Samstag, 9. Januar 2016

Grau und wochentäglich

Der Nebel ist fort, das Grau geblieben,...


tupfen wir an kleine Stellen etwas blau ins Guckloch, damit ein Quäntchen Hoffnung stets weiterglimmen kann...



Zum Täglichgrau ergänzen wir ein paar zarte leichte Nuancen Morgenorange als Belohnung für den Frühaufsteher, das wir aber rasch hinter dem kecken Blau fortziehen.
Dem Blauchen erlauben wir, sich ein paar morgendliche Stunden auszutoben, damit wir in der Zwischenzeit wieder die Zinkgießkannen auffüllen können, mit denen wir dann später unter wochentäglichen Grau das Grundwasser und Seewasserspiegel steigen lassen.




Vom folgenden Regenguss wird kein Foto serviert, weil man da eigentlich keinen Hund vor die Tür schickt, da der Hund aber doch raus muss und wir beide einen Regenmantel und Gummistiefel (nur ich) überstreifen müssen, sind wir dann etwas muffelig und lassen die Kamera daheim.
Herr Heine ist auch nicht bester Stimmung, sollte aber dennoch der Vollständigkeit halber nicht unzitiert bleiben.
Vielleicht heitern ihn die anderen Himmel bei Katjas Himmelssammlung eher auf...

Himmel grau und wochentäglich!
Auch die Stadt ist noch dieselbe!
Und noch immer blöd und kläglich
Spiegelt sie sich in der Elbe.

Lange Nasen, noch langweilig
Werden sie wie sonst geschneuzet,
Und das duckt sich noch scheinheilig,
Oder bläht sich, stolz gespreizet.

Schöner Süden! wie verehr ich 
Deinen Himmel, deine Götter,
Seit ich diesen Menschenkehricht
Wiederseh, und dieses Wetter!


Heinrich Heine


Kommentare:

  1. Schau an...der Herr Heine...leicht miesepetrig...Hier hätte er in den letzten Tagen keinen Grund zum Meckern gehabt. Fotos gibt es allerdings nicht davon...der Himmel war leider Nebensache...LG Lotta.

    AntwortenLöschen
  2. Aber schön sieht das ja trotzdem alles aus... ein sehr buntes Grau da bei euch! =)

    AntwortenLöschen
  3. Der See ist wirklich zauberhaft in Grautönen...hast du gut eingefangen.
    Annette

    AntwortenLöschen
  4. Ach ja, einen Lacher hat mir der Herr Heine beschert... so isses!
    Deine Fotos, wenn auch eher der Grisaille zuzuschlagen, erfreuen die Seele aber ungemein.
    Alles Liebe!
    Astrid

    AntwortenLöschen
  5. Da hat sich doch einiges an Farbe in den grauen Himmel gemischt. Schöne Bilder sind das.
    Lieben Gruß und ein schönes Wochenende
    Katala

    AntwortenLöschen
  6. ich stimme zwar Heine zu, aber euer Grau hat schon was... und erst die Fernsicht!!
    ganz wunderbare Fotos!!
    lg

    AntwortenLöschen
  7. Januar Bilder vom feinsten.
    L G Pia

    AntwortenLöschen
  8. Wenn das Grau doch immer so charmant und schön daher käme... Lieben Gruß Ghislana

    AntwortenLöschen
  9. ...deine Fotos finde ich sehr aufheiternd schön,

    lieber Gruß Birgitt

    AntwortenLöschen
  10. Das sieht total schön aus... Ich mag grau! Es gibt ja so viele verschiedene Grautöne! Da muss grau nicht gleich negativ sein! Außerdem lässt sich grau kombinieren! Und wenn man noch weiter philosophieren würde, könnte man es auf eine Lebenseinstellung beziehen, in der grau doch besser ist, als schwarz und weiß und das grau kann ja mal ein bisschen mehr weiß haben und dann wieder mehr schwarz.... Ups, tut mir leid... Kam grad so geflossen!
    Ich finde deine Bilder auf jeden Fall echt schön!
    Liebe Grüße
    Anni

    AntwortenLöschen
  11. das gedicht von herrn heine kannte ich noch gar nicht. auf jeden fall ist es gut geeignet, um auch bei regen in lachen auszubrechen!
    deine bilder sind wunderschön, besonders beim letzten mag ich gar nicht aufhören hinzuschauen!
    lieben gruß von mano

    AntwortenLöschen

Bitte kommentiere mit Deinem Namen. Ich behalte mir vor, anonyme Beiträge nicht zu veröffentlichen bzw. zu löschen.
Danke für Dein Verständnis.