Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntagssplitter # 06

"Jedes Ding hat seine Zeit."

William Shakespeare



Ja, das stimmt, lieber William, aber wenn die Zeit vorüber ist, sollte man diese Dinge nicht für spätere Zeiten im Keller einlagern. Denn dann muss man irgendwann hinab steigen und ausmisten.
Fein, dass es gleich einen passenden Song dazu gibt, den man bei der Arbeit trällern kann.

Einer der Vorteile der Unordentlichkeit liegt darin, dass man dauernd tolle Entdeckungen macht.“

Alan Alexander Milne 

Genau! Nun heißt es, diese tollen Entdeckungen von den 99% des Ballastes zu trennen.

Wobei... wenn man kreativ ist kann man ja auch das neudeutsche "Upcycling"  (=alte und nutzlose Dinge in Neuwertiges umwandeln)  zum Einsatz bringen. (Dabei fällt mir gerade mein Lieblings-ikea-hack ein: wie zaubert man aus einem Elch ein Schaf. Leider habe ich im Keller keinen Elch gefunden... aber ein paar andere Dinge werden jetzt upgecycelt  einer anderen Verwendung zugeführt. Puh, Staub abschütteln...)
Zwischendurch brauche ich dann aber eine Pause, ein bisschen frische Luft, bunte Farben, feine Formen und Licht. Meine Atempausen der Woche:



"Ab heut
nur noch die wichtigen Dinge
Ab heut
nur noch leichtes Gepäck"

Silbermond


Kommentare:

  1. Guten morgen Andrea - tolle Sprüche!
    Wenn ich in den nächsten Tagen den Papierwust durchwühle nach tollen Entdeckungen zwischen viel mittlerweile wohl Altpapier werde ich an Dich denken *lach*
    liebe Grüße!

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  2. ...liegt das am zunehmenden Alter, liebe Andrea?
    ich habe auch verstärkt den Wunsch auszumisten, zu erleichtern...schön hast du das untermalt...


    einen schöne Sonntagspause wünsche ich dir,
    lieber Gruß Birgitt

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  3. Liebe Andrea,
    ich habe sie gleich angemacht, meine Hymne. Im Sommer spielt diese Band im Park meiner neuen Stadt.
    Ich bin dabei und auch meine besten Freundinnen kommen und auch mein dritter Sohn reist aus Berlin an, der kannte das Lied noch nicht und hat es in meinem Blog erstmalig gehört und ist begeistert, das will was heißen, denn E. ist selber Musiker (Alt-Saxophonist in diversen Orchestern und Bigband-Formationen).
    herzlich Judika

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  4. Witzig! Ich bin eben auch dran Ballast abzuwerfen! Der Silbermond Song spukt mir dauernd im Kopf rum, während ich mich durch vertaubte Papierberge und Klump durchwühle. Nun hab ich also auch noch Shakespeare im Gepäck.
    Alan Alexander Milne ignoriere ich jetzt mal gekonnt, sonst fällt mir das Trennen noch schwerer als es onehin schon tut.

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  5. Das ist aber im Original nicht von Shakespeare, sondern ein Bibelzitat (Buch der Prediger Kapitel 3, Vers 1). *klugscheißmodusoff*

    Ich hab die Aufräumphase des neuen Jahres leider schon wieder hinter mir - es wäre noch genug übrig. ;-)

    LG
    Centi

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    1. Sorry, die Bibel ist nicht mein Terrain. Ich bin Literaturwissenschaftler.
      Shakespeare, Komödie der Irrungen:
      "Antipholis:
      Gut, junger Herr, lernt eure Zeit wohl in Acht nehmen, wenn ihr spassen wollt; ein jedes Ding hat seine Zeit."
      Liebe Grüße
      Andrea

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  6. Vor Jahren hat man mir mal ein Kalenderblatt mit folgenden Spruch geschenkt:
    "Kram ist das, was man jahrelang aufgehoben und drei Tage, bevor man es gebraucht hätte, weggeworfen hat."
    Es passiert mir immer wieder, dass irgendetwas zu Kram wird und ich mich dann grämen muss. Manchmal habe ich nur noch keine Idee für meine Entdeckung und wenn mir dann etwas einfällt, ist es weg :-(
    Ich bin gespannt, was aus Deinen Entdeckungen wird.
    Lieben Gruß
    Katala


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  7. ich bin ständig dabei wegzuwerfen, wegzugeben. aber das gefühl, es wird nicht weniger, das bleibt. wir sollten in eine zweizimmerwohnung umziehen...
    deine atempausen sind wunderbar! ich werde auch gleich eine machen, mir den staub aus den haaren pusten und mir eine ausstellung ansehen!
    danke für die inspiration! ich schicke viele sonntagsgrüße,
    mano

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  8. Na, da hat mein Chaos ja wenigstens einen Zweck: Ich entdecke dauernd was. Dir wünsche ich beim Freischaufeln viel Energie... LG mila

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  9. ***lach*** viele Grüße aus den Katakomben, wir sind hinabgestiegen um 25 Jahre "das kann man vielleicht noch gebrauchen" zu entrümpeln. Die tollen Entdeckungen halten sich in Grenzen ;-)
    Der Balast geht schon in Richtung 99,99999%. Ja fünf gefüllte VW Buse Richtung Wertstoffhof später, wird das Gepäck auch leichter. Und wir fühlen uns frei frei frei.....

    LG Alexandra

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  10. Viel Glück und Erfolg bei deinem Tun. Upcycle nur das, was du wirklich noch brauchen kannst. Den Rest gib' weg - vielleicht machst du jemand Anderem damit eine Freude!
    Gros bisou
    Sandra

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  11. "Ab heut nur noch die wichtigen Dinge. Ab heut nur noch leichtes Gepäck"...Interessant, dass dieses Thema heute schon zum zweiten Mal im Bloggerland auftaucht...ob das ein Zeichen (für mich) ist...? LG Lotta.

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  12. Silbermond..., schon das Wort ist so ein schönes... Ach ja, diese Räumerei..., hinterher finde ich erst mal eine Weile gar nichts mehr. Aber ich will es schon so hinbiegen, dass nicht einer in zwanzig Jahren sich durch die Kellerräume graben muss, um die Entdeckungen zu finden ;-). (Aber die Bibel ist schon auch Literatur...!? ;-)) Lieben Sonntagsgruß Ghislana

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