Dienstag, 30. Juli 2013

Glück-s-pilz

Ab und an und mit großen zeitlichen Abständen geschieht es, dass ich ganz unverhofft  mal etwas gewinne.
In diesem Monat ist mir das Losglück gleich zweimal zugefallen.
Bei Barbara (dramaqueen at work) habe ich einen wunderschönen Plisseeanhänger gewonnen. Ich bin total begeistert davon (falls ihr solch einen Anhänger auch gerne hättet - Barbara hat hier eine feine Anleitung dazu geschrieben.)


Anfang Juli verloste Melanie aus Wien (Wiener Wohnsinn) schöne Kinderbücher als Giveaway vom Langenscheidt Verlag. Mir ist der große Dino zugelaufen. Das ist fein, denn demnächst werde ich eine süße Dinosaurierfreundin in den USA besuchen. Dann darf ich mich über ihr fröhliches Lachen, wenn sie das Buch in Händen hält, nochmal freuen. Also ein doppelter Gewinn.


Hhm..  Irgendwann hat mein Blog auch Geburtstag, das wäre ein schöner Verlosungsanlass. Da bleibt mir noch ein bisschen Zeit, etwas auszuhecken. 
 

Montag, 29. Juli 2013

Von Räubern und Badenden - MakroMontag


Mein Verhältnis zu Stechmücken und Zecken ist hochgradig zerrüttet. Andere kleine schwirrende Vielbeiner finde ich weitaus interessanter.

Die tanzenden Libellen, von denen ich gestern berichtet hatte, faszinierten mich in ihrer Leichtigkeit und schillernden Pracht. Bei genauem Hinsehen merkt man aber schon, dass sich hinter dem feenhaften Flügelschlagen ein Raubtier verbirgt.





Derweil versucht eine Wespe unseren Gartenstuhl Stück für Stück zu zerlegen. Ich bin ihr jetzt aber auf die Schliche gekommen.


Genug der Raubtiere. Pollengebadet taumelte mir gestern aus einer seltenen weißen Wegwarte eine Biene entgegen. Ob die Aktion so geplant war?



Wer Freude am genauen Hinsehen hat, kann HIER noch mehr davon finden.

Ich fotografiere meist nicht mit der Spiegelreflex und Makroobjektiv, weil sie mir unterwegs zu schwer sind. Immer dabei ist meine Kompaktkamera.


Sonntag, 28. Juli 2013

Sommer am See - Das Versteck der Prächtigen

An den Sommersonntagen nehme ich Euch immer zu meinen Lieblingsstellen rund um den See mit.
Die Blumeninsel im See, die ich Euch in der letzten Woche vorgestellt hatte, kennt ja fast jeder.
Meinen Lieblingsbach, der in den See mündet, kennt kaum einer. Es führt weder Weg noch Schild dorthin. Im Gegenteil. Ganz unscheinbar schlängelt er sich durch die Wiesen.
Im Frühsommer (Mai) blühen herrlich gelbe Lilien an seinem Ufer. Derzeit tanzen und taumeln unzählige (Pracht-)Libellen um die Bachlinie, die sich durchs Wiesengrün zieht. Vierflügeliges, schimmerndes Blau lässt sich mit der Kamera schier überhaupt nicht einfangen. Wenn man Glück hat, lassen sich die elfenzarten Wesen kurz wippend auf einer Gräserspitze nieder.



Mit der Kamera anpirschend immer schön auf das stark bewachsene Bachufer achten, bevor man ins Rutschen kommt.



Die Schmetterlinge sind hier in der Unterzahl, sie haben ihre Gebiete unweit vom Bach auf sonnigerem Terrain.


Während des Fotografierns hört man nur das sanfte Platschen der Frösche.
Libellen sind schnelle und geschickte Jäger, fleischfressende Raubtiere, die sich von andern Fluginsekten ernähren.


Jetzt würdet Ihr sie gewiss noch ein bisschen von Nahem betrachten? Das dürft Ihr morgen. Dann schauen wir ihnen mal ins Gesicht - denn morgen ist der Makromontag...

Der Bach verschwindet in dem kleinen Waldstück, wird ab und an kanalisiert schließlich seinen Weg zum See finden.

Samstag, 27. Juli 2013

Himmelskulissen

Der Vollmond stellte sich in der letzten Woche ein und versuchte sich an der Inszenierung eines Sommernachtstraumes.
(Apropos:  komisch, dass Shakespeare seinen Sommernachtstraum - A Midsummer Night's Dream -gänzlich ohne die Erwähnung von Mücken beließ. Sind englische Sommernächte - vor allem die im Wald - mücken- bzw. schnakenfrei? Ich würde unsere Abende hier am See derzeit eher einen 'Midge-summer Night's Dream' nennen.... Naja, spätestens gegen 22.30 Uhr dürfen wir wieder ohne die Quälgeisterschar von der Terrasse aus den sommerlichen Vollmond genießen.)


Wenn man in der Dämmerstunde die Wolkenstimmungen einfangen will, muss man sich ganz schön beeilen.
Innerhalb weniger Minuten sind die Kulissen verschoben.



Diese sommerlichen theatralischen Himmelsstimmungen lege ich der Raumfee in ihre samstägliche Himmelssammlung. Mal schauen, ob anderswo auch so schöne Kulissen aufgezogen wurden.

Freitag, 26. Juli 2013

FFF Sommergefühle

"36 Grad und es wird noch heißer... " Was für eine tolle Sommerwoche! Am Wochenende geht es richtig rund - noch heißer und lieber Besuch...

1 - Biste happy mit?
Happy bin ich mit der schönen Sommermailaktion. Mit Freude finde ich im, auf und neben dem Briefkasten wunderhübsch gestaltete Päckchen und Umschläge, von lieben Menschen geschickt, die sich vom Sommer inspirieren ließen und Sommergefühle in kleine Streichholzschächtelchen gezaubert haben.
In der nächsten Woche wird es Zeit, dass ich mich an die Arbeit mache...

2 - Biste stolz drauf?
Ganz stolz bin ich auf meinen zweiten Quilt. HIER könnt Ihr mehr davon sehen.

3 - Biste erleichtert?
Erleichtert bin ich, dass der Lockenhund doch kein Zwerghund ist (er sitzt nur neben dem Garten der Riesen ;-), und dass die drei Hunde mittlerweile ganz problemlos ihre Besuche in der Hundepension überstehen. Denn unsere große Flugreise ohne die Vierbeiner naht.

 4 - Biste verliebt?
Ich bin ganz verliebt in den Sommer. Er soll sich bitte nur nicht solche Unarten, wie Gewitter und Unwetter zulegen.

5 - Biste glücklich gesättigt danach?
Glücklich und satt bin ich mit Kirschen, Erdbeeren, Johannis- und Stachelbeeren, Aprikosen, Pfirsichen, Melonen... etc. pp.  Gesund, kalorienarm und soooo lecker!
Erfrischung der Woche war die Melonen-GR-anita nach diesem Rezept, unbedingt mal ausprobieren!

Mehr Antworten auf diese Fragen von Steffi findet Ihr HIER.




Donnerstag, 25. Juli 2013

Sommerpost maritim

Ganz von Meer, Wellen und Schiffchen inspiriert, wie man sich das so bei einer echten "Hansedeern" vorstellt, hat "Mickey von de-hansedeern"  ihre Sommerschachtel gestaltet und den anderen acht Teilnehmerinnen ihrer Gruppe der Sommermailart-Aktion zugesandt. So stand ein fein geschmücktes Paketchen von meiner Haustür, sorgsam vom Postboten abgestellt, der wohl gleich wusste, dass dies etwas ganz Besonderes ist.

Das meerblaue Seidenpapier, das nach dem Öffnen des Päckchens zum Vorschein kam, stimmte mich sogleich in maritime Gefühle ein. Wie herzig, ein Zuckerschiffchen, ein Tau mit Schäkel und fein sicher in einem schönen Säcklein geborgen - die Streichholzschachtel. Da kann ich nur sagen: Schiff ahoi! 

Ganz lieben Dank, liebe Marion! Am Seeufer wohnend, entspricht dies vollkommen meinen Sommergefühlen. Du hast das Päckchen sooo wunderschön und liebevoll ausgestattet!

Mehr über die Sommeraktion erfahren und andere Sommerpost anschauen, könnt Ihr HIER

Mittwoch, 24. Juli 2013

Zur Hand genommen: Projekt Herbst-Quilt

Nachdem ich im Mai meinen ersten Quilt, den Frühlingsquilt, fertiggestellt habe, suchte ich mir für den "Herbstquilt" ein kleineres Muster aus.
Wagemutig, denn ich bin alles andere als jemand, der sehr genau und pingelig an der Nähmaschine und dem Zuschneidetisch arbeitet. Mir liegt eher der "große Wurf" und manches wird mit "passt schooon" und "Ich lass das aber jetzt so" entschuldigt.
Bei einem Quilt funktioniert das aber mitnichten.
So viele kleine Quadrate verlangen einen Entwurf, eine Planung, genauen Zuschnitt und Ordnung, damit nichts durcheinander gerät.


Um die Stoffe von Lizzy House "outfoxed" habe ich andere Stoffe in Herbstfarben (orange, lila, violett, gelb) und mit Naturmotiven gruppiert, die einem kleinen Kind viel Spannendes zum Entdecken anbieten. Gequiltet habe ich mit der Nähmaschine, als Füllung wählte ich wieder eine Füllung aus einem Bambus-Baumwollgemisch.


Pscht....! Frühlings- und Herbstquilt werden Ende August auf eine große Reise in die Heimat der Quilts gehen (so ähnlich, wie wenn man Eulen nach Athen trägt...).

Natürlich bin ich ein bisschen quiltinfiziert und werde mich dann mal an einen Zickzackquilt für unser Wohnzimmer begeben - wenn es etwas kühler ist. Denn das Nähen eines großen, warmen Quilts ist bei der derzeitigen Hitze etwas schweißtreibend...

Dienstag, 23. Juli 2013

Sommerpost à la française

War die erste Sommerpost bodenständig bajuvarisch, weht heute sie heute leicht, fein, lavendelwürzig vom Briefkasten auf meinen Tisch.
Claude (Blog: Greta-und-das Rotkäppchen) hat es genau getroffen: dieser herrliche Lavendelduft ruft in mir sofort Sommerbilder und -gefühle hervor.


Bis mein Lavendel im Garten und Topf erntereif ist,  werde ich meine Nase in diese Sommerschachtel à la française hineinstecken und mir feste vornehmen, irgendwann in die Provence zu reisen.
Vielen lieben Dank für die sommerlich schöne Belebung meines Geruchssinns, für den das gerade heute, da er in der Innenstadt doch strapaziert wurde, sehr wohltuend ist.

Mehr erfahrt ihr über die Sommermailart-Aktion "Sommer in der Schachtel"  HIER.

Montag, 22. Juli 2013

Geflügeltes

Bienengesumm, Hummelgebrumm, Zikadengesang, dumselige Junikäfer, zartgeflügelte Libellen, zielsichere blutsaugende Stechmücken, man hört, sieht und spürt die sommerliche Insektenwelt gerade so deutlich.
Meine Lieblingsinsekten sind derzeit Libellen, so zart und überhaupt nicht stechwütig.


 Selbst die Seerosen bekommen schon am frühen Morgen vielbeinigen Besuch.


Ganz nah wird auch HIER montags hingeschaut.

Sonntag, 21. Juli 2013

Sommer am See - Eine Insel (fast) für mich allein

Am letzten Sonntag versprach ich, Euch zu meinen Sommerlieblingsplätzen mitzunehmen.
Lieblingsplätze sind kleine persönliche Schätze, manchmal sind sie ganz verborgen und versteckt, ein anderes Mal liegen sie ganz offensichtlich da - bergen aber trotzdem ein Geheimnis, das nur uns gehört.
Gleich die erste Station ist ein bekannter, offensichtlicher Schatz....  Dort bin ich eigentlich ganzjährig sehr gerne unterwegs.


 Im letzten Jahr nahm ich Euch, meine lieben LeserInnen unter dem Thema  „Take a Stroll“ einmal im Monat zu einem Spaziergang mit. Immer am selben Ort, immer zur selben Tageszeit. Das ist sozusagen mein Vorläufer der Fotoaktion 12tel-Blick. (Wenn Ihr auf das Bild klickt, könnt Ihr einen Blick in dieses Projekt werfen.) 


Diese Jahreszeiten übergreifende Fotoserie habe ich auf der Insel Mainau fotografiert. 

Klar, die Insel Mainau ist allen als Blumeninsel der schwedischen Adelsfamilie Bernadotte bekannt. Gerade in den Sommermonaten ist sie touristisch stark frequentiert.
Kein Wunder, denn die Insel ist gerade ein Blumenparadies, hat einen herrlich alten und auserlesenen Baumbestand und gewährt wunderbare Blicke auf den Bodensee.


Die Insel Mainau hat eine lange Geschichte und wechselte häufig den Besitzer. Lange gehörte sie dem badischen Fürstenhaus, bis Friedrich II von Baden sie 1928 seiner Schwester Viktoria von Baden schenkte, die mit Gustav V, dem König von Schweden verheiratet war.  Ihr Enkel Lennart, der durch die Heirat mit einer Bürgerlichen sämtliche Titel und Anrechte auf eine mögliche Thronfolge verloren hatte, übernahm die Insel und machte sie nach dem zweiten Weltkrieg zu einer touristischen Attraktion.   
Dies die Kurzfassung, viel ist bereits darüber geschrieben worden.


Die alten und seltenen Bäume sind einfach phänomenal; es ist herrlich, ihnen immer wieder  im Lauf der Jahreszeiten zu begegnen.
Die frühmorgendlichen Blicke über den See hin zu den Alpen schenken magische Augenblicke, kurz und atemberaubend schön.


Und ich schätze es sehr, dass ich auf meiner wöchentlichen Runde mit dem Hund die Insel fast für mich habe. Die Gärtner pflegen und wässern die Beete, die Wege werden sorgsam geharkt, die Tiere liebevoll gefüttert und auf die Wiese gelassen. Auf meinen Fotos seht Ihr in der Regel keine Touristen. Das Geheimnis? Ganz einfach – die Insel ist ab Sonnenaufgang geöffnet, d.h. derzeit ab ca. 5.30 Uhr.

So kann ich herrlich auf den Wegen mit meinem Hund lustwandeln und davon träumen, die Insel gehöre mir. Wenn ich nach unserem Rundgang den Hund noch mal kurz zur Abkühlung (an langer Leine) in den See lasse, betreten gerade die ersten auswärtigen Besucher die Brücke.

Der Sommer dort ist farbenprächtig und blumengewaltig. Der Frühling schenkt recht früh hoffnungsstärkendes Erblühendes. Doch Herbst und Winter bergen so viele mystische Stimmungen.
Ich liebe diese herrlichen Kontraste.


Auch am nächsten Sonntag nehme ich Euch wieder mit. 


Samstag, 20. Juli 2013

Bayrisch weiß-blau

Der Himmel  hat in dieser herrlichen Sommerwoche über dem badischen Ländle sommerliches blau-weiß /weiß-blau  geflaggt. Die angedrohten Gewitter entluden sich nicht über unserem Örtchen, so dass die Bauern weiter die Wiesen mähen und hie und da auch schon Getreide ernteten.


Weiß-blaue Schönheiten warf auch der Postbote in meinem Briefkasten ein.
Nachdem ich soviel Freude an der Frühlings-Mailart-Aktion hatte, meldete ich mich vor einiger Zeit bei der Sommerpostaktion an.
Nun heißt es, einen Urlaubsort, eine Ferienstimmung einzufangen und in Streichholzschachtelformat zu schrumpfen, denn eine solche Schachtel soll in neunfacher Ausgabe sommerfrisch gestaltet, an die anderen acht Teilnehmer verschickt und in  meine eigene Schachtelsammlung eingefügt werden. So hat jede Teilnehmerin am Ende des Sommers neun Sommerschächtelchen.
Da ich erst im August an der Reihe bin, "kruschtele" ich damit derzeit noch herum. Derweil kam das erste Sommerpostpäckle letztens bei mir an und ließ mein Herz höher schlagen.
Wie herzallerliebst ist denn das???
Weiß-blau wie der sommerliche Himmel über uns, bayrisch weiß-blaue Schönheiten mit Dirndlrot und bayrischen Brezn. Jo mei!!!
Monaco di Baviera  ziert als Titel das Büchlein, dass in Streichholzschachtelgröße so feine Schätze birgt.

 Alex von Pretty Organized findet, dass das Gute doch so nah liegt. Recht hat sie.
Alex, das ist so eine tolle Idee gewesen! Ganz lieben Dank!

So weiß-blau und blau-weiß darf es jetzt gern weitergehen.
Wer wissen möchte, ob sich blau-weißer Himmel überall durchgesetzt hat, kann mal bei der Raumfee nachschauen.

Freitag, 19. Juli 2013

FFF Ein Tag in der sommerheißen Stadt

Heute gibt es einmal ein paar sommerlich unernste Antworten auf die Freitagsfragen, inspiriert durch unseren gestrigen Ausflug in das aufgeheizte Zürich.

1 - Ich liebe es, Sommerfarben in der Stadt zu entdecken. Je kreativer umgesetzt, desto besser.

2 - Ich bin dankbar für jeden Schatten, der in der Hitze geworfen wird und über eine erfrischende Brise über der Limmat oder dem Zürichsee.

3 - Ich wünschte, es gäbe noch viel mehr so wunderschöne kleine, grüne Oasen in den Großstädten.

4 - Ich brauche so einen feinen, kleinen Turm über den Dächern der Stadt.

5 - Ich werde jetzt mir dieses Schild zu Herzen nehmen.



Ein schönes Wochenende! Wer noch mehr Antworten auf die Fragen anschauen möchte, kann dies HIER tun.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Projekt 12tel Blick im Juli

12 Monate - 12 Fotos - 1 Fotomotiv

Im kalten Januar hatte ich mir diese Stelle am See für das Fotoprojekt 12tel-Blick ausgewählt.
Einmal um Monat fange ich nun hier immer morgens das gleiche Motiv mit der Kamera ein und dokumentiere die Veränderungen im Laufe der Jahreszeiten.

Seit Juni ziehe ich mir die Aquaschuhe an und krempele die eh schon kürzeren Sommerhosen noch ein Stück höher, um mich meiner Fotostelle zu nähern. Im Juli nun sinkt der Seewasserspiegel wieder zusehends. Aber zu meiner früheren Fotoposition müsste ich noch ein, zwei Züge schwimmen.  
In diesem warmen Sommermonat bin ich jeden zweiten Morgen nach der Hunderunde hier am Ufer und lasse die beiden Retriever schwimmen, damit sie sich erfrischen können.

Hatte ich mir nicht im Juni an dieser Stelle für das Julifoto Segelboote gewünscht? Gar kein Problem, als hätte ich es so bestellt: eines schippert in Ufernähe der Insel herum, das andere Schiff fährt oben am Himmel entlang. 
Nun paddelt auch einer der Hunde ins Bild.  Ich war derweil beschäftigt,  Luft- und Wasserschiff einzufangen, ohne die Kamera einzunässen.  

      
Meine Fotobegleithündin nimmt ihren Job ernst. Zur Belohnung darf sie den Wasserdummy dann heim tragen.  Für sie gehört der Juli auf jeden Fall zu den richtig guten Monaten. 


Die Fotos der vergangenen sechs Monate findet ihr HIER, die Situation aus Hundesicht DORT. Ihr könnt sie auch oben bei den verschiedenen Seiten anclicken.

Tabea sammelt ab dem 20. jedes Monats die 12tel Blick auf ihrem Blog.


Mittwoch, 17. Juli 2013

Mal auf die Schnelle...

Ja, so ist das, wenn man "auf die Schnelle" etwas einkaufen möchte und vergisst, genug Einkaufstaschen mitzunehmen und sich gerade kein kleinstgefaltetes Mininotfalltäschen in der Handtasche befindet.

Beladen mit Dingen, die (mal wieder) gar nicht auf meinem Einkaufszettel standen, habe ich in einem gutsortierten Biosupermarkt eine große, stabile, praktische Stoffeinkaufstasche erstanden, auf deren Mitte ein großformatig aufgedruckter Werbebanner prangte. 

Gerade eh mit Näharbeiten beschäftigt, schob ich daheim schnell die Tasche unter das Maschinchen und überarbeitete sie. Statt des Werbeaufdruckes schmückt nun eine gedoppelte sternenreiche Reißverschlussaußentasche vorne und fixiert oben ein Riegel mit Klettverschluss die Öffnung, so dass die Tasche nun auch besser über der Schulter zu tragen ist.

Jetzt darf ich die Tasche nur nicht wieder beim nächsten Einkauf vergessen. Öhm....

 
Eine meiner neuen Mittwochsrubriken: Zur Hand genommen

Dienstag, 16. Juli 2013

Ein Held des Alltags - mein Handy


Mittlerweile gibt es ja Leute, die an meinem Handy das stylische „Retrodesign“ bewundern. Dabei ist mein Handy einfach nur unkaputtbar und subfossil. Es passt in jede Hosentasche einer Damenjeans, in eine zierlichkleine Abendclutch oder lässt sich in ein Outdoorhosenbeinreissverschlusstäschchen hineinfriemeln. Es zerbirst nicht, wenn es auf den Boden fällt, und lässt sich problemlos von einem Hund apportieren.
Nein, man kann damit weder ins Internet und seine Mails kontrollieren, noch sich mit GPS durch deutsche Großstädtlabyrinthe tasten. Keine Apps, kein Touchscreen, keine Filmchen, keine Mails checken, kein Schnickschnack. 

Wenn man das Handy aufklappt kommt eine Tastatur zum Vorschein, in die man ganz old-school Nummern oder Buchstaben tippt. Dieses Handy kann telefonieren und SMSe schreiben, - und natürlich empfangen  Als kleinen Luxus gibt es eine Kamera mit der man leidliche Fotos schießen und arglosen Menschen zu schicken vermag.

Immerhin kann ich mich mithilfe meines Handys retten lassen, wenn ich irgendwo im einsamsten Wald strauchle und mich derweil mein Hund bewacht, - oder, wenn ich mit dem Auto in  der Pampa liegen bleibe. Und ich kann meine Familienmitglieder mit Textmitteilungen wie „Wo bist Du?“ – „Wann kommst Du?“ nerven.




Bisweilen liebäugle ich mit den Smartphones meiner Töchter, die mein Handy um Längen, Gewicht, Empfindlichkeit und Zerbrechlichkeit schlagen.
Von meinem heutigen Alltagshelden würde ich mich nur ungern trennen.
Anderen geht es mit ihren alltäglichen persönlichen Helden ähnlich, wie Ihr HIER lesen könnt. 

Montag, 15. Juli 2013

Der Gurkenkönig

Mmmmh! Wie herrlich duften frisch geerntete Gewürze in der Küche und verfeinern die Gerichte. Fröhlich tummeln sich in einem kaum noch überschaubaren Gemenge von  Tontöpfen unterschiedlichste Thymian und Salbeiarten, Majoran, Rosmarin, Bohnenkraut, eine Vielzahl von Minzen, Estragon, Koriander, Kerbel, Ysop, Currykraut, Lavendel, Würzrucola  ... etc.etc. auf unserer Terrasse. Sogar die Wasserminze fühlt sich an unserem Miniteich im Gärtchen minzigwohl.
Mit Sommerbeginn hat endlich wieder eine Majestät Einzug gehalten. Nachdem der Vorgänger im Vorjahr irgendwelchen monarchiefeindlichen Kräften im gefährlichen Garten zum Opfer fiel, thront der Nachfolger nun dieses Jahr an einem vom Oleander halbbeschatteten Platz auf der Hochterrasse.

Der Gurkenkönig, mit liebevollen Beinamen wie Wohlgemut, Himmelsstern, Liebäugel und Herzensfreund bedacht, zeigt bei uns ein blaublütiges Sternengesicht. In seiner Familie versammeln sich aber auch Weiß- und Violettblütler.



Rau und behaart gibt er sich oft eher bärbeißig, weshalb man ihm sparsam seine jungen Blätter abbittet, um den Geschmack von Gurkengerichten, Kräuterbutter, Kartoffelsalaten, Fisch, Sossen (Grüne Sauce),  Gemüse- und Hackfleischgerichten gurkenköniglich zu veredeln.
(Im Geheimen und hinter vorgehaltener Hand sei gesagt, dass auch die Blüte essbar und äußerst dekorativ ist. )

Ob sein eher grober Name Borretsch aus dem Lateinischen, Arabischen oder Keltischen stammt, sollen die Sprachwissenschaftler unter sich ausmachen. Er selber würde wohl die keltische Herkunft wählen, denn das keltische borrach bedeutet Mut.

Nehmt in der Küche mal eine Gurke, saure Sahne, Essig, Olivenöl, Sals und Pfeffer, ein paar junge  Borretschblätter und -blüten zur Hand und kreiiert einen Salat, Das geht ganz schnell und schmeckt köstlich.
Die Blüten erst zum Schluss hinzugeben, sonst verfärben sie sich unter Essigkontakt.



Am Montag schalte ich nun immer den Makromodus ein und schau mir Dinge mal von ganz nahe an.
Hier findet Ihr noch mehr davon.


Sonntag, 14. Juli 2013

Sommer am See



Am See wohnend, wo andere Urlaub machen, verbringen wir den Sommer am liebsten daheim. Das hat unsere Familie eigentlich schon immer so gehalten. Wo könnte es denn im Moment schöner sein?

Hier kann ich die Natur in vollen Zügen genießen - schon morgens früh zum See laufen, die Beine ins Wasser hängen und die Hunde den Apport aus dem Wasser üben lassen.
Kaum begangene Wege schlängeln sich durch die Wälder, überall blüht es auf den Wiesen, es riecht nach frisch gemähten Heu. 
Die erste Hunderunde führt zu den allerschönsten Stellen des Seeufers - bis Touristen sich nähern, sind wir schon längst wieder daheim.
Mittelalterliche Städtchen räkeln sich am Ufer, Schlösschen lehnen sich an aussichtsreiche Hügel  Kleine und große Seen, Wasserläufe, Wasserfälle, Fähren, Segelboote, Inseln, Möwen, Häfen, Kieselsteine.... und hinter allem erheben sich die Alpen als freundliche Kulisse.   

Auf der Terrasse blühen Oleander und Glyzinie wie in Italien und die Grenze zur Schweiz liegt vor der Haustür. In der Stadt hört man die Sprachen Europas, das Kulturangebot ist reichlich.
Wozu soll ich gerade jetzt, wo das Wetter und das Flair  mediterran sind, verreisen?
Im Frühjahr und Herbst packt mich viel eher die Reiselust.

An den nächsten Sonntagen nehme ich Euch zu ein paar meiner Lieblingssommerplätzen mit. 

     

Samstag, 13. Juli 2013

Himmelsvisionen


In diesem Jahr wird der 175. Geburtstag des Grafen Ferdinand von Zeppelin (1838 - 1917) gefeiert, dessen Name eng mit dem Bodensee verbunden ist. In Konstanz wurde er geboren, Friedrichshafen brachte er mit seinen Entwicklungen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Veranstaltungen anlässlich dieses Datums stehen unter dem Motto "Visionen leben".

Die Visionen des Luftschiffpioniers Zeppelin weckten in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts in den Menschen Begeisterung und Träume. Der erste Zeppelin stieg im Jahre 1900 über dem Bodensee auf und musste nach 18 Minuten notlanden. Ein Weg mit vielen Hindernissen und Rückschlägen begann. Ein Weg mit einer großen Vision vor Augen.
Die Starrluftschiffe, so der eigentliche Name, haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Immer wieder kam es zu Unfällen oder finanziellen Problemen. Als "Narr vom Bodensee" musste sich Zeppelin bezeichnen lassen, doch die Bevölkerung war begeistert von der Luftschifffahrt und unterstützten ihn mit der sogenannten Zeppelinspende..

Graf Zeppelin war längst verstorben als mit der Katastrophe bei der Landung des Zeppelins LZ 129 im Jahr 1937 in Lakehurst in USA der Bau dieser Luftschiffe ein (vorläufiges) Ende fand. Die Zukunft gehörte dem Flugzeugbau.

Doch es gibt sie wieder. Mit einer neuen Technologie wurden seit 1997 wieder einige wenige moderne Zeppeline gebaut.   


Ich freue mich jedes Mal, wenn sich wie gestern, als ich gerade mit den Hunden am See war, lautlos ein Zepplin nähert. Groß, majestätisch, walfischartig, der Wolkenwalfisch.
Am gestrn Morgen gab er gleich zum Start in den Morgen ein Tagesmotto: Visionen leben!

Visionen, zwischen Gegenwart und Zukunft schwebend, auf das dunkle, unbekannte Terrain vorstoßen wollend, das Wagnis eingehen, die heutige Wirklichkeit verwandeln. .


 Auch der Abendhimmel gibt sich derzeit kraftvoll (hier aus dem Auto fotografiert.).

So schicke ich heute visionäre Himmelsbilder zur samstäglichen Himmelssammlung 

Freitag, 12. Juli 2013

12 von 12 im Juli

Wie an jedem zwölften eines Monats begleitet mich die Kamera den ganzen Tag lang. Ich habe heute mal versucht, nur die schönen, angenehmen, lustigen Dinge einzufangen.

Der Tag fängt ja gut an. Frauchen hat mal wieder nur Blödsinn im Kopf und setzt dem armen Lockenhund ihre Sonnenkappe auf. Gegen die Mücken schützt die den armen Hund eh nicht.

 Neben Schmetterlingen und Bienen haben wir Libellen entdeckt. Wie unendlich zart sie sind!

Eigentlich wollte ich ein paar Blumen pflücken. Aber Mohnblumen lasse ich lieber stehen und erfreue mich vor Ort daran.

Da es heiß werden soll, ist es besser, wenn die Hunde sich schon morgens austoben. Denn am Spätnachmittag latschen  laufen sie ermattet von der Wärme langsam neben einem her.

Also zweimal Schwimmrunden für die Retriever, mit jedem einzeln zum See runter laufen und zurück. Im Doppelpack wäre das ungünstig, wenn wir unten am Ufer badende Leute treffen.  Retriever rasen nämlich wie die Irren ins Wasser um den Wasserdummy zu apportieren und schütteln sich hinterher heftigst das Wasser aus dem Fell.

Gesundes für mich. Die Beerenzeit muss ausgenutzt werden.

Das Oberteil des Herbstquilts ist fertig. Jetzt kommt der schwierige Part: das eigentliche Quilten.

Post aus USA ist eingetroffen. Wie toll ist das denn??? Was für eine Überraschung!!! Mehr dazu in den nächsten Tagen.

Bestelltes Hundehalsband für eine Bekannte fertiggestellt. Was für ein Minihund! So ein kleines Halsband habe ich bisher noch nicht genäht. 

Die Tomatenpflanzen haben sich diesen Sommer viel vorgenommen! Mein Portulaksalat wächst auch endlich reichlich. Nächste Woche ist dann auch die erste Zucchini unserer Kübel-Zucchinipflanze zum Ernten reif.

Okay, die zunehmende Maismonokultur, die hier um sich greift, ist weniger schön. Aber wenn wir die Nachmittagsrunde mit den Hunden drehen, dann treffen wir unweigerlich irgendwann auf Mücken im Wald oder Mais auf dem Feld.

Ob der Mond heute wieder so schön über dem See aufgeht? Ich werde auf jeden Fall nachschauen.

Weitere Fotos von diesem zwölften Juli findet Ihr HIER