Samstag, 29. November 2014

In heaven - Ende gut alles gut?

Der November versuchte mich gestern zu besänftigen... mit dem einzigen Blau der ganzen Woche...


Mit einem kleinen Vorgriff, denn noch ist der Monat ja noch nicht vollständig um, musste ich unbedingt nachprüfen, ob wir wirklich gefühlte vier Wochen unter einer (Hoch-)nebeldecke hocken mussten (während im Rest des Landes Tag und Nacht die Sonne schien).

 
Irgendwie scheint der November dem Bodenseeraum nicht ganz so wohl gesonnen gewesen zu sein.

In der letzten, grauen Woche gab es einen Spätnachmittag, an dem die Sonne kurz den Zipfel der Wolkendecke anhob, um zu schauen, ob noch alle da sind. Diese märchenhafte Viertelstunde musste dann erst mal reichen. Ich konnte gar nicht so schnell zum Fotografieren aus dem Wald eilen...


  
Gestern morgen aber hoffte ich, dass der Föhn in den Alpen vielleicht auch uns ein wenig blauen Himmel und etwas Sonne schenken könnte. Also standen der Lockenhund und ich auf der Morgenhunderunde schon erwartungsvoll am Seeufer. Na? Na? Ja, das könnte noch was werden - und so war es dann auch.

 
Nun schaue ich gleich mal bei Katjas Himmelssammlung nach, ob wir die einzigen waren, die im Grau versanken.

Freitag, 28. November 2014

Monatscollage November

Außer Nebelnässen hatte der November doch mehr geboten in diesem Jahr...


Ich weiß gar nicht, ob ich mir jetzt einen schneereichen, kalten Winter herbei wünschen soll. Für die adventliche Stimmung wäre es ja ganz schön, aber ich habe so gar keine Lust auf Handschuhe und Wollmütze.

Meine November für Brigitts Monatssammlung 

Mittwoch, 26. November 2014

Grau

Während überall die Plätzchenrezepte heraus gekramt, die Lichterketten an Geländern und Fenstern befestigt, Adventssternbastelanleitungen studiert, Tannenkränze gewunden und adventliche Deko-Ideen ausgelebt werden, fühle ich mich noch überhaupt gar nicht vorweihnachtlich gestimmt.

Eine Erkältung versucht, mich zu erwischen, das Novemberdauergrau  und verschiedenste Nebelarten, die seit gefühlten Wochen den See umwabbern, legen sich zentnerschwer auf die Stimmung.


Ich mummele mich jetzt in eine warme Decke ein, versenke mich in ein spannendes Buch und  trinke Ingwertee...  Vielleicht nehme ich auch noch ein bisschen Wolle in die Hand und beginne ein heimliches Weihnachtsgeschenk. Vielleicht....

Seid Ihr wirklich schon alle in Adventsstimmung?

Montag, 24. November 2014

Der Jahresquilt Ende November


Meine Zeitplanung sah vor, dass ich im November die Quiltrückseite fertig stelle. Die Farben standen ja grob schon am Monatsanfang fest und wurden auch nur unwesentlich um Nuancen geändert.
Wenn ich die Rückseite im November nähe, dann sollte sie auch farblich an diesen November erinnern, finde ich. Schließlich ist dies ja ein Jahresquilt...


Hatte ich "goldenes Herbstlicht" geschrieben? Ja, das mag ich am allerliebsten, wenn es auf den Blättern des alten Lieblingsginkgobaums spielt. Und "Morgennebel", nunja... Während ein Großteil des Landes derzeit im warmen Sonnenschein flaniert, sind wir hier am See nicht nur in morgendlichen Nebel gehüllt, sondern von einem Ganztagsmulm umgeben.
Ginkogelb - Nebelgrau sind also die Hauptfarben der Rückseite.
Auf allen Wiesen behaupten sich noch die tapferen Reste des Frühherbstes in Form der letzten Gänseblümchenmargeritenwiesensalbeilöwenzahnpflänzchen, die nun als (Stoff-)Tupfen zwischen dem Novembergelb und -grau wuchern dürfen.

Also habe ich den Entwurf flugs umgesetzt (das ging ja im Vergleich zur Vorderseite wirklich schnell und verwertete die übrig gebliebenen Quadrate prima).

  
So. 43x42 Stoffvierecke im Quadrat brauchen ganz schön viel Platz, wenn man das Sandwich aus Quiltrückseite, Batting-Vlies und Quiltvorderseite aufeinanderlegt und an den Rändern am Boden mit Tape befestigt, damit nichts verrutschen kann. Patchworknadeln tun gute Dienste beim Zusammenstecken, sind aber beim späteren Quilten nach meiner Erfahrung extrem nervig - und pieksig. Also krieche ich derzeit vorsichtig um den Quilt herum und hefte das gute Stück mit Heftgarn zusammen, damit ich die Nadeln wieder ziehen kann.


Rückenschmerzvermeidend verteile ich dies auf zwei bis drei Tage bevor das Sandwich dann endlich im Laufe der nächsten Woche unter die Nähmaschine wandern darf. Ein Zimmer wurde nun zum Quiltquarantäneraum...


Noch eine Entscheidung stand an: Sämtliche Stoffe sind vorgewaschen und sollten nicht mehr einlaufen. Wie soll ich mit den Batting verfahren? Die Entscheidung fiel zugunsten des klassischen Quilts - das Batting wird nicht vorgewaschen und nach der ersten Wäsche ca. 3 Prozent einlaufen, was dann das traditionelle Quiltbild ergibt.

Das eigentliche Quilten wird dann das Dezemberthema sein:
Der Kampf mit dem riesigen Quiltmonster...oder... wie bändige ich das ca. 2mx2m Ungetüm?
(Mit der Nikolausrute vielleicht?)

Samstag, 22. November 2014

In heaven -Wolkenspiele

Der November bemüht sich redlich, uns bei Laune zu halten und trotzdem seinem Soll an Novembergrau nachzukommen. (Himmelsschnitte der vergangenen Woche von Samstag zu Freitag).


Der See versteht es, mir das Morgengrau noch schön zu malen. Die Weite, die Wellen geben dem Grau mehr Spiel, mehr Raum und Weite.


Manchmal scheint es, als ob die Sonne es schon geschafft hat, sich den Weg zu bahnen. Aber nein... es sollte noch eine Stunde dauern. (Nee, ich lustwandele nicht ständig am See entlang. Ich muss ja irgendwo morgens den Hund ausführen.)


Mit Glück folgt auf das Grau des Morgens die bunte Show am Abend bzw. späten Nachmittag.


Und wenn man gut hinschaut, sieht man sogar schon wieder den See hervorblitzen, obwohl ich doch gerade eine Waldrunde starte...


Mir sind die Wolkenspiele viel zu kurz, denn es wird ja soooo schnell wieder dunkel. Doch bei Katjas Himmelsgalerie wird heute aus dem Vollen geschöpft.

Donnerstag, 20. November 2014

12tel-Blick im November

In jedem Monat schaue ich einmal an meinen ausgewählten Fotostandorten nach, was sich so im Laufe von vier Wochen getan hat.
Entgegen meiner Befürchtungen hat sich der November wacker gehalten. Die Temperaturen sind nicht so stark abgesackt, und immer wieder zeigt sich die Sonne als Illuminator der herbstlichen Farbpracht.

12tel Blick I - Der kleine Weiher:
Wieder bin ich um die Mittagszeit hier. Mein kleines Versteck hat Löcher bekommen, denn die Blätter sind schon recht kräftig gefallen. Wenn man gut hinschaut, merkt man, dass der Wasserspiegel gestiegen ist. Heute schwimmen keine Enten, sondern Herbstblätter auf der Weiheroberfläche.



Der Himmel ist zwar freundlich, aber zeigt sich doch eher novemberlich melancholisch.



12tel-Blick II - Die Hügelbank:
Verwaist schaut die Bank auf die bunte und kahler werdenden Bäume. Selbst der Lockenhund schnüffelt lieber nach Mäusen, anstatt sich fotogen auf die Bank zu setzen. 


Irgendwie gehört zu den Besuchen der Fotostandorte im November auch das typische Outfit... Allerdings sind dies noch die ungefütterten Herbstgummistiefel. Ich bin ja gespannt, ob ich beim letzten Fototermin des Jahres in Winterschuhen antreten muss. Im letzten Winter blieben die im Schrank.
  

 Alle Fotos meines 12tel-Blicks 2014 findet Ihr zum monatlichen Vergleich HIER.



Tabea, von der die tolle Projekt-Idee stammt, sammelt alle Fotos der TeilnehmerInnen des 12tel Blicks Projektes am 20. jedes Monats.

Sonntag, 16. November 2014

Monatsmotto November #3


Monatsmotto November: Sehen wir es positiv!

3. Regentropfen sind das Perlengeschmeide der Blätter. (Und außerdem: im Regen wird das Auto auch sauber...) 

Jeden Sonntag schaue ich, wie es um mein Monatsmotto bestellt ist. 
Das positive Denken ist sonst nicht so mein Gebiet. Da bietet doch gerade der November das beste Übungsfeld.
   

Samstag, 15. November 2014

Samstagskaffee mit Lavendel

Gestern brachte der Postbote eine duftende Sendung aus Osnabrück. Julika stellt auf ihrem Blog  zur Zeit 24 DIY Adventskalenderbefüllungsideen vor und verlost diese feinen Werke auch noch. Ich hatte das Glück ein Lavendelsäckchen zu gewinnen, das sich demnächst zwischen Wolle und Kaschmir seiner Aufgabe widmen darf.

Während mir so der Lavendelduft entgegen wogte, fiel mir ein, dass man Lavendel ja auch anderweitig nutzen kann. Früher habe ich im Herbst immer unseren Erkältungswettertee und den Hustentee gemischt, in den auch Lavendel gehörte.
Doch an diesem grauen Novembertag darf ich mir mangels Erkältungsanzeichen getrost einen Schokocappuccino gönnen.


Seit im Dezember vor 13 Jahren unser erster Hund einzog, gehören Grippe und Husten (toitoitoi, dreimal auf Holz geklopft) nicht mehr zu unseren Gästen. (Leider werden die Unkosten nicht von der Krankenkasse gedeckt.)
Was richtigen Winter betrifft, sind wir hier ja eh nichts Anständiges mehr gewöhnt.

Astrid fragte unlängst, ob der Winter bei unserem amerikanischen Familienzweig Einzug gehalten hat? Der Blick aus dem dortigen Küchenfenster lässt da schon eher an einen Hustentee mit Fenchelhonig denken.




Da kommt doch gleich Winterstimmung auf!
Ninjas Kaffeetisch ist jeden Samstag gedeckt...


Hustentee  Fenchel  Lavendel  Huflattich  Anis Fenchelhonig 

In heaven - Die graue Decke

Nach dem Samstag hat sich nun der See die graue Novemberwolldecke bis über die Ohren gezogen und eingemummelt. Konnte ich das Jahr über mit blauem Himmel auftrumpfen, zeigt mir jetzt der November doch die Herbstspezialität des Bodenseegebietes in zarten Schattierungen.
(Wochenhimmelsschnitte wieder von Samstag bis Freitag)


Das Dauergrau lässt sich für mich eigentlich nur annehmbar aquarellähnlich mit Wasser ertragen

  
oder mit steifen Nacken und Scherenschnitt im Blickwinkel.


Der beharrliche Hochnebel gehört auf jeden Fall zu meinen Herbstunlieben. Während ich dem dichten Nebel immer etwas Positives abgewinnen kann, trampelt der Himmel dieser Woche doch erheblich auf meiner Stimmung herum.

Anderswo scheint die Sonne, ich weiß es genau. Da muss ich gleich mal bei Katjas Himmelssammlung schauen, ob ich nicht etwas Himmelsblau oder Sonnenstrahlen abstauben kann.

Mittwoch, 12. November 2014

12 von 12 im November

Heute war ein "Eigentlich"-Tag. Eigentlich hätte ich gerne schöne Herbstbilder aufgenommen, eigentlich hätte ich euch heute gern mit in die Schweiz genommen, eigentlich hatte ich was ganz anderes vor. Tja, alles auf morgen verschoben... (bis auf die schönen Herbstbilder, die kann ich nach Wettervorhersage auch morgen vergessen.)

Die graue Decke blieb den ganzen Tag über dem See fest verzurrt. Regenstiefelwetter, auch die Hügelbank verlockte auf der Hunderunde nicht zum Verweilen.
Der "eigentliche" Grund der Terminänderungen - 28 kg tiefgefrorenes Hundemenü . trifft endlich ein und muss sogleich versorgt werden.

Die Quiltvorderseite ist fertig, hurra! Für die Rückseite ist alles vorbereitet, muss aber auch verschoben werden. Denn zunächst steht eine kleine Auftragsarbeit an, ein warmer, kuscheliger Hundemantel will zugeschnitten sein (Größenentwurf wird schnell an einem Leih-Beagle ausprobiert, passt, prima!). Pausentee, im Vorbeigehen Kürbis fürs Abendessen ausgewählt.
Draußen sieht es aus, als würde die Dämmerung schon hereinbrechen. Armer Hundesenior wird ins Regencape gehüllt. Nee, kein Wetter für Naturfotos...
Aber das richtige für den Abbau des Stapels noch ungelesener Zeitschriften und Bücher.

Und, wie ging es Euch heute? Bei Frau Kännchen kann man sich einen Überblick über den Durchschnittszwölften verschaffen.    

Sonntag, 9. November 2014

Monatsmotto November #2


Monatsmotto November: Sehen wir es positiv!

2. Es wird früh dunkel, es wird immer früher dunkel, es wird immer schöner früher dunkel...

(Jeden Sonntag schaue ich, wie es um mein Monatsmotto bestellt ist. Nr. 1 ist hier zu sehen.
Ob ich bis zum nächsten Sonntag mit dem Üben des positiven Denkens fortschreite?)

Samstag, 8. November 2014

In heaven: Wolken lockig geföhnt

Föhntage im Herbst sind herrlich! Am Montag noch konnten wir die Auswirkungen des Alpenföhns genießen, der in der Schweiz zu rekordverdächtigen Föhnstürmen führte und auch die Seeoberfläche etwas wellte. Dafür haben wir am Mittwoch die unsympathische Seite des Novembers erfahren dürfen (siehe unten: der fiese graue Schnitt). Die Wolkenschnitte der Woche zeigen wie immer Samstag bis Freitag:


Von morgens bis abends suchte ich am Föhntag mit den Augen immer wieder den Himmel auf. Das wandelnde Bild der Wolken war einfach faszinierend.
Mein Liebling war dabei der Morgenhimmel, weil ich ihn im Spiel mit dem See einfangen konnte.

  
Der Fischer hatte am Morgen ziemlichen Wellengang auszustehen. Ob er Zeit hatte, mal den Blick zu heben, zum Föhnhimmel oder zu dem Dunst, der noch über Teilen des Sees schwebte?
 

Am Abend gab es fast noch eine himmlische Erleuchtung....


Vermisst irgendjemand den Mond? Der ist am letzten Wochenende bei uns in einen Teich gefallen.
Falls ihn nicht der Froschkönig raus geholt hat, liegt er dort noch am Grund.


Himmlisches Theater ist wie jeden Samstag bei Katja zu bestaunen.

Donnerstag, 6. November 2014

Novemberblues oder Herbstunliebe #1


Als wollte er mich noch etwas necken, schickte der Herbst am Dienstag noch den Föhn an den See, der Sonnenschein, richtig warme Temperaturen, eine fantastische Fernsicht auf die Alpen und ein bisschen Seewellenspiel vom fernen Föhnsturm bescherte.
Doch dann.... kam der fiese Mittwoch...
Ich wusste, der Tag ist nicht fern, der mir in Erinnerung ruft, was ich am Herbst nicht mag. Gestern war es dann soweit.

Fies finde ich am Herbst kalten, anhaltenden Dauerregen. Die Hunde werden pitschnass und müssen nach den Spazierrunden dreimal am Tag abgetrocknet, die Dreckpfoten (12!) einzeln abgerubbelt werden. Die beiden nässeempfindlichen (jaja, das Alter, der Rücken...) Vierbeiner brauchen nun, da es nass und kalt ist, ein Mäntelchen (das fand ich ja früher megapeinlich, aber wenn es nun tierärztlich angeraten wird, hat man ja eine Ausrede). Irgendwie ist das wieder wie früher, als man drei kleine Kinder stundenlang an- und auskleiden musste. Und als man dann fertig gestiefelt und gespornt war, musste schon wieder irgendeine Motte "für kleine Mädchen"...  Aber immerhin kamen wir damals nur auf 6 Füsse!

Sinkende Temperaturen mag ich ab dem Augenblick nicht mehr, wenn draußen meine Hände an der Hundeleine rot und starr werden. In Verbindung mit Nässe von oben werde ich dann extrem unlustig.
Wenn der Herbst die Handschuhzeit einläutet, verliert er stark an Attraktivität. Noch habe ich nicht die ultmativen, warmen, wasserfesten und "gefühlsechten" Handschuhe gefunden. Warm und gleichzeitig wasserfest ist ja kein Problem, aber dass man noch fühlt, was man in der Hand hat (schließlich ist eine Leine kein Skistock) scheint schwierig zu sein, oder braucht das außer mir niemand? Miese Outdoor-Ausrüstung kann meine Laune in den Keller sacken lassen. Wenn ich gummibestiefelt, perfekt wassergeschützt bemantelt und kapuzt draußen bin und dann meine Eisfinger gefrieren sehe, kriegt dann leider der Erstbeste, der dumme Herbst, die Grobheiten ab.
(Sorry, der Jagdhund muss an der langen Schleppe bleiben, findet er auch bei miesem Wetter weit weniger doof als ich).

Die Zeitumstellung kann ich ja eigentlich nicht dem Herbst anlasten. Aber die zunehmende Dunkelheit trägt er halt im Gepäck. Zwar bieten Kaminfeuer und Kerzen einen atmosphärischen Ausgleich, aber irgendwie wäre die Dunkelheit eines der ganz großen Hinderungsgründe, die gegen eine Auswanderung nach Skandinavien sprächen. Ich bin lichtsüchtig.

Das Fotografieren wird beschwerlicher. Bei heftigem Regen bleibt die Kamera besser daheim. Bei Kälte wird es zum Balanceakt (Handschuhe ausziehen und irgendwohin stopfen, Hund besänftigen, Foto schießen, Kamera wieder liebevoll verstauen, Hände auftauen, Hund bestätigen, Handschuhe suchen und anziehen, notfalls hilft der Hund beim Suchen, falls er sich nicht inzwischen getrollt hat...).

Überall wird einem eingeredet, dass man ab jetzt in die Adventsstimmung einzuschwingen hat. Kein Laden ohne Lebkuchen, kein Blog ohne Adventsdeko, kein Gartencenter ohne Sternchen... Ich bin aber noch gar nicht so weit.
Lieber Herbst, ich hätte gern noch ein bisschen von deinen geschätzten Seiten, und noch keinen Winter...

Und welche Seiten des Herbstes mögt Ihr nicht so sehr?

Föhnstimmung



      
 
 

Dienstag, 4. November 2014

Herbstliebe #7

Dass dem Herbst mein Jahreszeitenherz gewiss ist, wisst Ihr ja. Was waren denn meine bisherigen Herbstfavoriten? (Falls Ihr sie verpasst habt, könnt Ihr den Links folgen.)
Kürbis - ich habe wieder Kürbisbrot, Kürbissuppe, Kürbisauflauf etc. mit allen möglichen Kürbissorten aufs Neue ausprobiert.
Dahlien - bis letzte Woche stand stets ein Strauß Dahlien auf unserem Tisch. Aber ihre Zeit ist nun leider vorbei...
Streuobstwiesen mit den rotwangigen Äpfeln, noch hängen Äpfel an den Bäumen und der braune Retriever wird bis in den späten Winter unter den Bäumen noch fündig (die Äpfel sind dann aber nicht mehr ansehnlich...)
Maroni-Sammeln in den Bergen, nun werden die ersten Maronis verkocht oder geröstet, mmmh,
Herbstlicht, so bezaubernd schön in diesem Jahr,
Laub, so unglaublich leuchtend und bunt, noch kein kalter Herbststurm hat es bislang von den Bäumen gefegt. Fallen musste es von alleine...

Mit dem November wird auch der Morgennebel immer dichter. Schon jetzt hebt er sich meist erst gegen die Mittagszeit über dem See. Mich fasziniert der graue Nebelmantel, der sich in der Frühe auf die Landschaft gelegt hat und der Welt etwas Mystisches gibt. Manchmal ist es fast etwas gruselig, wenn man auf einsamen Wegen im Wald oder im Sumpf unterwegs ist, der Nebel alle lauten Geräusche schluckt,  und man nicht weiß, wer einem da gerade entgegen kommt. Gut, dass ich einen tapferen vierbeinigen Wegbegleiter zur Seite habe und mich eigentlich nicht fürchten muss... Der eifrige Jagdhund liebt Nebelmorgen sowieso ganz besonders, alles scheint noch intensiver zu riechen als sonst. Sein schwarzes Lockenfell kräuselt sich im leichten Nebelnässen noch stärker während er kurz vorsteht und sich dann auf das Mauseloch stürzt.
An diesen Nebelmorgen greife ich meist gleich zu den Gummistiefeln, denn über alle Wege hat sich Nässe gelegt. So, und jetzt nehme ich Euch rasch mit. Noch ist der Nebel nicht so dicht, dass ihr mich unterwegs verlieren könnt...
 
Fog
The Fog comes
on little cat feet.

It sits looking
over harbor and city
on silent haunches
and then moves on.

Carl Sandburg, 1916 


Nein, langweilig ist das nicht, selbst im Nebelgrau findet man noch bunte pralle Herbstschönheiten.


Mal sehen, ob die Novembertage mich an die Dinge erinnern werden, die ich am Herbst nicht wirklich schätze. Die werde ich Euch nicht vorenthalten und gesammelt aufführen. Aber hoffen wir, dass mir da nicht so schnell auf die Sprünge geholfen wird!



Montag, 3. November 2014

Der Jahresquilt Anfang November


Allmählich geht es in den Endspurt. Der Jahresquilt könnte eine quadratische Form annehmen, wenn ich ein bisschen für den Dezember vorarbeite. Jetzt schon muss man auf einen Stuhl steigen, um ihn mit ausgebreiteten Armen zu zeigen, ohne dass er auf dem Boden hängt....

Die Frage nach dem Batting, die ich mir für den Oktober vorgenommen hatte, ist beantwortet. Ich habe ein Baumwollvlies von Hobbs Heirloom bestellt.
Im November werde ich nun parallel zum Nähen an der Vorderseite, die Rückseite beginnen. Lange sinnierte ich, welche Farben, ob mit oder ohne Muster ich wählen sollte. Schließlich ließ ich mich von den letzten Oktobertagen inspirieren: Morgennebel und goldenes Herbstlicht...


Dazu sollen sich noch ein paar Quadrate als Motive der Vorderseite gesellen. Die Feinplanung werde ich nun in den nächsten Tagen angehen... Da muss ich erst einmal ein paar Entwürfe vorzeichnen.
Und dann geht es ans Zusammensetzen und an das eigentliche Quilten.
Ich hoffe, dass ich Euch die fertige Rückseite am Monatsende zeigen kann.


Sonntag, 2. November 2014

Monatsmotto November



Monatsmotto November: Sehen wir es positiv!

1. Endlich mal die Badestelle ganz für sich allein haben!

(Mal schauen, wie es am nächsten Sonntag mit dem Üben des positiven Denkens bestellt ist.

Samstag, 1. November 2014

In heaven - Oktoberhimmel

Schon komisch, irgendwie ist in meinem Bewusstsein das Oktobergrau gar nicht angekommen...
Doch der Wochenschnitt und auch der Oktoberrückblick beweisen es, SO golden wie in meiner Erinnerung war der Monat nicht durchgängig. (Hier könnt Ihr ihn mit den Vormonaten vergleichen.)



Wichtig ist aber doch, was bei einem im Bewusstsein bleibt... Der Oktober ist mir so richtig ans Herz gewachsen. War er nicht richtig sattgoldbuntherbstlich? Und der Himmel war selbst im Morgennebelmantel absolut zauberhaft, oder nicht?


Irgendwann gegen Mittag hob sich der (Hoch-)Nebel über dem See und Wolkenfedern schwebten am Himmelsblau.


Wenn sich dann die Dämmerung übers Land senkte, konnte ich mich kaum sattsehen. Kennt Ihr Astrid Lindgrens Geschichte von Herrn Lilienstengel und dem Land der Dämmerung? Das ist es doch, dieses Land!


Gold hier und warmes Orange über den Alpen. Schlaft gut, liebe Berge, bald wird die weiße Winterdecke ausgebreitet (an manchen Stellen ist dies schon im Oktober geschehen.)


Schließlich wird man abends noch daran erinnert, dass hier etliche Flugzeuge ihre Runden über den See ziehen, denn der Flughafen von Zürich ist nicht fern. (Karlson vom Dach wäre mir lieber...)


Himmlisches gibt es wie jeden Samstag bei Katja