Samstag, 12. November 2016

Die Waagschale kippt...

"Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein.
Wenn es auf die Popularität ankäme, 
säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat."

Orson Welles (1915 - 1985)


Lieber Mr. Welles, keiner von uns hätte etwas gegen Kermit den Frosch als US-Präsidenten! Und wenn schon ein Donald, dann könnten wir uns auch notfalls mit Donald Duck in dieser Position anfreunden....


Solange noch an den Bäumen hängendes Gold in die Waagschale  geworfen werden kann gegen dunkle, drohende Himmelsfarben, bin ich noch herbstfroh gestimmt.


Doch ist das Gold braun und dürr endgültig gefallen, haben die dunklen Wolken die Oberhand gewonnen.
Ein Bild für unsere Zeit...


Ob bei Katjas Himmelssammlung heute etwas Aufmunterung zu finden ist?

Kommentare:

  1. Wunderschöne Fotos sind dir was wieder gelungen! Zum Rest : morgen mehr.
    Bon week-end!
    Astrid

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  2. Das ist ja noch schön bunt bei dir!
    Mich macht ja irgendwie auch fertig, dass Mr. Trump überhaupt so beleibt ist... ich versteh gar nicht, was man an dem finden kann?! Also von den Fakten mal abgesehen, rein gefühlsmäßig - allerdings muss ich sagen, war mir Mrs. Clinton auch nicht gerade sympathischer, aber die ist ja immerhin nicht völlig unerfahren oder, äh, eigenartig, sag ich mal.

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  3. Nein, beliebt muß ein Politiker nicht sein, er muss vor allem fähig und durchsetzungsstark sein, Ahnung von seinem Job und der Welt haben, klug und besonnen sein. Er muss im Sinne des Volkes handeln, fest auf dem Boden der Menschenrechte und der Verfassung stehen und ein guter Diplomat sein.
    Wie es zu der Wut des Volkes auf das Establishment, nicht nur in Amerika kommt, ist kein Geheimnis - wer Politik macht, die einen Großteil der Bevölkerung zu Verlierern und die Reichen durch Lohndumping und Verlagerung der Arbeitsplätze ins Ausland immer noch reicher macht (sich selbst eingeschlossen), bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Bildungspolitik, der sät Unverständnis, Unzufriedenheit und Wut.
    Insofern ist ein Weck-Tritt für die Entscheider des Establishments ja auch folgerichtig, aber nur, wenn dieser Tritt nicht absehbar nach hinten losgeht, indem man eine Partei der markigen Sprüche wählt, die noch mehr Lohndumping und noch mehr Kürzungen und noch mehr persönliche Gängelungen für die Geringverdiener und die Mittelschicht und ein Unterlaufen der Menschenrrechte in die Wege leiten möchte.... und in diesem Fall einen Mann, der nachgewiesenerweise ein notorischer Lügner und ein irrationaler, aggressiver Narzisst ist, mit Befugnissen ausstatten wird, die die Welt vernichten könnten.
    Das Problem sind die fehlenden sinnvollen personellen Alternativen in der Politik - dort wie hier - und auch diese Alternativlosigkeit führt zu ohnmächtiger Wut und Kurzschlußhandlungen, in denen dann auch ein Trump aus vermeintlichem Protest Präsident werden kann... mit beängstigenden möglichen Folgen für die Welt.
    Ich würde mir sehr wünschen, dass man hier in Europa aus Brexit und Trump seine Lehren zieht, bevor es zu spät ist... ich sehe nur keine Politiker, denen ich einen Wandel im Sinne der Bürger und auf Basis des Grundgesetzes und der Menschenrechte generell zutrauen würde. :-(
    LG, Katja

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    1. Mein amerikanischer Familienteil ist so gespalten wie die Gesellschaft - die Jungen sind fassungslos entsetzt, die Alten jubeln...

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  4. Die Bilder sind sehr, sehr schön und wunderbar stimmungsvoll. Mit Politik mag ich mich nicht mehr beschäftigen, ich brauche da einfach mal eine Auszeit.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  5. Grandiose Bilder und ähnliche Gedanken wie bei mir. Schaun wir mal.
    Magdalena

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  6. Ach ja... Ich hab meine Gedanken dazu heute in die Samstagsfragmente gepackt. Seufz.

    Liebe Grüße,
    Hadassa

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