Mittwoch, 18. Januar 2012

Buchempfehlung: R. Riggs: Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder.
(Miss Peregrine's Home for Peculiar Children)

Schon das Cover des Buches nahm mich gefangen: Was hat es mit diesem merkwürdigen, schwebenden Mädchen auf sich?
Das Lockende setzte sich auch in der Gestaltung im Buchinneren z.B. mit vielen merkwürdigen, altmodischen Fotos fort. 

Der Roman beginnt mit der Schilderung von Jakobs Leben, eines ganz normalen sechszehnjährigen Jungen aus Florida. Etwas „besonders“ scheint nur sein Großvater zu sein, der ihm viele skurrile Geschichten aus seiner Jugend erzählt. Jakobs Großvater ist als Kind einer jüdischen Familie allein aus Polen vor den Nazis geflohen und fand Unterschlupf in einem Kinderheim auf einer walisischen Insel. Anfangs ist Jakob noch gebannt von den Monstern und den seltsamen, skurrilen Kinderheimkindern, um die die Geschichten kreisen. Doch mit dem Eintritt in die Pubertät scheinen ihm die Erklärungen der anderen Erwachsenen plausibler, die die Erzählungen als Folge der traumatischen Kindheitserlebnisse sehen. 

Durch den gewaltsame Tod seines Großvaters, den Jakob miterlebt, wird er gezwungen, sich selber auf den Weg zu machen, um dessen Spuren zum Ort seiner Kindheit zurückzuverfolgen, um selber zu schauen, was sich hinter den Geschichten des Großvaters verbirgt.

Mich hat das Buch total gefesselt. Der spannende Plot wartet immer wieder mit neuen Überraschungen auf. Die Geschichte wechselt irgendwann in den Fantasy-Bereich, ohne ein klassischer Fantasyroman zu sein. Zudem ist es auch eine „Coming-of-Age“ – Story – endlich mal ohne die klassische Romanze. Die sieht hier etwas anders aus.
Diese neuen Ideen haben mir sehr gefallen.

Auf jeden Fall sehr empfehlenswert
Den Trailer findet ihr HIER

1 Kommentar:

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