Freitag, 31. Mai 2013

Zeit, sich zu freuen!

1 Deine Geschichte der Woche?
Ich seh die Welt mit anderen Augen, alles ist so klar und deutlich. Wie es dazu kommen konnte? Ich habe eine neue Brille!

2 Wo, mit was oder wem bist du glücklich gewesen?
Mein Rücken schmerzt nicht mehr. Ich kann mich wieder bücken und  Steine in den See werfen.

3 Worauf freust du dich diesen Sonntag?
Ich freue mich, die Schweiz zu durchqueren.

4 Laut gelacht?
Dieser Hund ist ein Clown. Besonders wenn er versucht, die Steine aus dem See zu rollen.

5 Dein Ziel für nächste Woche?
Endlich im Süden den Frühling aufzuspüren, oder den Frühsommer. Den würde ich auch nehmen, kein Problem.

Jetzt brauchen wir nur noch den Dauerregen zu überstehen. Dann haben wir es (vielleicht) geschafft. Was werden wir uns alle über Sonne und Wärme freuen, oder?

Die freitäglichen Fragen stellte wieder Steffi vom Blog ohhhmhhh.

Donnerstag, 30. Mai 2013

In meiner Handtasche

Pfui, wer schielt da in fremde Handtaschen?! Nase raus!!! Was soll schon in meiner Handtasche sein, sieht man doch. Seit ich mir einen Handtaschenorganizer genäht habe, ist alles recht übersichtlich, geht der Handtaschenumzug schnell von statten. Brieftaschen, deren Inhalt mein Auto und mich sofort ausweisen, Portmonnaie, Taschenmesser, Kamm und Kugelschreiber; USB-Stick, selbst die Notfallmedizin wechseln rasch die Behausung. Spontane Wechsel sind problemlos und rasch durchzuführen. Und frau liebt spontane Handtaschenwechsel, nicht wahr??!!
Seht, selbst das Notfallbeutelchen für den Hund liegt parat. Und die Hundenase bezeugt, Leckerchen hat es irgendwo dadrinnen gewiss auch.




Natürlich findet die Kompaktkamera Platz und meist auch die Geldbörse für die Schweizer Fränkli. Habe ich auch etwas irgendwie Abstruses in der Handtasche? Bestimmt. Ein Flugticket nach England, eine Hundekaustange, eine Kastanie vom Vorjahr, eine Zuckertüte aus einem italienischen Kaffee, einen Schraubenzieher,  .... Es lohnt sich immer, seine Handtasche mal gründlich auszumisten. Und jetzt raus mit der Nase!
So was....!




Handtaschen von Frauen sind unergründlich und bergen ungeahnte Schätze. Wer sich für die unendlichen Weiten des weiblichen Handtaschenuniversums, für Galaxien, die nie ein Mann zuvor gesehen hat,  interessiert, wird heute gewiss in Luziapimpinellas Blog fündig....

Mittwoch, 29. Mai 2013

Der Frühlingsquilt




Warum hat der Tag eigentlich nur 24 Stunden?

Ich habe so viele verschiedene, spannende Projekte, die mir im Kopf herumkreisen, die ich realisieren möchte, so viele ganz unterschiedliche Interessensgebiete, die ich gerne vertiefen möchte. Wie soll das alles in 24 Stunden gezwängt werden können?
Voller Überzeugung, dass ich alles tun kann, wofür ich mich interessiere, bevorrate ich mich natürlich schon vorsorglich mit den nötigen Materialien, die mittlerweile ein ganzes Zimmer füllen.
(Ob mein Sternzeichen Zwilling an der schmetterlingshaften Interessenvielfalt eine Mitschuld trägt?)

Jedenfalls freue ich mich immer, wenn ich mal ein Projekt, das mir schon ewig im Kopf herum gesponnen ist, realisieren konnte.
Endlich habe ich meinen ersten, kleinen, eher unkomplizierten Quilt fertig gestellt. Vom Typ her ähnelt er den so genannten „stacked coins“ Quilts. Für mich ist er der „Frühlingsquilt“, weil ich frühlingshafte Farben und Motive gewählt habe – und mit Frühlingssehnsucht im Herzen genäht habe.
Als Füllstoff habe ich einen Bambus-Baumwollvlies gewählt. Der Quilt ist von der Größe her ein Kinderquilt, und dafür ist er auch gedacht (1,20x1,15m) 



Natürlich hat sich sofort daraus der Gedanke entwickelt, einen zweiten Quilt zu nähen. Das wird der Herbstquilt, denn derzeit gibt es ja genug Inspirationen dafür, nicht wahr?

Aber vorher sind da noch zwei bis fünf andere Projekte, die dringend auf ihre Realisierung harren…    

  

Dienstag, 28. Mai 2013

Held(en) des Alltags - Wohin mit dem Beutel?

Jeden Tag freue ich mich, wenn ich mit einem wahlweise braunen oder orangefarbenen gefüllten Plastiktütchen in der Hand einen Abfallkübel entdecke. Besonders toll ist es natürlich,wenn er genau für die Entsorgung dieser Tütchen gedacht ist.
Tretminen auf dem Gehweg, Feldweg, Wegrand, Vorgarten etc. finde ich absolut ekelhaft, deshalb bemühe ich mich, dass meine Hunde derartiges auch nirgends hinterlassen. Kein Problem denn es finden sich in jeder unserer Jacken- oder Handtaschen ein paar von diesen Entsorgungssäckchen. Doch wohin damit, wenn man seiner Beseitigungspflicht genüge getan hat?
Wir können ja froh sein, dass bei uns innerorts einige der grünen Kistchen aufgestellt wurden, aber leider ist man beim Aufstellen von Verbotsschildern schneller als beim Bereitstellen von geeigneten Mülleimerchen.

Ich weiß, die Steuern sind nicht zweckgebunden, jedoch geht mir oft durch den Kopf, während ich die Beutelchen ewig mit mir herumschleppe, was eigentlich mit unserer Hundesteuer angestellt wird.

Okay, es sind nicht die allerhübschesten Alltagshelden, aber sie (und die Menschen, die sie zweckgebunden benutzen) tragen dazu bei, dass unsere Wege und Wiesen sauberer sind. Das macht doch auch Freude im Alltag, oder?

   Hach, das passt doch - roboti sammelt die Helden des Alltags heute HIER.

Montag, 27. Mai 2013

Heute fand der Frühling statt

Was macht man, wenn plötzlich und unerwartet der Frühling auf einen Montag fällt? Man verschiebt alles Geplante auf die nächsten Tage, bis auf das, was man im Freien tun kann. Ansonsten rollt man ganz schnell das Frühlingsprogramm aus und absolviert die wichtigsten, gerade machbaren Punkte.

Also habe ich mir draußen beim Arbeiten auf der Terrasse die Sonne auf den Rücken scheinen lassen, das Himmelsblau eingesogen, Farben gesammelt, Schatten bestaunt, Bienen und andere Insekten beim emsigen Tun beobachtet und belauscht, mit den Hunden Retrievern zum See getrabt und Apportierübungen absolviert, mit dem Nichtretriever zum Spargelhäuschen spaziert, den Nichtretriever getröstet, dass die unerträgliche Hitze bestimmt spätestens morgen nachmittag wieder vorüber ist. Jetzt muss ich unbedingt noch ein Eis essen, dann habe ich hoffentlich den Frühlingstag bestmöglichst ausgenutzt.



Sonntag, 26. Mai 2013

Mein Freund der Baum - Der Urweltmammutbaum

Wäre es nicht traumhaft, einen Garten mit vielen vielen verschiedenen Bäumen zu besitzen? Schöne große Bäume mit dicken Stämmen und hohen weiten Baumkronen 
Leider ist mein realer Garten zu klein für einen Mammutbaum. Schade, denn ich mag sie sehr, sie haben etwas Besonderes an sich. Irgendwie wirken sie immer etwas magisch, nicht so ganz von dieser Welt. Einmal die Woche laufe ich an einem solchen Baum mit einer ganz speziellen Geschiche vorbei.

Der Urweltmammutbaum galt eigentlich schon als ausgestorben. Man kannte ihn nur als fossilen Abdruck im Gestein. Was für eine Überraschung als man ihn in den 40iger Jahren des letzten Jahrhunderts in China plötzlich wiederentdeckte. Somit ist die Metasequoia ein lebendes Fossil.  


Zur Zeit zeigt die Metasequoia  feine, federähnliche Nadeln in Lichtgrün.
Im November hatte ich die eher kupferbraune Herbstfärbung fotografiert. Dieses Exemplar wurde 1952 gepflanzt und war damals 30 cm groß.  Auf der Insel Mainau gibt es die einzige (bekannte) Allee aus Chinesischem Rotholz auf der Welt (auf dem unteren Foto im November). 


Rebekka von theboxingduck schaut sich jeden letzten Sonntag im Monat ihre Baumfreunde an. Eine schöne Idee. 

Samstag, 25. Mai 2013

Einfach mal aus dem Fenster lehnen

Gelegentlich muss man gar nicht ständig seine Kamera mit sich herum schleppen, um tolle Stimmungen einzufangen. Da reicht es einfach, die Kamera vom Tisch zu nehmen und sich locker über das Balkongeländer oder aus dem Fenster zu lehnen.
In den Pfingsttagen bot das Wetter hier am See mal wieder herrliche Schauspiele.

Alle Fotos sind locker aus unseren Fenstern geknipst, in unterschiedliche Himmelsrichtungen.

Aus Norden kam etwas Dickes, Pausbäckiges gezogen. 


Der Osten wollte natürlich auch darstellerisch tätig sein und spezialisierte sich auf Blautöne.


Der Süden ist eigentlich was für Maler.




  Und das ist genau die Himmelsstimmung, die ich einfangen wollte. Diesmal ganz ohne sich den Rücken zu verbiegen oder die Kamera dem Herbstwetter Frühlingswetter aussetzen zu müssen.  


Ab und an kann ich dem derzeitigen Wetter auch mal was Positives abgewinnen. Aber ich würde auch mal wieder gerne kleine weiße Wolkenwattebällchen am azurblauen Himmel fotografieren.

Dieses Himmelsfensterblicke schicke ich zur Himmelsblicksammlerin, der lieben Raumfee. Dort gibt es bestimmt noch andere feine Himmel, vielleicht sogar azurfarbene, wer weiß?

Freitag, 24. Mai 2013

Morgen gibt es Fleischbällchen


"Die Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet."
Pippi Langstrumpf (Astrid Lindgren)

Wenn mir etwas verloren geht, habe ich die reele Chance es wiederzufinden, denn bei uns lebt der beste Sachenfinder, den ich kenne. (Bzw. Sachenfinderin, den dieser braune Hund ist weiblich...)
Gänzlich unerwartet brachte sie unser verlorenes Handy aus einer hohen großen Sommerwiese zurück. Da war sie noch ein Junghund und hatte vom Suchen auf Kommando keinen blassen Schimmer. Für das Finden braucht sie kein Kommando. (Dass sie hin und wieder wertvolle Wälzware unbekannter Herkunft mit unbeschreiblichen Duftnoten, die vor allem Hundenasen schmeicheln, findet, ist nur ein nebensächlicher Aspekt. Damit parfümiert sich der Hund von Welt hinter den Ohren...)
In all den Jahren hat sie das Suchen und Bringen von Dummys beim Apportiertraining in  Wald, Wiese und Wasser gelernt und geliebt. Bis heute ist ein Spaziergang ohne Apport laaaangweilig. Viel Spaß hat sie auch beim Mantrailen, wo sie Menschen selbst im städtischen Raum findet.
Wild riecht sie natürlich auch, aber beim Rückpfiff kehrt sie sofort, unverzüglich und mit 100 %iger Sicherheit um, notfalls mit Pirouette in der Luft. Problemlos auch an einem Hasenspalier entlang.  
Selbst Freunde findet sie schnell, denn sie ist ein stets gut gelaunter, fröhlicher, freundlicher Hund, so dass ihr die Arbeit als ausgebildeter Therapiehund sehr großen Spaß bereitet. Mit ihren beiden Hundekumpeln daheim verträgt sie sich prima, denn die sind schlau genug zu wissen, dass nur beim Leeren des Futternapfes bei ihr der Spaß aufhört. Den dürfen ihr nur die Menschen wegnehmen.
Am Samstag dem 25.5. wird der brave Küchenhund, Gemüse-, Obst-, ach kurz Allesfresser, Gemüts-, Herz- und Seelenhund, der schokoladenbraune Clown, der weltbeste Retriever 10 Jahre alt. Schon 10 Jahre alt. Kaum zu glauben.
Morgen gibt es Fleischbällchen. Und einen neuen Quietscheball. Und einen Spaziergang mit megaviel Spaß und Futterdummysuche. Und überhaupt:
Happy Birthday !





Top Fünf der Woche

Die Freitagsfragen werden wöchentlich von Steffi vom Blog ohhhmhhh gestellt. Ich nehme sie zum Anlass, einen kleinen Wochenrückblick anhand der Fragen vorzunehmen.

1 Das Top Team - Das Schwanenpaar, das sich fauchend auf jeden stürzt, der sich wagt, diesen schmalen Seezugang zu benutzen. Nun ja, bei dem derzeitigen Wetter bleiben die beiden wohl die meiste Zeit ungestört. - Die beiden durften zusehen, wie ich mir beim Retten der fast fallenden Kamera den Rücken gezerrt habe. Grrrr.
2 Die Top Wahl - Damals vor fast genau zehn Jahren wählten wir diesen braven, gutmütigen Flat Coated Retriever aus einem großen Wurf niedlichster Welpen aus. Besser hätten wir nicht wählen können. Morgen hat unser braunes Mädel Geburtstag!  
3 Das Top Outfit - Sorry, aber bei dem derzeitigen Wetter ist wetterfestes Outfit angesagt, d.h. Regenstiefel. Und wann darf ich endlich meine neuen Frühjahrsschuhe ausführen?!!!!?
4 Die Top Deko - Wiesenblumen. Derzeit ist die Auswahl recht groß.
5 Der  Top Film -  Diana Vreeland. The Eye has to travel. Mir hat der Dokumentarfilm sehr gut gefallen. Vielleicht schaue ich ihn mir bei diesem miesen Wetter nochmal an.



Donnerstag, 23. Mai 2013

Frühlingspost {8} Finale

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!

Eduard Mörike

Nun ist meine Frühlingspost komplett, denn aus dem hohen Norden kam zu mir in den allersüdlichsten Süden die Frühlingkarte mit der letzten Gedichtzeile. Vielen Dank, liebe Heike, ich habe mich sehr über die schöne Karte und die ganz lieben, persönlichen Worte gefreut!

Leider hat sich, wie ich schon befürchtet habe, der kleine Herr Frühling in seiner kurzen Auszeit doch zuviel von seinem neuen Lehrmeister abgeschaut.  Wer meine kleine Geschichte noch nicht kennt, fragt sich, wen ich damit meine. HIERclick (Der kleine Herr Frühling)  könnt Ihr das nochmal nachlesen
(Okay, wir haben wenigstens keinen Schnee, dafür Regen satt und Herbsttemperaturen....)

Und hier ist nun meine komplette Kartensammlung:

Mein Dank geht an alle Beteiligten meiner Gruppe und ganz besonders an Tabea und Michaela, die sich die Frühlings-Mailart-Aktion ausgedacht haben.
Die Frühlingspost wurde in mehrere Gruppen aufgeteilt. Wer noch die Ergebnisse anderer Gruppen kennenlernen möchte, kann dies auf Michaelas Mailart-Seite.
 

Dienstag, 21. Mai 2013

Fest im Griff - Mein Alltagsheld

Nachdem unsere Glyzinie nach dem Winter im Vorjahr extrem geschwächelt hat und deshalb kaum blühte, hat sie sich in diesem Jahr vorgenommen, alles nachzuholen.

So befindet sich unser Haus derzeit fest im Würgegriff des Blauregens. Auch wenn sich das Wetter wie im Moment  in den Grautönen befindet, sehe ich nur blauviolette Farbstimmungen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Leider ist es zu kühl, um sich in die Glyzinienlaube zu begeben.

Heute ist mein Alltagsheld unsere Glyzinie: unverdrossen, voller Lebenskraft und Optimismus verschenkt sie prallen Frühling. Auf dem Foto seht ihr nur einen kleinen Teil der Laube. Die Glyzinie selber umrankt das Haus...


Alltagshelden werden auch von Roboti liebt geschätzt und gesammelt.

Sonntag, 19. Mai 2013

Projekt 12tel Blick im Mai

Wie verändert sich die Umgebung im Laufe eines Jahres?
Um das festzustellen, habe ich mir im Rahmen des Fotoprojekts "12tel Blick" ein Motiv gewählt, das ich nun
ein Jahr lang jeden Monat immer um die Monatsmitte zur selben Tageszeit  fotografiere. 
Eigentlich ist es eine relativ simple Umgebung, die ich mir für dieses Projekt ausgesucht habe - See mit Insel im Hintergrund. Ob sich da viel verändert? Allerdings.
Ganz deutlich wird es, wenn man sich den Überblick über alle bisherigen Monate HIER und DORT anschaut und die Veränderungen verfolgt.

Jetzt im Mai ist es auf der Insel endlich richtig grün geworden und auf dem See sieht man ab und an Boote und Schwäne. (Na, wer findet das kleine Boot in der Nähe des anderen Ufers?)  Schwimmer habe ich beim Fototermin noch keine angetroffen.

Bislang habe ich immer am frühen Vormittag fotografiert. Der Zeitpunkt des Fotografierens spielt wegen der Lichtsituation eine große Rolle. Deshalb zeige ich Euch heute dasselbe Motiv fotografiert am selben Tag mit drei Stunden Unterschied: das erste Foto wurde morgens (ungefähr 8.30 h) , das zweite gegen Mittag (11.30 h) gemacht (allerdings nicht mit derselben Kamera).



 
Das Morgenlicht gefällt mir weitaus besser. Also war der Morgen als Zeitpunkt des Fotografierens für dieses Projekt richtig gewählt.
Der Seewasserspiegel ist im Laufe des Monats stark angestiegen. Mein Foto-Hund findet das herrlich. Endlich kann man hund vernünftig schwimmen - zumindest wenn man das Glück hat, dass die Schwäne nicht gerade in der Nähe sind. Sobald sie aber den Hund beim fleißigen Apportieren beobachten, kommen sie fauchend aus einiger Entfernung angeschwommen. Mit Schwänen ist nicht zu spaßen, deshalb ist das Hundeschwimmen dann vorüber.




Tabea, von der die tolle Projekt-Idee stammt, sammelt alle Fotos der TeilnehmerInnen des 12tel Blicks Projektes am 20. auf ihrem BLOG

Samstag, 18. Mai 2013

(Knall-) Blau machen

Heute werde ich blau machen und eine kleine Zwangspause wegen Rückenweh einlegen. Aber immerhin: die Sonne scheint warm und der Himmel überzeugt mit einem herrlichen Blau. Also bei der Rückengymnastik öfters nach oben in den Himmel schauen, morgen hängt dort bestimmt wieder stabiles Grau mit Regenwolkendekoration.


Wie gut, dass heute morgen (bevor ich mir mit der schweren Kamera den Rücken verbogen habe *grummel*) der weltbeste Statist, Apportierhund und Dummyträger mir geholfen hat, das Mai-Foto für die morgige 12tel-Blick-Aktion einzufangen. Da hieß es schnell schwimmen, bevor die Schwäne zur Attacke blasen. (Der brave Apportierhund packt sich nämlich nur das Wasserdummy und schert sich nicht ums Wassergeflügel - die Schwäne sind leider nicht so gut abgerichtet).


Den Blick zum geballt blauen Himmel schicken wir der lieben Raumfee, die ihn in ihre tolle Sammlung steckt.

Freitag, 17. Mai 2013

ABCDE


Diesen Freitag geht es alphabetisch zu. Mit Hilfe der Freitagsfragen habe ich einen Wochenrückblick versucht.


Aufregend ist unsere Reiseplanung für den Spätsommer. Ob mein selbstgemachtes Eis besser ist als das amerikanische? Das muss vor Ort getestet werden.  


Besonders schön finde ich Pfingstrosen! Die gehören unbedingt zu meinen Lieblingsblumen. Irgendwie fehlt mir aber der grüne Daumen für Pfingstrosen im eigenen Garten. Wieso blüht meine nicht???  


Chaotisch führt sich in diesem Jahr Herr Frühling auf. Wer wissen will, woher das rührt, kann das in meiner kleinen Geschichte erfahren: Der kleine Herr Frühling (bitte das Copyright beachten) 



Deine große Liebe? Ich kann gar nicht soviel zurückgeben, wie ich an Liebe von meinem ersten Hundemädchen geschenkt bekomme. Tapfer geht sie noch große Runden, auch wenn zwischendurch gern ein Päuschen eingelegt wird.


Eine einfache Idee um bei unstabilem Frühlingswetter die Laune zu heben, ist etwas Farbe ins Leben zu bringen.
Nein, das ist nicht meine Garteneinrichtung, aber fand diese Gestaltung, die ich diese Woche gesehen hatte, witzig.  

Weitere Antworten auf diese Fragen findet Ihr auf Steffis Blog ohhhmhhh.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Mindelsee

Eigentlich verrate ich meine kleinen Zufluchtsorte im Bodenseeraum nicht, denn in der Touristensaison bin ich froh über jede ruhige, einsame Stelle. Aber ein absoluter Geheimtipp ist der Mindelsee, den ich heute kurz vorstellen möchte, auch nicht mehr - jedenfalls nicht an den Wochenenden im Sommer. Dann tummeln sich vor allem auf den größeren Wegen Jogger, Walker, Spaziergänger und Radfahrer.

Der Mindelsee liegt auf dem Bodanrück im Gebiet der Gemeinde Radolfzell (Markelfingen, Möggingen) und ist umgeben von ausgedehnten Schilf- und Riedzonen und einem Mischwald. Wegen seiner Artenvielfalt und vor allem durch das reiche Vorkommen an seltenen Insekten und Pflanzen, die zum Teil vom Aussterben bedroht sind, ist er schon lange ein Naturschutz- und auch Vogelschutzgebiet. Bis an die 100 verschiedene Vogelarten brüten hier.



Der Mindelsee ist ein Relikt aus der Eiszeit: ein Gletscherzungensee. Durch die Verlandungen und Trockenlegungen, die schon seit dem Mittelalter durchgeführt wurden, ist er von der ursprünglichen Länge von 5 km auf die heute Länge von 2,2 km zurückgegangen.


Ich mag den See am liebsten morgens, zu jeder Jahreszeit. Vom Herbst bis zum Frühjahr habe ich ihn dann fast für mich allein.

Es gibt sogar eine recht kleine Badestelle, die allerdings nicht extra ausgeschildert ist. Den Weg müsst ihr schon selber herausfinden...


Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass die Hunde in diesem Naturschutzgebiet an der Leine bleiben, um die Tierwelt nicht zu beunruhigen. Auch an die recht kleine und enge Badestelle dürfen sie nicht mit. Der Lockenhund bleibt an der langen Leine und darf an einer anderen Stelle auch mal ins Wasser gehen. (Nein, mein Hund leidet nicht darunter, dass er hier an der 7m Leine hängt. Er wird genug beschäftigt und findet unsere Spaziergänge dort immer außerordentlich spannend.)


Vielleicht macht Ihr ja auch mal einen Abstecher an den Mindelsee, wenn Ihr zum Bodensee reist oder Eure Route Euch hier vorbei führt.


Montag, 13. Mai 2013

Frühlingspost {7}

 Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's


Als ich vor einigen Wochen las, welche Gedichtzeile mir in der Frühlingspost-Aktion zugeteilt worden war, kam ich erstmal ins Grübeln. - Frühling, ja du bist's! -
Plötzlich hatte ich das Bild des personifizierten  Herrn Frühlings vor Augen, das immer plastischer wurde.
Bei einem Bummel durch Zürich, fand ich ein paar feine Papiere und zog daheim ein antiquarisch erworbenes Botanikbuch aus dem Regal. Als ich an das Entwerfen ging, merkte ich, dass sich der Herr Frühling schon verselbstständigt hatte und durchaus keine Lust hatte, sich nur in ein kleines Quadrat quetschen zu lassen. Seinem Platzanspruch reichten neun Quadrate gerade so eben aus. So entstanden neun ganz verschiedene Motive für die Frühlingspost.
Ich hatte das Basteln zeitlich bis Anfang April hinausgeschoben, in der Hoffnung, vom Frühlingswetter inspiriert zu werden. Leider ließ dies auf sich warten.


Während des Ausschneidens und Klebens erzählte mir Herr Frühling, was es mit seinem Ausbleiben so auf sich hatte und warum er nicht schon längst seinen Mantel, gewoben aus Blütenträumen und Vogelgezwitscher und einem Hauch Frühlingslyrik angelegt, den Vogelnesthut aufgesetzt und die Rolle mit dem blauen Band hervorgekramt hatte. Ja, das war eine längere Geschichte, die ich schließlich aufschrieb und mit der Frühlingspost versandte. Denn sie gehörte ja zu den kleinen Karten. HIER  clicken-( Der kleine Herr Frühling) könnt Ihr sie eine Woche lang nachlesen (bitte beachtet mein Copyright)


Die Quadrate und die Geschichte wanderten mit einer persönlichen Karte aus einem antiquarischen englischen Vogelkundebuch in den Umschlag, den ich zusammennähte. Dort flattert das blaue Band noch munter über Andalusien, während Vögel die Frühlingsbotschaft weitertragen.


Ich hoffe, dass meine Frühlingspost den Empfängerinnen viel Freude bereitet. Spätestens heute sollte sie bei ihnen eingetroffen sein. (Hoffentlich auch in Österreich, denn das ist von hier aus ja nur ein Katzensprung.)

Hier sind alle neun Karten zusammen zu sehen. Herr Frühling hat eine Menge zu tun, nachdem er so lange unterwegs war.



Mein Frühlingspostsammlung mit den Karten aller anderen Teilnehmerinnen sieht nun so aus. Es fehlt nur noch die letzte Karte, die in der Woche nach Pfingsten erwartet wird.


Die Frühlings-Mailart ist eine Aktion von Tabea und Michaela. Michaela eine ganze Seite ihres Blogs dieser Aktion gewidmet. Auf ihr könnt Ihr die Karten der anderen Gruppen anschauen. HIER


Sonntag, 12. Mai 2013

12 von 12 im Mai

Etwas verschlafen bin ich heute morgen mit dem Lockenhund losgezogen. Mein Bauchgefühl hatte irgendetwas vor sich hin gemurmelt, aber ich bin morgens noch nicht so aufmerksam und habe nicht genau hingehört ....
Heute Morgen wollte ich noch ein paar Fotos für einen kleinen Blogbericht sammeln, den ich in der nächsten Woche hier einstellen möchte.

1 - Im Naturschutzgebiet waren der Lockenhund und ich allein. Alle anderen Leute in der Umgebung drehten sich im Bett nochmal um, weil es draußen kühl und regnerisch war.

2 - Eigentlich dürfen zu dieser Badestelle gar keine Hunde mitgenommen werden. Aber es war menschenleer und der liebe Vierbeiner hat noch nicht einmal irgendwo hingepieselt.

3 - Irgendwer muss ja schließlich aufpassen, dass ich nicht ins Wasser falle - oder mich notfalls retten. Denn schwimmen kann der Lockenhund hervorragend (durfte er aber heute und hier schon mal gar nicht).

4 - Auf dem Rückweg fiel mir wieder ein, was das Bauchgefühl heute morgen gemurmelt hatte: "Gummistiefel anziehen...!" Dumm gelaufen, Ergebnis: nasse Schuhe, nasse Socken, nasse Hosen. Naja, selber Schuld.

5 - Schnell umgezogen und mit dem besten aller Ehemänner in die Fitness geeilt.

 6 - Das warme Gericht gibt es heute erst abend. Dafür habe ich einen leckeren Rhabarberkuchen nach dem Rezept von Bine/ Was-Eigenes gebacken. Absolut köstlich - Yummy!

7 - Die Stoffe für den Frühlingsquilt bereit legen, damit ich den Plan zeichnen kann.

8 - Ach ja - heute ist ja Muttertag! Mutter anrufen, Blümchen sind schon angekommen. Mit Tochter skypen.
Danke für den lieben Gruß, Jüngste :-)

9 - Na- ob wir es noch vor dem Regen heim schaffen? Mit den Hunden unterwegs sich bei Nordseewetter den Wind um die Nase wehen lassen  

 10 - Den Spargel-Kartoffelgratiin mit Lammkotletts zubereiten. Habe ich schon mal geschrieben, dass ich Spargel liebe? In der Spargelzeit gibt es bei uns wöchentlich zwei Spargelgerichte. Mmmmmhhhh!


11 - Diese Frühlingsmailart von Nadine/schaubox ist Ende der Woche eingetroffen. Diese Woche bin ich an der Reihe. Deshalb werde ich morgen hier mal meine Werke präsentieren. Diesen Beitrag werde ich heute abend vorbereiten. Es gibt noch eine kleine Überraschung dazu. 

12 - Dann werde ich mich endlich meinem Ebook zuwenden.

Was woanders sonst noch so am Muttertag passiert ist, könnt Ihr bei Caro von Draussen-nur-Kännchen erfahren.