Sonntag, 12. Juli 2015

Wochenperlen XXVIII....

"Ob in einem Land Unkraut wächst,
hängt von der Sprache seiner Bewohner ab."

Leo Weisgerber


Zitrusfrüchte - sind leider nicht bei uns heimisch, fühlen sich gerade aber im Park als Kübelpflanze recht wohl bei den derzeitigen Wetterverhältnissen. Am besten haben mir die Pomeranzen gefallen.

Grashüpfern ist sprachliche Differenzierung vollkommen egal, wuseln derzeit überall herum.

Inkarnatklee sah ich diese Woche zum ersten Mal, erhielt seinen Namen aber nicht aus esoterischen Gründen (Inkarnation), sondern wegen seiner Farbe (Inkarnat = Fleischfarbe). Schade....

Auf den Feldern wird wieder die moderne Landwirtschaft als Begriffsbilder aktiv: Vermaisung allerorten...
Wie schön, dass hier auch noch hochwachsende Getreidesorten angebaut werden.

Habe ich Unkräuter gepflückt?  (Erinnert mich daran, dass ich an der Uni eine Hausarbeit über das Präfix "un-" geschrieben habe. Sehr prägend...) Nein, Blumen und Kräuter!

Feuersbrunst - von weitem sichtbar, ein Großfeuer in Konstanz      

Kommentare:

  1. Guten Morgen, Andrea! Ausgesprochen floralastig, deine heutigen Wochenperlen! Offensichtlich machst du deine Hundetouren weniger durch Wald, denn durch Flur...
    Einen erholsamen Sonntag!
    Astrid

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    1. Eigentlich nicht, aber das Zitat setzte meinen Blick auf meine Woche unter ein anderes Augenmerk.
      Liebe Grüße
      Andrea

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  2. Wie recht der Herr Weisgerber hat, liebe Andrea!! Deine Bilder verheißen den Sommer!! Herzliche Feriengrüße, Nicole

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  3. Ganz schön natürlich, deine Wochenperlen!
    Bis auf den Brand, der sollte so wohl besser nicht sein ...
    Danke für deinen Tipp, mir jeden Tag nur ein kleines Ziel zu setzen und es auch zu erledigen. Ich hab's ausprobiert und es fühlt sich richtig gut an!
    Liebe Grüße und hab' noch einen schönen Sonntag, Frauke

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  4. Unkraut, ein fürchterliches Wort in der Tat, es prägt so sehr, schon Kinder. Unkraut kann nichts wert sein... Ich benutze das Wort auch nicht..., es ist ein "Un"-wort... Lieben Gruß an den Bodensee Ghislana

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  5. Sommer-Unkraut-Freude, herrlich. Ich dachte fast, ich könnte den Sommer riechen... LG mila

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  6. Ich sehe das wie Ghislana...das Wort Unkraut sollte aus dem Sprachgebrauch verbannt werden...Dir eine schöne neue Woche! LG Lotta.

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  7. "Beikräuter" steht in manch einem Gartenbuch, das klingt doch schon besser.
    Im Garten stören mich die "Beikräuter" nicht, jedoch in unseren Natursteinpflaster, da komme ich nicht hinterher mit dem Auszupfen, das ist der Preis wenn man wie wir direkt von Feldern umgeben wohnt, da fliegen die Samen ständig und heute liefen seit 7:00 Uhr die Mähdrescher....
    herzlich Judika

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  8. Unkraut ist ein totales Qualitätskriterium für Felder und Raine!

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