Mittwoch, 26. September 2012

Herbst genießen: Kürbiseiscreme


Dieses Zitat von Thoreau ist mir in den letzten Tagen begegnet: Die Jahreszeiten leben, wie sie kommen. Ihre Luft atmen, ihre Getränke trinken, ihre Früchte schmecken und sich ihren Einflüssen anvertrauen.  Wie recht er hat.


Mal schauen, was man alles mit dem Kürbis so machen kann, den der Herbst uns schenkt.
Wie wäre es mit Kürbiseiscreme? Bei uns war es heute unter Föhneinfluss 24 Grad warm, da hat dieses Eis wunderbar erfrischt. Ich habe mich weitgehend am Rezept von Jeni Britton Bauer ("Das beste Eis der Welt") orientiert, doch ein bisschen abgewandelt) 

Zutaten:
1 Kilo Kürbis (Butternut o.ä.)
450 ml Vollmilch
1 El + 1 Tl Maisspeisestärke
50 g Frischkäse
1/4 Tl Salz
40 g Ahornsirup
300 ml Sahne
120 g brauner Zucker
2 El Glukosesirup oder Tapiokasirup (falls nicht vorhanden, geht es auch ohne)
1 El  Gewürzmischung (aus Nelken, Fenchelsamen, Zimt, Sternanis, Ingwer)
wer mag: kandierter Ingwer

Vorbereitung
Den Kürbis halbieren oder vierteln, von den Kernen befreien, mit der Schnittseite auf das Blech legen und 30-40 Minuten  bei 200 Grad in den vorgeheizten Backofen schieben. Der Kürbis ist fertig, wenn er sich  beim Einstechen mit einer Gabel weich anfühlt. Etwas abkühlen lassen und das Kürbisfleisch aus der Schale löffeln. 200g davon glatt pürieren. Den Rest anderweitig verwenden.

2 El der Milch in einer kleinen Schüssel mit der Speisestärke glatt rühren.

Frischkäse und Salz in der Rührschüssel der Küchenmaschine verrühren und 200 g Kürbispüree hinzufügen.

Die übrige Milch, Sahne, Zucker, Ahornsirup, Glukosesirup und die Gewürze in einen 4 l Kochtopf füllen und 4 Minuten sprudeln kochen lassen. Dann von der Platte nehmen, die Speisestärkemischung dazutun und 1 Minute kochen lassen. 

Die heiße Mischung langsam mit der Kürbismischung vermengen. (Ich mache das gerne mit der Küchenmaschine). Wer mag kann je nach Geschmack kleingeschnittene Stückchen kandierten Ingwer hinzufügen. Dies Eiscremebasis abkühlen lassen und im erkalteten Zustand in die Eismaschine füllen. Diese laufen lassen, bis das Eis dick und cremig ist. Danach sollte das Eis in einen Aufbewahrungsbehältnis gefüllt und mindestens 4 Stunden tiefgekühlt werden.
Wer gerade nicht über die genannten Gewürze verfügt: notfalls hilft auch ein fertiges Tütchen Spekulatiusgewürz. Oder experimentiert einfach mal. Im Originalrezept steht statt Ahornsirup 75 g Honig. Der sollte dann schon mit dem Kürbis weiterverarbeitet und nicht erwärmt werden. 


Yummy!



1 Kommentar:

  1. was es nicht alles gibt! falls es noch nicht alle ist: viel spaß beim (weiter) löffeln.

    herzliche grüße sendet dir michèle

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