Samstag, 30. September 2017

Auf Augenhöhe {Samstagsplausch}

"Ich mag Schweine. 
Hunde schauen zu uns auf, 
Katzen auf uns herab.
Schweine begegnen uns in Augenhöhe."

Winston Churchill






GEBLICKT: In Kuhaugen, Schafsaugen, Hundeaugen, Katzenaugen, Menschenaugen. Dafür  hatte mich  der Raubvogel immer scharf im Blick (siehe weiter unten).

GEWERKELT: an meiner Inspiration der Eye-Poetry # 09  . Seid Ihr dieses Mal auch mit dabei?

GENÄHT: ein Jerseykleid für das große Lockenmädchen




GEÄRGERT: dass irgendein Frechdachs den Fliegenpilz angeknabbert hat, bevor ich ihn fotografieren konnte.

GEFREUT: dass der HNO-Arzt mein Stimmband für gesund erklärt hat.

GEKAUFT: Geburtstagsgeschenke für den Liebsten




GEPLANT: mit dem Liebsten ein Hochbeet für den Garten, dort wo die Buchsbäume wegen Schädlingsbefall leider weichen mussten

GELESEN: Marcus Braun: 'Der letzte Buddha'. Die Idee hinter dem Buch ist wirklich gut, aber irgendwie hat es mich nicht gepackt.
David Mitchell: 'Der Wolkenatlas' habe ich gerade erst begonnen.

GESCHNITTEN: worden sind endlich meine Haare. Ich bin doch auf der Suche nach einer neuen Stammfriseurin gewesen. Es sieht so aus, als wäre ich fündig geworden.




GEFRAGT: wiederholt, ob die Schafe den Lockenhund für ihresgleichen halten. Auf unseren Australian Shepherd haben sie immer panisch reagiert, obwohl er alt und tapsig friedlich neben mir her ging. Der Lockenhund wird immer mit Interesse betrachtet. Er muss auch artig absitzen und zurück gucken (ich sag nur: der Wolf im Schafspelz...)

GESCHICKT: ein Paket in die Staaten  mit feinen Herbstsachen.  Ich bin gespannt, was die Lockenmädchen dazu sagen.

GESAMMELT: Kastanien und ein paar Walnüsse. Bei den hiesigen wenigen Esskastanienbäumen war irgendjemand schon vor uns da. Sieht aus, als müssten wir zum Maronisammeln Richtung Süden fahren



GEHOLT: eine neue Futterstation für die Winterfütterung unserer Gartenvögel

GEGESSEN: Ofen-Süßkartoffeln und Feigen mit Ziegenfrischkäse, dazu Crema di Balsamico. Was für ein schnelles, feines, herbstliches Mittagsessen 

GEMERKT: dass die Zeit der herbstlichen Morgennebel angebrochen ist




GEGRUSELT: vor einer Ratte, die eiligst über den Weg huschte. Oder war es ein Wiesel? Ein Marder? Ach, wenn der Lockenhund doch reden könnte. Gesehen hat der nix, aber die spannende Spur gelesen.

GESUCHT: nach einer neuen Herbstjacke. Ich hab aber überhaupt keine Lust, mich ins Einkaufsgetümmel zu werfen.

GEFRAGT: was mit meiner Pilea los ist. So dumm, mir fehlt der grüne Daumen; hier im Hause schaffen es nur die robusten Überlebenskünstler unter den Zimmerpflanzen. Aber vielleicht könnt Ihr mir da einen Tipp geben



GEWÜNSCHT: eine Miezekatze. Immernoch. Wir nähern uns an. Schritt für Schritt...

GEZÄHLT: Sonnenuntergang heute 19.05 Uhr. Gestern war es schon stockfinster am Ende der Abendrunde. Naja, nicht ganz, dank Mond.


Wenn ich nachher vom Wochenmarkt zurückkehre, setze ich mich mit einer Tasse Kaffee in die Samstagsplauschrunde meiner Namensvetterin Andrea. Vielleicht schaut ihr auch mal rein.
Morgen kommt die große Tochter für ein paar Tage zu Besuch, dann wird es hier etwas stiller sein.

Zwei Himmel für Katjas Himmelrunde sind auch wieder dabei.

Ich wünsche Euch ein schönes, vielleicht sogar gaaaaanz langes Wochenende!

Freitag, 29. September 2017

12tel-Blick(e) im September

Die ersten Herbstblicke von meinen drei Fotostandorten, die mich dieses Jahr über begleiten, sind fällig.
In den kommenden Wochen wird sich hier bestimmt einiges ändern.
Aber vorher wollte ich schnell noch etwas nachholen, was ich im Sommer versäumt habe, nämlich wenigstens ein Abendbild aufzunehmen.

No. 1


Am See, 20. September, 19.23 Uhr, ca. 14 Grad

In der Woche (Mittwoch) sind abends nicht viele Leute am See unterwegs, und wenn, dann mit gezücktem Handy. (Nein, die Person unten am Ufer fotografiert nicht, sondern sie telefoniert ganz klassisch. Es wäre ja ein formidabler Ort für ein romantisches Telefonat, aber ich habe natürlich nicht gelauscht...)

Um zum Fotostandort zu gelangen, mussten wir uns doch sehr sputen, weil die Sonne schneller unterging, als ich gedacht hatte. Deswegen habe ich im Gehen immer wieder ein paar Fotos geschossen, so dass Ihr den Sonnenuntergang doch genießen könnt. Beim Fotostandort war er von den Bäumen verdeckt.



Hier noch ein Septemberfoto mit Tageslicht. Ja, das Laub wird etwas schütter...



No. 2


Schlösschenblick, 10. September 16.40 Uhr, ca. 17 Grad

Die Obstbäume sind flott beim Färben und Abwerfen des Laubs. Das Wetter war noch richtig fein, um einen Sonntagsspaziergang mit amerikanischen Besuch zu machen.
Dieses Mal gehen wir den Weg mal ein Stück weiter Richtung Schloss, passieren zunächst unsere Obstbäume linkerhand....


....und kommen dann zum Sträßchen. Irgendwann wird das mal eine ganz prachtvolle Allee am Schlösschenberg.


No. 3


Streuobstwiesen, 21. September, 16.30 Uhr, ca. 18 Grad

Jetzt habe ich mir mal erlaubt, einen guten, wurmfreien Apfel aus dem Fallobst des Fotostandort-Apfelbaumes zu klauben und zu kosten. Sehen sie nicht so schön verlockend rot aus?


Sieht gut aus und schmeckt auch fein. Schade, dass so viel Fallobst unter dem Baum vergammelt.



Ob der Oktober uns nochmal mit so einem blauen Himmel verwöhnt oder werde ich Nebelbilder präsentieren?




Am 30. jedes Monats bietet Tabea  auf ihrem Blog eine Plattform für alle Teilnehmerinnen dieses feinen Fotoprojektes. Danke, Tabea!




Donnerstag, 28. September 2017

Monatscollage im September



Ich liebe das Septembergelb,
den Morgentau auf Spinnenfäden,
das Blatt, das nichts am Baum mehr hält,
der kurze Tage stummes Reden.
Der Krähe Ruf, das Stoppelfeld -
mehr, als des Frühlings Drang und Hast,
ist es der Herbst, der zu mir passt.

Best I love September's yellow,
Morns of dew-strung gossamer, 
Thoughtful days without a stir,
Rooky clamours, brazen leaves,
Stubbles dotted o'er with sheaves, -
More than Spring's bright uncontrol
Suit the Autumn of my soul. 

Alexander Smith (1829 - 1867)







Im September freute ich mich über

*traumhafte Sonnenuntergänge*
*wieder größer werdende Kreise, die ich ziehen konnte*
*mein kuriertes und durchtrainiertes Stimmband*
*feine Post von lieben Bloggerinnen*
*den Nährausch, der über mich kam*
* viele Blumensträuße: selbst gepflückte, gekaufte, geschenkte*
*das Sammeln von Kastanien und (wenigen) Nüssen*
*Herbstküche: Kürbisgerichte, Apfelmus, Brotbacken*
*die herrlichen Herbstfarben, den morgendlichen Tau auf den Blättern
*die lieben Teilnehmerinnen der Eye-Poetry # 08 *
*eines meiner Lieblingsgedichte für die Eye-Poetry # 09 *
* alle jene, die verantwortungsbewusst ihre Stimme bei der Wahl abgaben*


verlinkt bei Birgitts Monatscollagen 

Mittwoch, 27. September 2017

Meine Liebe zum abendlichen Gold {MMI}




Um 19.11 Uhr geht heute bereits die Sonne unter. Die Tagundnachtgleiche war am 22. September, damit tröpfelte endgültig ins Bewusstsein, dass sich die Sonne allmählich verabschiedet und damit auch die schönen Abendrunden bei Sonnenuntergang. Die Herrschaft der Nächte beginnt wieder.

Deshalb möchte ich diesen Septemberliebling hier noch ganz schnell ins Zentrum rücken, auch wenn Sonnenuntergänge auf Bildern oft kitschig wirken.
In dem Moment, wenn ich am Ufer oder auf dem Hügel stehe und die Sonne versinkt, versuche ich, das Gedankenkarussell abzuschalten und einfach nur noch Farben und Stimmungen einzuatmen. Schließlich müssen sie den Winter über reichen.

Also los, ein bisschen müssen wir uns beeilen...




Und schon ist das große Licht ausgeknipst und nur noch die Sichel leuchtet.


Um allen Illusionen vorzubeugen, der Lockenhund hat keine melancholischen Anwandlungen, sondern beobachtet nur das Wassergeflügel auf den goldenen Wellen mir scharfem Blick.

verlinkt bei Frollein Pfaus Sammlung  "Mittwochs mag ich"





Dienstag, 26. September 2017

Elena Lappin: In welcher Sprache träume ich? {Bücherwelt]

Am Anfang dieses Jahres habe ich mir vorgenommen, Euch in jedem Monat ein gerade frisch erschienenes Buch,das mir gefällt, vorzustellen und zu empfehlen.

Im September fällt meine Wahl auf einen Roman, der sich einerseits um die spannende Familiengeschichte von Elena Lappin, der Autorin des Buches, dreht. Andererseits verspricht schon der Titel, dass das persönliche Verhältnis zur (Mutter)-Sprache thematisiert wird.
Das interessiert mich sehr, denn zum einen fand ich schon im Studium Linguistik höchst interessant und außerdem wachsen meine beiden Lockenmädchen in Vermont zweisprachig auf.


Elena Lappin verfolgt ihr "Leben entlang der Bruchlinien seiner Sprache" zurück.
Sie wird zunächst in Moskau in das russische Sprachumfeld geboren. Als ihre Mutter, jüdisch-armenischer Herkunft, zu ihrem tschechischen Ehemann zieht, wächst Elena in den frühen 50iger Jahren im liberaleren Prag in ihrer Famile auf, in der russisch und tschechisch gesprochen wird.
Die glückliche Zeit dort ist vorbei mit dem Ende des Prager Frühlings durch die Invasion russischer Panzer.
Die Eltern verlassen daraufhin die Tschechoslowakei, ohne die Kinder in die Endgültigkeit des Wegzugs einzuweihen. Nun erlebt die Familie einen absoluten Neuanfang in Deutschland. Die Eltern müssen beruflich (als Übersetzer) wieder von vorne beginnen, für Elena und ihren Bruder Maxim bricht eine Schulzeit mit einer gänzlich neuen Sprache an.

Während der Bruder Maxim ( das ist übrigens der Schriftsteller Maxim Biller) in Deutschland bleibt und in der deutschen Sprache literarisch tätig wird, führen Elenas Wege weiter über Israel, Kanada, USA und England. So muss sie auch im Hebräischen (Iwrit) und Englischen heimisch werden und erneut Fuß fassen.

"[...] wenn man von Ort zu Ort, von Land zu Land, von Sprache zu Sprache zieht, oder eher, wie so oft der Fall: flieht, schreibt man die Erzählung des eigenen Lebens ständig um." (E. Lappin)

Sehr bewegt haben mich die Schilderungen der wiederholten Entwurzelungen aus der Heimat oder einem heimatlich gewordenen Zuhause und die Verpflanzung in neue Lebenssituationen und neue Sprachen. Die Möglichkeit kann genutzt werden, um neue Wurzeln zu schlagen, sich eine andere Sprache neu "einzuverleiben".  Wie schwer es ist, sieht man aber durch kindliche Traumatisierungen und eine tiefliegende Traurigkeit, die manchen ein Leben lang begleitet.
Mit der Beschäftigung mit der Sprache, dem Verlust der Heimat erwacht natürlich auch bei den jungen Menschen die Frage nach der eigenen Identität, den familiären Wurzeln. Fragen, die Elena auch wieder zur jüdischen Herkunft ihrer Familie führt, ein Thema das vorher noch keine Rolle gespielt hat.



Elena Lappin erzählt ihre Geschichte mit Lebensklugheit und auch mit Witz - die Originalsprache des Buch ist Englisch, hier hat sie also eine sprachliche Heimat gefunden.

Und die Familiengeschichte?
Erst im Laufe der Jahre hat Elena erfahren, dass nicht nur ihr sprachlicher Lebensweg gewunden ist, sondern auch ihre familiäre Herkunft. Der tschechische Vater, der sie liebevoll aufzog, stellt sich nicht als ihr biologischer Vater heraus, sondern ein anderer Mann, der auf unerwarteten Wegen wieder ein Band zur englischen Sprache knüpft (mehr will ich hier nicht verraten).

Ein Buch, das auf spannende, intelligente und ganz neue Weise Familiengeschichte, Zeitgeschichte, Themen wie Heimat, Verwurzelung und Muttersprache verknüpft, so dass man es ungern wieder aus der Hand legt.
Sehr aktuell ist der Blickwinkel zudem auch...

Elena Lappin: In welcher Sprache träume ich? Die Geschichte meiner Familie.
Kiepenheuer & Witsch Verlag, September 2017

Weitere Büchertipps

Montag, 25. September 2017

"bears paw" oder Auch Katzen haben Tatzen....

Stimmt, irgendwie schiebe ich im September einige Dinge vor mir her. Aber meistens tue ich das nicht grundlos.
Bei der Eye-Poetry # 08 brauchte es ein bisschen Vorlauf, um Briefadressen zu sammeln.
Das Quilten für den Quilt-Along 6 Köpfe - 12 Blöcke nehme ich mir meist für den Monatsanfang vor.
Doch im September drehte sich alles um Nähen über Papier bzw. "Paper Piercing", worauf ich überhaupt keine Lust hatte.
Dabei ist das Motiv der Bärentatze "bears paw" doch eigentlich verlockend, den Katzenstoff wieder einmal zur Geltung zu bringen.
Die Anleitung stammt dieses Mal von Verena (einfach bunt) und hinterließ bei mir beim ersten Lesen doch so manches Fragezeichen.

Aber wie ihr seht, "irgendwie" ist es mir am Ende doch gelungen, den Kampf mit dem Papier zu bestehen, wenn auch mit ein paar kleine Kratzern, wie das bei bekrallten Tatzen halt so ist....  



Zunächst einmal habe ich beim Nähen auf dem Papier nicht den Inch-Fuß, sondern meinen transparenten Stick-Nähfuß gewählt. So kann ich exakter auf der Linie nähen.
Da die Stoffstücke im 1/4-inch-Abstand zu dieser Linie - teilweise auch nur mit Gegenlicht kontrollierbar - platziert werden sollen, habe ich mir in diesem Abstand eine Bleistiftlinie gezogen.

Dann war nur noch zu beachten, auf welcher Linie ich nähen musste und welche Stoffseite jeweils oben liegen sollte (letzteres fand ich nicht dezidiert in der Anleitung). Kurz: volle Konzentration war gefragt, Ablenkungen konnte ich nicht gebrauchen.

Ein bisschen frustriert war ich, dass es trotz exaktem Zuschneiden und Nähen zu Ungenauigkeiten kam. Beim nächsten Mal werde ich dann lieber auf das Papier-Piercing verzichten und eine andere Methode wählen.      



Das sind die Blöcke der letzten vier Monate. Hhm, ich merke gerade, die Pünktchen haben sich immer durchgesetzt...



Neun der zwölf Blöcke habe ich nun schon genäht und eine Menge neuer Arbeitstechniken und Tricks gelernt. Das kann man auch deutlich an den Monatsblöcken sehen... Mein Liebling ist noch immer der "Dresden Plate".


Wie auch in den Vormonaten habe ich mich nach den Farben dieses Septemberblocks umgeschaut und bin fündig geworden: mehr Grau, Weiß, milderes Blau und Tüpfelchen Grün. Also er funktioniert auch im September noch ohne zu schummeln...
 




Sonntag, 24. September 2017

Ein Blick in den Wintergarten {Eye-Poetry # 08}

Bei der achten Ausgabe meiner "Eye-Poetry"- Challenge habe ich ein bisschen ausgenutzt, dass die Linkparty fast vier Wochen offen ist.

Da das Thema ums Briefeschreiben kreiste, bekam ich Lust, dies zum Anlass zu nehmen, den anderen TeilnehmerInnen einen kleinen Brief zu schicken. Genau - mit meinem eigenen Beitrag zum Fried-Gedicht.



Medium: dieses Mal wollte ich wieder ein neues Medium ausprobieren, was ich bei dieser Challenge noch nicht benutzt hatte: selbst hergestellte Stempel
Das Stempelschnitzen ist eher neu für mich, kein Wunder, dass es nicht ohne Blessuren an den Fingern abging und dass die Stempel recht einfach blieben. Aber ich werde mich weiter darin üben, habe ich mir vorgenommen.

Idee: Die Inspirationen für die Stempel sind problemlos im eigenen Garten zu sammeln. Vorbilder fand ich in unserer alten, etwas mitgenommenen Gießkanne, den Tontöpfen und meinen Sukkulenten. Ansonsten wollte ich ganz im Bildlichen und nah am Gedicht von Fried bleiben.

Die Briefumschläge



Wintergarten

Deinen Briefumschlag
mit den zwei gelben und roten Marken
habe ich eingepflanzt
in den Blumentopf

Ich will ihn
täglich begießen
dann wachsen mir
deine Briefe

Schöne 
und traurige Briefe
und Briefe
die nach dir riechen

Ich hätte das
früher tun sollen
nicht erst
so spät im Jahr

Erich Fried



Auf der Vorderseite der Karte wird noch fleißig mit der alten, schartigen Gießkanne gegossen, klappt man die Karte auf, findet man das Friedgedicht in Briefform (vergessen zu fotografieren...) und das Briefbäumchen, das im Wintergarten gewachsen ist. 
Ich übernehme keine Garantie dafür, dass das Experiment  auch mit meinen Briefen an die Challenge-Teilnehmerinnen funktioniert. Aber Ihr dürft sie gerne im Blumentopf verbuddeln.

Bis zum 14. Oktober habt Ihr auch noch Gelegenheit Euren Beitrag zum Fried-Gedicht hier zu verlinken (dann bekommt Ihr auch noch Post von mir.)

Vielleicht aber seid Ihr schon ganz intensiv in die Eye-Poetry # 09 vertieft? Dann freue ich mich auf Eure Beiträge im Oktober!







Samstag, 23. September 2017

Wer läutet morgens um sechs? {Samstagsplausch}

"Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet
und ich kann sicher sein,
dass es der Milchmann ist,
dann weiß ich,
dass ich in einer Demokratie lebe."

Winston Churchill



GEDACHT: an diesem Baum hat man ja keine große Wahl. Das ist sein einziger Apfel, aber immerhin prächtig leuchtend.

GEWUSST: dass auch heute noch der Milchmann in England morgens unterwegs ist.
Schade, dass es das bei uns nicht (mehr) gibt. (Als ich ein kleines Mädchen  war, kam bei uns noch ein Milchwagen vorbei. Kennt Ihr das auch?)

GESUCHT: nach herbstlichen Schönheiten an trüben Tagen. Kein Problem, die Auswahl ist noch groß, z.B. Spinnenperlen am Zaun und neugierige Wollträger





GENERVT: dass mein Friseurtermin geplatzt ist. Aber es war endlich mal ein Anlass, mir einen anderen Friseurladen zu suchen. Seit meine Stammfriseurin in Elternzeit gegangen ist, war ich eh nicht mehr wirklich zufrieden. Aber jetzt muss mich noch eine weitere Woche gedulden.

GELAUFEN: jeden Tag mindestens 10.000 Schritte

GEMERKT: die Tage werden schnell kürzer. Ob die Abendrunde mit dem Hund zum See  oder in die Obstwiesen führt, die Dunkelheit holt uns spätestens an der Haustür ein.





GEHÖRT: eines meiner Lieblingslieder und es GEMOCHT: in dieser getanzten Version.   

GELESEN: gerade habe ich mit "Der letzte Buddha" von Marcus Braun begonnen. Zwischendurch habe ich ein bisschen in den Büchern geschmökert, die wir dem großen Lockenmädchen in die Staaten schicken.

GESEHEN: sooooo viele Pilze. Von keinem kenne ich auch nur den Namen.... (Erkennt Ihr einen von den beiden?) Fliegenpilze habe ich aber bislang noch vergeblich gesucht.





GEBACKEN: zwei Pizzaböden mit nur 1 g Hefe (dafür müssen sie halt ein paar Stunden gehen), und Psomi, ein griechisches Sesambrot

GENÄHT: nichts. Nur Jeans gekürzt und für den September-Quiltblock Stoffstückchen zugeschnitten.

GENOSSEN: endlich wieder die längste unserer Hunderunden


GELACHT: über diese "Unbequemlichkeiten" einfach herrlich...

GEKAUFT: habe ich mir aber stattdessen mal wieder ein weiteres japanisches Schüsselchen. Wieder ein anderes klassisches blaues Muster

GEFUNDEN: eine Idee für die Eye-Poetry # 09 .

GESCHAFFT: ich habe fertig. Die Eye-Poetry # 08 habe ich endlich geschafft und werde sie rasch hier auf dem Blog vorstellen. Dann versteht Ihr auch, weshalb sie etwas verspätet kommt...
Übrigens: es ist immernoch Zeit hier einzusteigen und Eure Werke zu verlinken.




Am Wochenende werde ich das Herbstpaket für die Vermonter fertig packen, damit es am Montag abgeschickt werden kann. Am Nähtisch warten bereits kleine Stoffstückchen darauf, bearbeitet zu werden. Ich habe es nämlich noch nicht geschafft, meinen September Quilt-Block zu nähen.
Ach ja, Kreuzchen machen muss ich ja auch noch.

Weitere Samstagsplauscher findet Ihr bei der anderen Andrea (Karminrot) 

Macht Euch ein schönes, buntes Herbstwochenende!