinem Ebook-Reader. Jetzt daheim habe ich mit Agnes Krup: 'Mit der Flut' begonnen.

GESAMMELT: 13 kg Maroni (Esskastanien), man kann einfach nicht aufhören, das scheinen alle Kastanienarten an sich zu haben....



GELAUFEN: über die alten Wege der Hirten in den Bergen. Gar zu gern hätte ich mehr Geschichten aus der Vergangenheit dieser Region gehört.

GEHÖRT: den Schweizer Sender SRF 1 wie immer, wenn wir im Berghaus sind, das gehört irgendwie dazu



GENOSSEN: hat der Lockenhund die kleine Auszeit. Den ganzen Tag durfte er frei im großen Garten bergauf und bergab herumtollen, morgens und abends in den Wald hineinbellen, dass kein Wildschweinbesuch erwünscht wäre.

GEHÜPFT: vor Schreck ist der Lockenhund, als er die Kreuzotter auf dem Weg im Esskastanienwald entdeckte


GEHOLT: auf der Heimfahrt zwei schöne blaue Kürbisse, Hokkaidos sind eigentlich immer im Haus derzeit

GEKOCHT: Kürbissuppe mit Maroni. Passt doch perfekt...


GEPLANT: die Näharbeiten der nächsten Zeit - ein Kindermantel, zwei Erwachsenensweatshirts und ein Umstandsshirt, ein paar warme Mützen für die Kinder, zwei Quiltprojekte...

GEKAUFT: die Stoffe für obige Näharbeiten

GESCHOCKT: über die Zahlen zum Vögel- und InsektensterbenNoch schlimmer, als ich eh schon befürchtete...



GEWÄHLT: ein Haiku für die Eye-Poetry #10. Ich mag japanische Haiku sehr. Ihr auch?

GEMOCHT: die vielfältigen, spannenden und schönen Beiträge für die  Eye-Poetry #09. Fällt Euch spontan etwas zum Gedicht ein? Nur zu, Ihr habt noch bis zum 14.11. Zeit. Die Beiträge zu den bisherigen poetischen Texten der letzten Monate findet Ihr übrigens gesammelt auf meiner Eye-Poetry Seite.

GESTAUNT: dass man im Mittelalter ganz anders gegangen ist als heutzutage. (Leider ist das Video auf Englisch, aber sehr gut zu verstehen).


Ein schönes Wochenende!

verlinkt bei Andreas (Karminrot) Samstagsplausch

Freitag, 20. Oktober 2017

Morgenmagie


Im Berghaus müssen wir auf schöne Sonnenuntergänge verzichten, denn da steht schlicht ein Berg im Weg. Aber wenn man rechtzeitig genug aus den Federn hüpft, bzw. sich aus dem Schlafsack windet, wird man mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt.
Der lässt sich Zeit und liebt es, sich zu inszenieren. Da hat man als Zuschauer genug Muße, tatsächlich einen Planeten am Morgenhimmel zu erspähen. Ich glaube, es ist die Venus. Seht Ihr sie?


Der Himmel ändert sich mit jeder Minute. Man mag nur schauen und vergisst die Welt um sich herum.


Der letzte Akt vollzieht sich dann aber rasch, da bleibt nicht viel Zeit für ein Ahhh und Ohhh....


Kaum ist sie da, wird man fast geblendet und alles um einen herum ist in ein goldenes Licht getaucht.


Ein Sonnenaufgang in den Bergen ist fast schon magisch....


Ansonsten war der Berghimmel tagsüber fast langweilig dauerblau. Mit Mühe konnte ich ein paar Wattewölkchen für Euch einfangen.


Meinen morgendlichen Berghimmel schicke ich zu Katja, die morgen (endlich wieder) Himmlisches sammelt. Ihre Himmelsblicke haben mir sehr gefehlt.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Herbstfreund

Einen meiner liebsten Herbstfreunde küre ich heute mal zu meinem Liebling.
Ich bin vollkommen unbewandert in der Pilzkunde und muss mich beim Einkaufen von Pilzen auf dem Markt vollkommen auf den Fachmann am Stand verlassen (okay, seine Shiitake, Champignons, Stachelbart, Austernpilze etc. kann ich jetzt natürlich auch unterscheiden...). In Feld, Wald und Flur staune ich immer über die Vielfalt an Pilzen.
Aber einen erkenne ich in jedem Herbst, weiß mittlerweile von seinen Plätzen und suche ihn dort dann immer im Oktober.

In den Bergen war er zwischen Esskastanienbäumen und Birken öfters zu sehen. Mal jung, rasch wachsend und dann auch recht morbide - der Fliegenpilz.
Seit der Kindheit währt unsere Freundschaft. Es ist heute vielleicht auch wieder die Liebe zu den kleinen Dingen....
Und Ihr? Ist er für Euch Glückssymbol, Augenweide, Gift oder habt Ihr ihn gar noch nie entdeckt?




     

Frollein Pfau sammelt mittwochs, was wir so mögen und Ghislana freut sich über Naturblicke.

Dienstag, 17. Oktober 2017

12 von 12 im Oktober - ein Nachtrag

Am Zwölften dieses Monats verbrachten wir unsere kleine Auszeit im Berghaus und klammerten das Internet weitgehend aus.


1 Während ich noch schlummere, genießt Herr Holunder gemeinsam mit dem Lockenhund den Sonnenaufgang über den Bergen. Gut, dass er meine Kamera dabei hat.


2 Den Regenradar brauche ich dieses Mal nicht, sondern ich vergewissere mich lediglich, dass es weiterhin wolkenlos, sonnig und warm bleibt.


3 Der brave Hund richtet seine Sinne bergabwärts, denn Herrchen ist unterwegs ins Dorf, um Kleinigkeiten aus dem Auto und Brot vom Bäcker zu holen. Bis er wieder da ist, muss halt der Hund hier Wache schieben.


4 Gemeinsam mit Hund und Herrn H. zweites Frühstück im Sonnenschein eingenommen. Mmmh. Müsli mit Khaki.


5 Da wir gesundheitsbedingt (ich) ein Jahr nicht hier waren, ist grobe Gartenarbeit nötig. Da gucke ich gern mal zu.


6 Ansonsten genießen der Hund und ich die Sonne. Gut, dass ich einen Sonnenhut hier habe


7 Ja, hier in den Bergen gehe ich am Stock. Ich kann nicht dreidimensional sehen, da ist das eine gute Hilfe. Außerdem....


8 muss ich heute mal nach der Sichtung der Kreuzotter mit dem Stock klopfend vorgehen. Der Lockenhund hat schier einen Satz rückwärts gemacht.


9 Mittagessen am Steintisch mit Blick auf die Berge.


10 Nachmittags wollen wieder die Maroni gesammelt werden. Was für ein prächtiges Esskastanienjahr dies ist. So viele Kastanien, dick und prall wie lange nicht. Am Ende werden wir 13 Kilo heimnehmen.



11 Den Rest des Tages verdödel ich, lese viel, faulenze, genieße die Sonne.


12 Nach dem Abendessen heizen wir den Kamin an und machen es uns drinnen gemütlich, bis Herr und Hund nochmal rausgehen und den tollen Sternenhimmel in absoluter Stille genießen.


Caro (draußen nur kännchen) sammelt unsere 12ten der Monate.

Montag, 16. Oktober 2017

Eye - Poetry # 10 - die kreative Herausforderung für Oktober / November


In der Hoffnung, dass sich die gestrige Linkliste für die Eye-Poetry # 09 noch eifrig füllen wird, schicke ich die nächste Ausgabe der Eye-Poetry kurz und knapp auf den Weg.
Sehr kurz sogar, den der japanische Haiku gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt. Konkret und offen wie sie sind, mag ich Haiku sehr. Den Bezug auf eine  Jahreszeit, die man oft bei ihnen findet, kam mir sehr zupass, denn ich bin doch gerade frisch aus den herbstlichen Bergwäldern gekommen.
Unser Haiku stammt von Fujiwara no Sadaie (bzw.Fujiwara no Taike), 1162 - 1241, einem der bedeutendsten  Dichter Japans   
Das Gedicht lässt bestimmt viel Spielraum für eure inneren Bilder.


Verstreute Blüten
Jagt vor sich her und holt ein
Der jähe Sturmwind

Fujiwara no Sadaie



Am 15. November werde ich  nachfragen, was Euch an interessanten Ideen in den Sinn gekommen ist. Vom 15. November bis zum 14. Dezember habt Ihr dann wieder Zeit zum Verlinken.

Hier noch einmal die Spielregeln:

Eure Möglichkeiten sind weit gefächert, je größer am Ende die Vielfalt, desto interessanter ist es doch.

* Eye Poetry - was ist damit gemeint?
"Lyrik fürs Auge" -  Literarisches für das Auge umgesetzt.

* Idee:
An jedem 16. eines Monats stelle ich ein Gedicht, ein Zitat oder ein kurzes Stück Prosa vor.
Wir haben einen Monat Zeit,  einen ganz persönlichen kreativen Weg zu finden, den Text für das Auge umzusetzen, zu interpretieren und in eine neue, eigene Form zu gießen.
Die Form ist frei. Möglich sind z.B.

- Foto, Fotoserie
- Darstellung in gemalter, gezeichneter, collagierter, gestempelter ... etc. Form
- künstlerische Installation oder Aktion
- Genähtes, gestricktes, gesticktes, gefilztetes etc. Objekt
- Filmchen
- ...

Es gibt keinen falschen oder richtigen Zugang, sondern nur einen ganz persönlichen.
Es geht nicht um Perfektionismus, sondern um kreatives Schaffen, Spaß, Inspiration.
Jeder wählt die Form, die ihm gerade passend erscheint, an der er Spaß hat, wofür gerade die Zeit übrig ist. Und manchmal ist dann vielleicht auch der Zufall im richtigen Moment zur Stelle.

* Vorstellung
Teilnehmen könnt Ihr mit einem eigenen Blog-Posting. Am 15. des Folgemonats verlinkt Ihr die Darstellung Eurer Ergebnisse auf meinem Blog.
(Am besten, ihr sucht für das Thumbnail-Image, das dann hier auf dem Blog erscheint, Euer Ergebnis aus).
Spannend wäre es, wenn Ihr Eure Idee und den Weg dahin schildern würdet. Am Ende sollte auf jeden Fall das  Objekt / Foto/ Bild/ ... stehen mit dem zugrunde liegenden Zitat.

Bedingung ist nur, dass es keine älteren Beiträge sind und/oder die nicht in Zusammenhang mit unserem Projekt erstellt wurden. (Kommerzielle oder Werbung tragende Links sind unerwünscht, da bitte ich um Euer Verständnis).

Gern dürft Ihr diesen Button mit auf Euren Blog nehmen:


Viel Spaß! Wir treffen uns mit unseren Ergebnissen dann hier am 15. November.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Eye - Poetry # 09 - Zeigt doch mal her!


Es ist soweit, am 15. des Monats startet wieder die Linkparty!

Die ganze Woche über (und tatsächlich bis heute Abend) bin ich auf Reisen gewesen. Deshalb musste ich mich vorher sputen, meinen Beitrag zur diesmaligen Eye-Poetry fertigzustellen (und panikartig schnell noch kurz vor der Abreise fotografieren...).
Schließlich wollte ich bei der # 09 wieder pünktlich zur Stelle sein.   

Mein Lieblingsgedicht von Yeats hat Euch hoffentlich mit reichlich Inspirationen versorgt.


Er wünscht sich die Kleider des Himmels

Hätt ich des Himmels reichbestickte Tücher,
bestickt aus Golden- und aus Silberlicht,
die dunklen, die blauen und die hellen Tücher,
aus Nacht, aus Tag und aus der Dämmerung,
legt ich die Tücher dir zu Füßen.
Doch ich bin arm und habe nichts als Träume,
so leg ich meine Träume dir zu Füßen.
Tritt leise, denn du trittst auf meine Träume.

He wishes for the Clothes of Heaven

Had I the heaven's embroidered cloths,
Enwrought with golden and silver light,
The blue and the dim and the dark cloths
Of night and light and the half-light;
I would spread the cloths under your feet:
But I, being poor, have only my dreams:
I have spread my dreams under your feet;
Tread softly because you tread on my dreams

William Butler Yeats  



Beim Lesen von Yeats' Gedicht, hatte ich dunkelblaue, samtene Stoffe mit Bahnen von Sternen vor  Augen. Da war der Weg nicht mehr weit, das Projekt wieder mit dem Nähen zu verbinden.



Idee: Ein feinschwingendes Gewand, weich, schmeichelnd, bestickt mit Sternen in Gold- und Silbertönen. Der Traum als stilles Bild, das Himmel und Meer zu Einem zusammenfließen lässt, darauf segelnd eine Traumbarke.

Material: Nickistoff in Dunkel- Mittel- und Hellblau, Nicki- und Seidenstoffreste, ein Schnitt aus einer älteren Ottobre


Die mittelblauen Saumabschlüsse sind mit mäandrierenden Sternenbahnen bestickt. Das Traumbild wurde appliziert.

So werden die "reichbestickten Tücher" in Himmelsfarben zusammen mit dem Traumbild zu einem einzigen Gewand verflochten.
Das kleine Mädchen braucht nun auch nicht auf die Träume zu treten, sondern kann einfach in sie hineinschlüpfen, sich drehen, schwingen, tanzen....



Beim Schiff habe ich mich von den Barken inspirieren lassen, die ich im Lissabonner Schifffahrtsmuseum gesehen hatte.





Jetzt bin ich sehr gespannt und neugierig, welche inneren Bilder Euch bei Yeats' Gedicht gekommen sind.
Zum ersten Mal kann ich nicht austesten, ob die Verlinkung klappt. 
Deshalb: falls Ihr Probleme beim Verlinken haben solltet, schreibt bitte den Link in Euren Kommentar, ich bastele falls nötig, nach meiner Rückkehr daran...

Zusätzlich werde ich hier noch einmal die TeilnehmerInnen mit Namen und gleichzeitiger Verlinkung zum Anklicken aufführen: Danke an Maren (Wüstenkinder)Pia (Pias Blog(,  Elke (Meerwolkenleben), Bianca (Biancas Gartentagebuch), Birgitt (Erfreulichkeiten), Andrea (Fearless Creativity), Eva (Rund um Ludwigsburg),  Susanne (Nahtlust)

Nun aber los! Und: Ihr habt bis zum 14. November Zeit, Euch hier einzutragen!    

Samstag, 7. Oktober 2017

Sich an Malern ein Beispiel nehmen {Samstagsplausch}

"Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten
wie ein Maler von seinem Bilde."

Christian Morgenstern



GENOSSEN: den Tochterbesuch und eine schöne Zeit, in der uns die Namen den Wochentage entglitten

GELESEN: ein bisschen in David Mitchells "Wolkenatlas", bislang nur eine gute Abendlektüre vor dem Einschlafen. Hhm...

GEFREUT: dass es auch noch gute Nachrichten in der Welt gibt




GESCHLENDERT: mit dem Besuch in Filzpantoffeln im "schönsten Schloss am Bodensee"  als es mal regnete, und am Seeufer (mit festem Schuhwerk...), als die Sonne schien.

GEZÄHLT: die Boote auf dem See. Der Wind war Anfang der Woche segeltauglich

GEZERRT: der Lockenhund an der Leine, weil er am Seeufer nur Nase und Augen für das Wassergeflügel hatte

GEFEIERT: den Geburtstag des Liebsten




GEDACHT: an Kindertage im Sommer mit Wasserplantschereien, als ich diese Zinkwannen mit Trinkwasser für die Schafe auf der Weide sah

GENERVT: dass der liebe Mann seine Geburtstagsgeschenke von der Tochterfamilie aus den Staaten schon wieder beim Zoll abholen musste. Es ist wirklich lächerlich...

GEKAUFT: einen Herbstparka



GEFUNDEN: einen richtig prächtigen, fotogenen Fliegenpilz

GESTAUNT: über die Vielzahl von Pilzen, die allerorten aus dem Boden schießen

GEHÖRT: dass es im Süden wohl eine prächtige Maroni-Ernte /Eßkastanien) gibt

GEKOCHT: hätte ich ja gerne im Stil amerikanischer Filmregisseure



GESTAUNT: dass ich bei den beiden Ärzten (einer für mich, einer für den Hund) sofort drankam, ohne lange im Wartezimmer herumzuhängen

GEHOFFT: dass ich mein Werk für die Eye-Poetry # 09  spätestens am Wochenende fertigstelle (wird wohl so sein)

GEPLANT: eine kleine Auszeit in der nächsten Woche, ganz im Sinne von Christian Morgenstern (siehe oben)

GEKNIPST: eine Vielzahl von Sonnenuntergängen



Am Wochenende werden wir Taschen und Rucksäcke packen, denn wir wollen nächste Woche schnell noch, ehe es kalt wird, ins Berghaus und Maroni sammeln. Aus gesundheitlichen Gründen waren wir dieses Jahr noch gar nicht dort.
Ich hoffe, dass ich den Anstieg schaffe, einmal oben, begnüge ich mich mit dem (Eß-)Kastaniensammeln, Lesen und Faulsein.

Ich hoffe, dass sich die Linkparty zur Eye-Poetry pünktlich am 15. hier von alleine öffnen wird.
Habt Ihr Euch  von Yeats' Gedicht inspirieren lassen ?  Oder habt Ihr gerade erst Lust bekommen? Ihr könnt vom 15.10. bis zum 14.11. Eure Beiträge verlinken. 

Euch allen ein schönes Wochenende und eine gute Woche!

verlinkt bei Andreas Samstagsplausch

Freitag, 6. Oktober 2017

Oktoberlicht


Am Anfang des Herbstes wird mir nicht langweilig, den "Hans-guck-in-die-Luft" zu spielen, denn da oben ist immer was los. Neben Azurblau gibt es natürlich die ersten Nebelboten über dem See, die davon erzählen, was der Herbst, je älter er wird, bringen wird.

Spannend wird es immer wenn es auf den Abend zu geht. Denn die Himmelsfärbung ist jedes Mal anders. Ist sie vielversprechend, geht die abendliche Hunderunde Richtung See. Noch wurde nicht die Uhr Richtung Winterzeit umgestellt, noch ist "Farbfernsehen" angesagt. Das muss einfach ausgenutzt werden.



Dieses Feuer am Himmel und das Gold auf der Oberfläche des Sees lässt mich immer eher still und demütig werden. Da geht es mir oft durch den Kopf, dass der Mensch doch auch nur eine kurze Episode in der Erdgeschichte ist...



Diese Woche füllte sich der Mond zusehends und stand dem Sonnenuntergang genau gegenüber.
Zunächst etwas verschämt, da noch nicht voll und rund....



Ha!! Von der Brücke auf die große Wasserpfütze geschaut, habe ich ihn beim Blick in den Spiegel erwischt.


Noch schöner sieht es natürlich aus, wenn sich Mondlicht auf den Wellen des Sees wiegt.
Gestern bei Vollmond war es abends leider bedeckt, wie schade!  Dabei hat er doch vorher so eifrig geübt.


Stimmt, ich bin ein bisschen mondsüchtig. Aber er sah am Abend vor dem Vollmond wirklich zu schön aus.


"October. Crisp, misty, golden October, when the light is sweet and heavy!"


verlinkt bei Katjas "in heaven"