Dienstag, 31. Juli 2012

Fotochallenge im Juli

Im Juli habe ich mich an der australischen Fotochallenge von Fatmumslim beteiligt.
Hier ist meine Kollektion von "Photo a day - July". Im Detail könnt Ihr sie noch mit dem entsprechenden Thema, das Chantelle vorgegeben hat, HIER anschauen.


Sonntag, 29. Juli 2012

Buchthema Mai / Juni / Juli

Biographien von Samuel Pepys, Erich Kästner und Audrey Hepburn
 
Das Buchthema der "Lesenden Minderheit" für die Monate Mai und Juni passte eigentlich zu hundert Prozent: "Lies eine Biographie!" Eigentlich lese ich  in den letzten Monaten ständig etwas Biographisches, nämlich die Tagebücher des Samuel Pepys. Anfang Mai hatte ich gerade sozusagen die Biographie der Familie Ephrussi gelesen (meine Buchempfehlung von Anfang Mai: "Der Hase mit den Bernsteinaugen"). Um noch etwas "Frisches" hinzuzufügen, holte ich mir gleich die Biographie von Erich Kästner, die mich schon seit längeren interessiert hatte.

Samuel Pepys: Sämtliche Tagebücher 1660-1669

Samuel Pepys begleitet mich nun schon mehrere Monate. Mittlerweile habe ich ihn richtig liebgewonnen. Samuel, der 1633 als Sohn eines Schneiders geboren wurde, beginnt seine Tagebücher 1660 zu schreiben, nun ist er aufgestiegen und Staatsbeamter im Flottenamt. Bald kenne ich Samuel Peyps'  Arbeit, seine politische Einstellung, seinen Alltag, mal sehr interessant, mal halt normal banal, seine Verwandten, Bekannten, Freunde, Kollegen, etc.. Durch seine wachen, aufmerksamen Augen sehe ich das London des 17. Jahrhunderts, erfahre, ob ihm die Shakespeare-Aufführung zusagte oder nicht, erlebe die Folgen der Pest und den Ausbruch des Stadtbrandes in der City von London.
Nicht immer ist die Lektüre einfach, Pepys ist ein politischer Mensch und begegnet einer Menge Persönlichkeiten der Geschichte. Aber stets begleite ich einen Menschen, der offen seine Geheimnisse vor mir ausbreitet.     
 Eine sehr empfehlenswerte Lektüre

Klaus Kordon: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner

In meinem Bücherregel stehen einige Bücher von Erich Kästner, meist schon über Generationen vererbte und gern gelesene bzw. vorgelesene. Um mehr über ihn selbst zu erfahren, wählte ich die von Klaus Kordon geschriebene Biographie, da ich die geschichtlichen Bücher / Jugendbücher von Kordon kenne und sehr schätze.
Erich Kästner kennen wohl die meisten von uns als Autor von "Das fliegende Klassenzimmer", "Emil und die Detektive", "Das doppelte Lottchen" und anderen Büchern für Kinder. Wie man an meinem Bücherregal sieht, was das auch bei mir nicht anders. Zwar wusste ich, dass er auch einige politische Gedichte geschrieben hat, aber durch das Lesen seiner Biographie eröffnete sich mir erst der wahre Umfang seines schriftstellerischen Schaffens, dessen Schwerpunkt eigentlich im politischen Bereich lag, das durch das Dritte Reich und seine Auswirkungen, fast vergessen und in den Hintergrund gedrängt wurde.
Fast tragisch ist seine familiäre Geschichte, vor allem sein Verhältnis zu seiner Mutter, die sein privates Leben sehr stark geprägt hatte.
Kordon gelingt es, spannend und sehr informativ zu schreiben.


Auch hier kann ich sagen: empfehlenswert

Tja, und dann wurde das Buchthema ausgeweitet auf den Juli. Just ein paar Tage  danach kam mir ein Zitat von Audrey Hepburn unter und mir war klar: ich brauche dringend eine Biographie von ihr:


 “I believe in pink. I believe that laughing is the best calorie burner. I believe in kissing, kissing a lot. I believe in being strong when everything seems to be going wrong. I believe that happy girls are the prettiest girls. I believe that tomorrow is another day and I believe in miracles.”

“I'm an introvert...I love being by myself, love being outdoors, love taking a long walk with my dogs and looking at the trees, flowers, the sky.”
Audrey Hepburn


 Audrey Hepburn (1929-1993) kennt man bis heute als bezaubernde, legendäre Filmschauspielerin, wie auch als elegante, stilsichere Modeikone. Doch wer steckte hinter  diesem Leinwandstar, habe ich mich gefragt.
Auf der Suche nach einer guten Biographie über sie fielen mir gleich zwei Bücher in die Hände.
Die deutsche Ausgabe von Donald Spoto: „Audrey Hepburn. Ein Leben.“
und eine für Kinder geschriebene Biographie in englischer Sprache:
Margaret Cardillo, Julio Denos
„Just Being Audrey”.
Diese Kombination fand ich ausnehmend spannend.

Zunächst die Biographie für Erwachsene: Donald Spoto hat  sehr gut recherchiert und eine umfassende Biographie verfasst, sehr einfühlsam und auch Stellung beziehend.   

Mich haben besonders Audreys Kindheit und ihr Werdegang bis zum Karrierestart bewegt. Geboren wurde Audrey in Belgien als Tochter einer niederländischen Baronin und eines britischen Kaufmannes, deren Ehe bald geschieden wurde. Prägend war für sie die daraus folgende oft lieblose Kindheit,  der Einmarsch der Deutschen in die Niederlande im 2. Weltkrieg und die damit verbundenen dramatischen Erlebnisse. Ihre Hoffnungen auf eine Ballettlaufbahn zerschlugen sich durch die Folgen von Unterernährung und Mangel an Trainingsmöglichkeiten.
Nach einer harten Zeit als Balletttänzerin in London beginnt ihre Karriere mit dem Broadway Debüt in „Gigi“ und dem Film „Ein Herz und eine Krone" (1953), der sie über Nacht zum Star macht.
Interessant fand ich ihre Kontakte zum Designer Hubert de Givenchy, die viel zu ihrem Modeimage beitrugen.
Spoto zeigt uns im Weiteren die private Schauspielerin Audrey Hepburn, stets freundlich und professionell arbeitend, zweimal nicht wirklich glücklich verheiratet und Mutter zweier Söhne. Nachdem sie sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere aus dem Filmgeschäft verabschiedet hatte, nutzte sie in den achtziger Jahren ihre Popularität für  Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Sie hatte nie vergessen, wie es war, ein hungerndes Kind in einem vom Krieg gebeutelten Land zu sein.

Sehr schon geschrieben, sehr empfehlenswert.

 
Margaret Cardillo und Julio Denos
Just Being Audrey

Eine Biographie für kleine Kinder? Es ist spannend zu erleben, wie die Autorin und die Illustratorin die Biographie Audrey Hepburns kindgerecht auf 34 Seiten zusammenfassen.
Julia Denos Illustrationen sind wunderschön (siehe oben)!! Sie fangen Audreys Äußeres, ihr Wesen und ihren Modestil genau ein.  Nachdem ich Spotos Buch über Audrey gelesen hatte, wusste ich, dass dies eine wirklich gelungene Zusammenfassung ist.
Allerdings hätte ich sie um eine zusätzliche kleine Episode aus ihrer Kindheit erweitert, um den kindlichen Lesern noch eine weitere Möglichkeit zur Identifikation zu geben.
Auf jeden Fall sehr schön zum gemeinsamen Lesen und Durchblättern mit dem Kind.
Ebenfalls empfehlenswert – und für Audrey-Fans ein Muss (- und nach diesen beiden Büchern bin ich einer).


Muffins und Minicakes mit Heidelbeeren

Das Beerenangebot auf dem gestrigen Wochenmarkt hat mich wieder verführt. Eigentlich wollte ich ja ein Rezept mit Stachelbeeren ausprobieren. Leider gab es diese Woche keine Stachelbeeren mehr. Naja, dann backe ich mal was mit Heidelbeeren. Ich habe die kleinen Minicake-Formen und Muffinförmchen benutzt. Die Vorbereitung ging rasch von der Hand, so wie ich es mag. Das Backergebnis sind locker-lecker-leichte Küchlein.

140 g Zucker
200 g Schmand
2 Eier
200 g Dinkelmehl
1 Päck. Vanillezucker 
1 1/2 Tl Weinsteinbackpulver
Schale einer halben Biozitrone
ca. 150 - 200 g Heidelbeeren
Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier mit Zucker-Vanillezucker Mischung verrühren, bis die Mischung leicht und fluffig ist. Schmand (24 % Fett) hinzufügen, danach das Mehl mit Backpulver und geriebener Zitronenschale dazugeben. Wenn alles gut verrührt ist in Muffinförmchen, Cakeförmchen oder auch evt. in eine rd. runde Backform (rund 20 cm Durchmesser) füllen. Die gewaschenen Heidelbeeren auf die einzelnen Förmchen verteilen. 
Die Backzeit hängt davon ab, welche Formen gewählt wurden. Bei meinen Cake- und Muffinförmchen dauerte es rund 30 Minuten bei 180 Grad im Backofen bis das Gebäck schön goldbraun wurde.
Herausnehmen, abkühlen lassen und nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.
Lecker...

Mittwoch, 25. Juli 2012

Ferienzeit

Man merkt es auf den hiesigen Straßen: die Ferienzeit ist angebrochen. Nun herrschen die Staus nicht mehr zur Rush hour, sondern es drubbelt sich ständig. Das ist halt der Nachteil, wenn man dort wohnt, wo andere Urlaub machen.
Nein, wir fahren im Sommer nicht in die Ferien. Warum auch? Im Sommer ist es hier doch wunderschön.  
Von mir gibt es deshalb heute mal nur "Ferienfotos von Daheim"!

Wasser hat es hier reichlich...



Und wenn man mal Tropengefühle genießen will, geht das auch...


Gut, wir sind hier nicht am Mittelmeer. 
Aber selbst in diesem Sommer zeigt sich hier gelegentlich die Sonne,
morgens, wie auch abends.




Freitag, 20. Juli 2012

Der Foto-Frage-Freitag

Die Woche neigt sich dem Ende zu - Zeit für lustige Freitagsfragen.

1 Lebt dein Balkon noch?
Und wie! In der Kräuterecke wuchert es. Der Wein trägt, die Tomaten gedeihen. 


2 Hübsch & lecker
Yummy Kaki...


3 Was liebst du im Moment besonders?
Zitronen. Zitronengelb, Zitroneneis, Zitronen im "Hugo", Zitronen im Essen...


4 Was magst du gerade gar nicht?
Dass ständig Wild auftaucht, wenn ich mit dem Hund unterwegs bin.


5 Was findest du nicht hübsch, aber es ist halt so praktisch?
Das Outfit für die Hunderunde in Feld und Wald - kernig und wasserdicht...


Weitere Antworten auf Steffis Fragen findet Ihr HIER

Donnerstag, 19. Juli 2012

Umhängetasche aus Leder

Ausgangspunkt meines Ledertaschen-Experimentes war das Ebook "Lederhandtasche Letizia" von Lillesol und Pelle. Die Tasche ist klein und handlich. Gegenüber der Vorlage habe ich die Träger insoweit verlängert, dass ich sie noch über die Schulter tragen kann.
Das ist meine Letizia, noch nicht perfekt, aber praktisch.



 Aber was macht frau, wenn etwas mehr in die Handtasche passen soll? Da mir der Schnitt der Tasche sehr zusagte, vergrößerte ich ihn, ließ die Klappe weg und experimentierte stattdessen mit einem Reißverschluss innen.


 Da mir eine Version zum Umhängen vorschwebte, mussten Ösen durch das Leder und den Stoff (sehr mühselig !), durch die dann spezielle Ringe gezogen wurden, die geöffnet werden können.


So sieht die Tasche dann aus:

Nun wollte ich noch etwas Pepp hinein bringen. 
 Zum einen ist eine kleine Außentasche praktisch, wenn man ganz schnell an Kleinigkeiten gelangen muss (Fahrkarte, Hundeleckerli :-) . Zum anderen kann man diese Außentasche natürlich auch als Blickfang gestalten, in dem man mit Farben spielt.
Also fertigte ich zwei Ledertäschchen mit kleinen Karabinern an, die in die D-Ringe auf der anderen Seite der großen Tasche eingehakt werden können. 

Mal schlicht - mal peppig


Übrigens: die hellen "Flecken" auf dem Leder sind Sonnenflecke, die durch das Geäst scheinen. Ab und an scheint hier die Sonne in diesem Sommer!

 

Mittwoch, 18. Juli 2012

Und es ist Sommer...

Zumindest bei uns. Für Mittwoch und Donnerstag verspricht uns der Wetterbericht: "Im Süden freundlich und warm." Das heißt: Sonne für die nächsten Wochen tanken und Sommerfreuden genießen:


Damit haben wir gleich heute morgen angefangen.



Freitag, 13. Juli 2012

Frage-Foto-Freitag

Auch am Freitag, dem 13. gibt es Antworten auf die Foto Fragen. 

1 Etwas, was du immer machst
Auf dem Esstisch Bücher-Zeitschriftenberge wachsen lassen.
(Ich trage sie aber auch wieder ab, wirklich!) 

 
2 Wer hilft dir beim gut Aussehen?
Täglich viel Obst und Gemüse, super für den Teint


3 Höhepunkt der Woche?
Der liebste aller Hunde durfte im Therapiehundeeinsatz eine Kindergartengruppe beim Waldspaziergang begleiten, mit ihnen spielen und sich knuddeln lassen. Dazu gab es Sonne und Wärme satt.


4 Was hast du dich getraut?
Mir eine Ledertasche zu nähen.


5 Was machst du Samstagabend?
Eigentlich würde ich gerne auf der Terrasse sitzen, die Sommerwärme genießen, die Zikaden zirpen hören, die Farben des Himmels betrachten. Ob ich mir ein Alternativprogramm ausdenken muss?


Mehr Antworten auf die Freitagsfragen gibt es HIER.

Donnerstag, 12. Juli 2012

12von12 im Juli

12 Fotos aus meinem 12. Juli.

1 Gleich bei der Hunderunde: Erste Lektion am frühen Morgen.


2 Mein Herr, wer hat Sie denn heute eingeladen ?? :-(


 3 Es gibt auch ein Leben ohne Navi...


4 Stau, Berufsverkehr und Touris 


5 Zum Trost Kekse und die Mollie, die heute der Briefträger brachte.


6  Aus einem Cord- und einem Webbandrest wird ein Herbströckchen


7 Es regnet nicht mehr, aber die Wäsche hänge ich lieber nicht raus.


8 Fellwechsel - Zeit den ständig haarenden Lockenhund zu kämmen.


9 Vorbereitungen für ein neues Eis


10 Z.B. Joghurt abtropfen lassen


11 Auf der Hunderunde ein kleines Kunstwerk gefunden.


12 Hunger


Was andere BloggerInnen so am 12. erlebt haben, findet Ihr bei Frau Kännchen

beauty is where you find it # 27/12

"Where the wild things are" heißt ein wunderschönes Kinderbuch von Maurice Sendak (deutsch "Wo die wilden Kerle wohnen"). Nur keine Angst! Den "wild things" begegne ich tagtäglich...
    
z.B. freilaufend im Wildpark (ein seltener Albino)

beim Bad...


und wenn sie angerast kommen - sich einfach schnell zur Seite rollen!


Mehr wilden Sachen könnt Ihr bei Nic von luziapimpinella finden.


Dienstag, 10. Juli 2012

Take a stroll {July}



Siebter Teil der "Strollology" (Promenadologie). Gleicher Ort, gleiche Tageszeit, einen Monat später.
Wenn Ihr die vorherigen Teile verpasst habt oder vergleichen wollt, dann könnt Ihr dies HIER.
Der Julimorgen präsentierte sich schön warm und sonnig, Gewitter- und Regenwolken zeigten sich erst am Nachmittag. Trotz des prächtigen Foto-Wetters ist es nicht immer einfach, in Ruhe zu fotografieren. Denn gerade heute fanden sämtliche Eichhörnchen, dass es Zeit für einen Ausflug wäre. Eigentlich wären sie ja auch possierliche Fotoobjekte, wenn ich nicht einen Hund, mit einer Ahnenreihe exzellenter, leistungsstarker englischer Jagdhunde an der Leine hätte... 
Immerhin ist es mir trotzdem gelungen, die gerade blühenden Hortensien zu fotografieren, die zu meinen Lieblingsblumen gehören. Trotz vorwitziger Eichhörnchen.
Während dieses Schnappschusses sass ein vor Aufregung zitternder Lockenhund neben mir...













    
Neben Eichhörnchen trafen wir heute noch weitere (aus Jagdhundesicht weniger spannende) Tierarten