Donnerstag, 30. April 2015

12tel Blick im April

Gerade im April gefällt mir die Fotoaktion 12tel Blick immer ganz besonders. Das war schon im letzten Jahr so.
Jeden Monat besuche ich meine drei Fotostandorte ungefähr um dieselbe Zeit, fotografiere sie und vergleiche die Veränderungen.
Der April gehört zu den Monaten, in denen sich sehr viel tut. Gestern habe ich gezeigt, wie rasant sich mein Vogelhausmotiv verändert hat.

Doch was geschah seit letztem Monat unten am Seeufer?
(Außer, dass sich dort am Nachmittag und am Wochenende Menschenmengen tummeln, dass ich lieber wieder am frühen Morgen dort fotografiere, bevor mir die Sonne ins Bild rutscht... Morgenstimmungen mag ich eh viel mehr.)

Es wird grüner und selbst der See belebt sich zusehends, sowohl mit Schwänen, Enten, Blässhühnern und Booten aller Arten.


Die abgedeckten Motorboote sind fort, dafür liegen nun eine Reihe Tretboote am Ufer, die zu einer kleinen Tour einladen. So früh am Morgen ist das Seeufer noch recht einsam. Auf den Bänken, die schon in der Sonne liegen, sitzen aber schon morgendliche Spaziergänger.
Dieser schöne kleine Park am Seeufer entstand übrigens erst durch Aufschüttungen aufgrund von Kanalarbeiten.


Der Vergleich mit den Vormonaten verdeutlicht die bisherige Entwicklung (größer HIER): 


Die Aprilgeschichte meines Vogelhausbildes kennt Ihr ja schon von gestern.


 Auf Tabeas Blog finden sich wieder die Aprilfotos aller TeilnehmerInnen dieser Aktion.



Mittwoch, 29. April 2015

Das Vogelhaus im April

Habt Ihr bemerkt, dass sich in diesem Monat mein Header schon dreimal verändert hat, während ich das Titelbild doch sonst nur einmal monatlich aktualisiere?

Das leuchtend orangene Vogelhaus ist ja mein Liebling unter meinen drei Motiven für die Fotoaktion 12tel Blick. Jeden Monat fotografiere ich mein Motiv und schaue mir die Veränderungen an.
Im April kam ich mehrfach an der Obstwiese vorbei und jedes Mal bot sich mir ein anderes Bild.

Am 7. April war das Wetter brilliant, aber der Baum noch recht kahl.


Drei Tage später zeigte sich beim genaueren Inspizieren der Zweige, dass sich hier doch etwas tut.


Aber das nachmittägliche Schattenspiel gefiel mir weniger. Die Morgenfotos sind einfach besser.


Am 19. April entzückten mich die aufplatzenden Blüten und ein grandioses Himmelsblau.



Dann beging ich einen Fehler, indem ich vor lauter Frühlingsfreude vergaß, wie schnell die Schritte des Frühlings voran eilen.

Als ich am 27. April einen in voller Blüte stehenden Baum fotografieren wollte, entsprach zwar der Nachbarbaum genau meinen Vorstellungen -


aber der Vogelhausbaum begann fast schon zu verblühen. Selbst die Himmelsfarben schienen etwas verwaschen. Ach mennoooo!



Da ich bislang das Vogelhausmotiv immer etwas früher als meine drei anderen Motive fotografiert habe, erlaube ich mir jetzt mein Lieblingsfoto für die Reihe der 12tel-Blicke auszuwählen: das des 19. April.

    

Dienstag, 28. April 2015

Alte Bekannte

In meinem großstädtischen Biologieunterricht muss die Pflanzenkunde entweder unter den Tisch oder durch mein Gedächtnissieb gefallen sein. (Wenn sie genauso fürchterlich wie die skelettlastige Tierkunde war, wundert mich das gar nicht.)

Die Liebe zu den Pflänzchen und das Kennenlernen ihrer Namen erfolgte erst an  kleinen Kinderhänden, mit denen wir zuerst durch die Wiesen gestreift und danach daheim durch das Pflanzenbestimmungsbuch blätternder Weise gewandert sind.

Das tote Wissen der Schulzeit wurde belebt durch die spätere gemeinsame Freude mit den eigenen Kindern und bringt mir heute im Frühjahr immer aufs Neue das Begrüßen alter Bekannter.

Was liebe ich diese herrlichen Namen - Bachnelkenwurz, Kriechender Günzel...


Doch auch neue Freundschaften werden geknüpft. Wer hat denn als erstes dieses augenfällige Grün ins Waldbild geschoben? Noch bevor sich die Buchenblätter entfalten konnten?
Das alte Bestimmungsbuch steht noch im Regal: Das Wechselblättrige Milzkraut. Was für ein Name!


Da könnte sich mancher Designer seine Inspirationen am Waldrand abholen...

Montag, 27. April 2015

MakroMontag - Ungeliebter Gast


Die Sumpfdotterblume, die gerade an Bachläufen und in Feuchtgebieten bei uns mit goldener Blütenfarbe hervorsticht, hat mich gestern Nachmittag sofort gelockt - doch da war  tatsächlich vor mir schon jemand da. Offensichtlich ist der Verzehr der Pflanze für Schnecken unproblematisch, für den Menschen ist sie (mittel bis schwach) giftig.

Danke an Steffi, die zwei Jahre lang das Projekt MakroMontag durchgeführt hat.

 

Sonntag, 26. April 2015

Wochenperlen ....XVII

"Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen,
 sollten wir lieber dafür dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen."

Dieter Hildebrandt



Gefunden: Illegal entsorgte Holzgartenbank am Waldrand - durchaus noch als Ruhebänkchen nutzbar

Gehört: Vogelkonzerte morgens und abends

Gelernt: Am Seeufer wird offensichtlich gerne mit Steinen und Brot geworfen

Gemerkt: Die Touristensaison ist im Gange

Gestaunt: Am Bodensee werden vermehrt Bienenvölker gestohlen

Gegossen: Kübelpflanzen, fast schon so oft wie im Sommer

Gelacht: Über einen uneinsichtigen Hund

Geärgert: Dass ich mir fast schon einen Sonnenstich auf der Hunderunde am See geholt habe...



Samstag, 25. April 2015

In heaven - Locken und Leitern

Allmählich braucht der Garten dringend ein paar Regenwolken. Dieses Himmelsblau der vergangenen Woche scheint fast schon sommerlich!

Trotzdem bin ich noch fündig geworden. Klar doch, Lockenwolken, während daheim auf dem Boden sich die schwarzen Hundelocken kräuseln, da Fellwechsel gerade drastisch durchgezogen wird.  


Ansonsten verfängt sich mein Blick zum Himmel derzeit ständig im Geäst der Obstbäume,


die sich schließlich in Kombination mit dem See zu einem klebriges Postkartenmotiv verbinden.


Dort am Ufer herrscht mir bei so einem Wetter am Wochenende einfach viel zu viel Trubel, deshalb ziehe ich mich doch lieber zurück zu einem meiner Lieblingsorte.
Wenn man die Leiter hochklettert, kann man dann die Blütenoberkante der alten Obstbäume durchstossen und endlich die paar wenigen Wölkchen zu Gesicht bekommen.


Ob Katja, die die Aktion "In Heaven" ins Leben rief, auch über so eine Himmelsleiter verfügt?

Freitag, 24. April 2015

Blütentrunken

Die schönste Zeit im Frühling....Obstbaumblüte...





Donnerstag, 23. April 2015

Mehr Grün ins Leben - "Green Living"

Meinen Wintermantel habe ich in den Schrank gehängt, dafür hübscht sich der Frauenmantel morgens früh noch mal so richtig auf.


Eintauchen möchte ich in das herrlich frische Grün - andere sind da spontaner (beißen sich vor Freude in die Pfote, wickeln sich lustvoll in die Leine ein...und holen so nebenbei noch eine Zecke ab.)


Hier würde ich gern meine Zelte aufschlagen, das wäre dann wirklich "Green living"...


Ja, das Grün wird grüner durch farbige Akzente - kontrastierend zu Himmel- und Seeblau oder Blütenweiß und -rosa gefällt Frau Natur ihr grünes Kleid besonders gut.
(Übrigens: das sind Apfelblüten - keine Rosenblüten...)


Also - solange noch nicht der große Frühlingsregen einsetzt: Weg vom Computer, raus ins Grüne Leben!

Nic von Luziapimpinella lässt ihre Aktion "Beauty is where you find it" wieder aufleben. In diesem Monat schlug sie das Thema "Green living" vor.

Dienstag, 21. April 2015

Wochenmittenfreude


Achtbeinige Lebensfreude im warmen Frühlingssonnenuntergangslicht ... Die beiden alten Hundedamen strahlen mit der Abendsonne um die Wette... (Zusammenaddiert bringen sie es auf 25 Jahre).

Ein bisschen anspruchsvoller ist man hund nach Operation und Rückenerkrankung geworden:
Dreimal am Tag maximal 30 Minuten in gemächlichem Tempo spazieren, möglichst nicht so unwegsam, nicht zu warm (es ist schon soooo heiß....!), kleine lustige Einheiten mit einfachem Apportieraufgaben, ausgedehnten Schnüffelmöglichkeiten, etc... ach ja, und bitte eine Rampe zu einfachen Einsteigen ins Auto bitte.

Die Freude schenken wir an Lotta weiter, die sie derzeit  sammelt.

Montag, 20. April 2015

MakroMontag - Hinter und vor dem Vorhang



Hinter dem (Buchenblatt-) Vorhang:
Das Sonnenlicht, lässt die Umrisse der Florfliege durch das zarte junge Buchenblatt scheinen.

Vorhang auf:
Die Apfelbaumblüte wagt den ersten Blick hinaus auf die sonnenbeschienene Bühne.


Steffis MakroMontag lässt uns wieder genauer hinschauen.


Sonntag, 19. April 2015

Wochenperlen....XVI

"Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze."

Heraklit von Ephesos




Gegensätze der Woche:

Schwarz und Weiß, Rabe und Schwan:  beide traf ich am See. Wie unterschiedlich die Symbolik je nach Kultur doch ist.

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: hier die Selektion der Abgeholzten. Als weiterhin lebendige Bäume hätte ich sie lieber gesehen.

Extrovertiert - Introvertiert: wer keine Eier zu bebrüten hat, kann sich gut anderen interessanten Dingen zuwenden.

Frühling auf dem Papier - Frühling in der Natur: welch eine Freude macht beides! Die beiden nächsten Buchstaben der Frühlingspost sind schon angekommen!
Dank an Regina für das luftige L  und Susanne für das fruchtige I !
Viel fehlt nicht mehr am kompletten Frühling - drinnen wie draußen:



 Einen schönen sonnigen Sonntag!



Samstag, 18. April 2015

Rosa Samstagskaffee


Die Natur übernimmt ja zur Zeit mit Macht das Farbruder. Da kann man ja förmlich beim Blätter entfalten und Blüten aufklappen zugucken.  Irgendwie war diese Woche Rosarot stark im Kommen.

Zwar machen mich rosa Kleidungsstücke extrem blass und ein rosa Auto wäre doch etwas grenzwertig (wobei ich mich schon mal zwei Jahre lang mit einem großen, alten orangefarbenen Volvo geoutet habe ;-), aber der Frühling ruft halt gerade die Puderphase aus. Und in diesem Jahr liegt die sogar im Trend.
Da passt meine heimische Pudertasse ja super, aus der ich gerade eben meinen Kaffee trinke. Kaffee mit Sojamilch....



Wenn wir schon mal beim Thema "Trend" sind - ist "vegane Ernährung" nicht auch im Trend?
Warum merke ich so wenig davon, wenn ich beim Einkaufen die Zutatenliste auf Lebensmitteln anschaue?
Warum reagiert denn nicht mal ein Café in meiner Gegend darauf und bietet einen veganen Latte Macchiato an?
Mir würde zwar auch ein laktosefreier reichen, aber Leute - jetzt seit doch mal innovativ, auch hier unten in der südwestdeutschen Provinz!



Dann könnte ich endlich wieder im milden Frühlingslüftchen nach dem samstäglichen Marktbummel draußen vor dem Café sitzen und einen Latte Macchiato trinken.
Anstatt grünen Tee, wie heute. Nein. Ich nörgel nicht, ich versuche ja nur einen Denkanstoss zu geben...
Deshalb trägt mein Shirt heute auch rosa Streifen. Geht doch.


Samstagskaffee ist eine Aktion von Ninja.

In heaven - Blau braucht Grün...

Irgendwann muss die Natur begossen werden. Wie wäre es mit Freitag? Gut. Also Freitag einmal rasch den grauen Vorhang ziehen und die Gießkanne zum Einsatz kommen lassen.


So. Das sollte vorerst mal reichen.
Denn am Samstagmorgen ziehen der Lockenhund und ich immer rasch hinunter zum See. Ein kleines Ritual: der Lockenhund prüft Wassertemperatur,  -qualität und -geflügel und ich labe mich derweil an Himmels- und Seefarben.


Vor fast schon sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein (und gelegentlichen Regenschauern...) bieten die Bäume erst ganz allmählich etwas Schutz. Dafür hat man noch volle Sicht auf den Himmel. Noch.


Ich bin ein Farbjunkie:  Das Zusammentreffen des Himmelsblau mit diesem grandiosen Frühlingsgrün des Blutahorns weckt in mir ein Frühlingskribbeln! Aus der Entfernung leuchtet das Grün richtig vor dem Blau (grauer Himmel hingegen entzieht dem Ganzen die Faszination, ein Tag Grau reicht also vollkommen).


Katja bietet wieder allen Himmelsfreunden ihren Blog am Samstag als Sammelpunkt.

Freitag, 17. April 2015

In meinen Vasen

... stehen eigentlich immer Blumen. Die Tulpenzeit klingt gerade aus, in Ranunkeln bin ich immernoch schwer verliebt.


Zwei erste Stängelchen vom Wiesenschaukraut erholen sich gerade.


Die pralle Farbigkeit der anderen Ranunkeln hätte das feine Vergissmeinnichtblau erdrückt.

Am liebsten entdecke ich aber mit der Kamera draußen in der Natur die Blumen, gerade jetzt im Frühjahr.



Wie edel sieht doch hier die Platterbse aus! (Fast so ein bäuerlicher Name wie Ranunkel, dabei sind es doch solche Schönheiten, oder?) Ungepflückt warten sie hier auf die Schmetterlinge.

Helga (Holunderblütchen® präsentiert heute wieder beim "Flowerday" herrlichen Blumenschmuck.